{"id":534,"date":"2022-02-24T18:09:46","date_gmt":"2022-02-24T17:09:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=534"},"modified":"2022-02-24T18:09:46","modified_gmt":"2022-02-24T17:09:46","slug":"die-zeit-rast-woche-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/02\/24\/die-zeit-rast-woche-23\/","title":{"rendered":"Die Zeit rast (Woche 23)"},"content":{"rendered":"<p><em>\u010dau\u00a0<\/em>zu einem etwas versp\u00e4teten Beitrag. Warum dieser und der vorherige Beitrag erst heute kommen, tja, das w\u00fcsste ich auch gerne. Aber die Antwort darauf kennt vermutlich nur die Technik selbst, die mir wohl einen kleinen Streich spielen wollte.<\/p>\n<p>Die Woche begann recht ereignislos, mit einem Montagvormittag, den ich wie immer in der Schule verbrachte, bevor ich nachmittags ein paar Unterrichtsstunden vorbereitete und mich schlie\u00dflich Abends auf den Weg zum Sprachkurs machte. Aus irgendeinem Grund war die Stimmung unserer kleinen Gruppe an diesem Abend besonders ausgelassen und motiviert und wir schafften es tats\u00e4chlich, uns zu zweit mehr als f\u00fcnf Minuten \u00fcber unser Wochenende zu unterhalten. Nat\u00fcrlich kannten wir bei weitem nicht alle Vokabeln, besonders bei den Verben hapert es bei mir noch gewaltig, weshalb ich nun stolze Besitzerin von Vokabellernkarten bin, die mir hoffentlich helfen, mir zu merken, ob jetzt &#8222;sp\u00e1t&#8220; oder &#8222;ps\u00e1t&#8220; &#8222;schlafen&#8220; beziehungsweise &#8222;schreiben&#8220; hei\u00dft (es ist: schlafen=sp\u00e1t). Es macht schlie\u00dflich doch einen gewaltigen Unterschied, ob man sagt: &#8222;Ich schreibe im Unterricht.&#8220; oder &#8222;Ich schlafe im Unterricht.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_540\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-540\" class=\" wp-image-540\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220224_164830.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-540\" class=\"wp-caption-text\">Damit lernt es sich doch gleich viel leichter.<\/p><\/div>\n<p>Der Dienstag verlief dann Corona sei dank schon nicht mehr ganz so normal, denn es fiel &#8211; wieder einmal quarant\u00e4nebedingt &#8211; der Pr\u00e4senzunterricht in mehreren Klassen aus. Die einzige Stunde, die ich an diesem Tag dann noch gehabt h\u00e4tte, fiel zudem aufgrund des &#8222;Floorball-Tuniers&#8220; aus, bei dem die M\u00e4dchen der Klassen gegeneinander antreten. Wem Floorball genauso wenig sagt wie mir zu Beginn meines Freiwilligendienstes, dem wird der Begriff &#8222;Unihockey&#8220; vielleicht mehr sagen. Im Grunde handelt es sich bei &#8222;Floorball&#8220; um Feldhockey in einer Halle, also das was man eben im Sportunterricht als Hockey bezeichnet, nur dass es hier sehr viel popul\u00e4rer ist als in Deutschland.<\/p>\n<p>Bei dem Spiel am Dienstag traten ausgerechnet die Mannschaften zweier Klassen gegeneinander an, die ich beide regelm\u00e4\u00dfig im Unterricht begleite. Etwas hin und her gerissen, wen ich den nun anfeuern sollte, fieberte ich dennoch mit und freute mich schlie\u00dflich mit der Siegerklasse und trauerte mit den Verlierer:innen. Letztere meinten nach dem Spiel nur achselzuckend &#8222;eine groooo\u00dfe Katastrophe&#8220;.<\/p>\n<p>Am Nachmittag wartete schlie\u00dflich der Abschluss unseres Bundespr\u00e4sidentenprojekts auf uns: das Interview mit einem Mitglied der Bundesversammlung. Leider war unser Interviewpartner allerdings an Corona erkrankt und konnte somit nicht zur Bundesversammlung gehen. Dennoch war er bereit, den Sch\u00fcler:innen ein paar Fragen zu beantworten, die diese auch flei\u00dfig stellten. Dabei ging es nicht nur um die Wahl an sich, sondern auch um Politik im Allgemeinen, die Flutkatastrophe, von der unser Interviewpartner selbst betroffen war, und schlie\u00dflich vertieften er und der letzte verbliebene Sch\u00fcler sich in eine angeregte Diskussion \u00fcber E-Mobilit\u00e4t, Atomkraftwerke und \u00c4hnliches, wobei ich \u00fcber den Wortschatz des Sch\u00fclers nur staunen konnte.<\/p>\n<p>Nachdem ich am Vormittag nur anderen Menschen beim Sport machen zuschauen konnte, ging es f\u00fcr mich Abends wie immer zum Rollschuhlaufen, wo ich so lange meine Drehungen \u00fcbte, bis ich nicht mehr jedes Mal beinahe auf dem Boden landete, mir allerdings auch ziemlich der Kopf schwirrte.<\/p>\n<p>Am Mittwochmorgen stellte ich beim Aufwachen zu meiner gro\u00dfen Freude fest, dass ein Blick aus dem Fenster nicht mehr tiefe Dunkelheit, sondern tats\u00e4chlich sanfte D\u00e4mmerung zeigte. Hurra! &#8211; die Tage werden wieder l\u00e4nger! Entsprechend motiviert machte ich mich auf den Weg zum Unterricht, wo ich einer Klasse endlich ihren sehnlichsten Themenwunsch erf\u00fcllen wollte: Essen. Ich bin jetzt um ein paar Essensvokabeln und Tipps f\u00fcr typisch tschechisches Essen reicher und um ein paar Rittersport-Tafeln \u00e4rmer, die ich quasi als praktisches Unterrichtsmaterial mitgebracht hatte.<\/p>\n<p>In der Mittagspause machte ich einen kurzen Abstecher zum Supermarkt, wo ich entgegen besseren Wissens eine T\u00fcte &#8222;schw\u00e4bische Sp\u00e4tzle&#8220; kaufte, die ich demn\u00e4chst einer strengen Pr\u00fcfung unterziehen werde. Ich mache mich auf das Schlimmste gefasst.<\/p>\n<div id=\"attachment_535\" style=\"width: 228px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-535\" class=\" wp-image-535\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220216_133536.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-535\" class=\"wp-caption-text\">Ob die wohl meinen Geschmackstest bestehen werden?<\/p><\/div>\n<p>Nach einer weiteren Unterrichtsstunde und einer Besprechung zum kommenden &#8222;Jugend debattiert&#8220;-Seminar f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen, machte ich mich schleunigst auf den Weg in meine Wohnung, denn es wartete schon der n\u00e4chste Termin auf mich: das Aufnehmen eines Podcasts, gemeinsam mit zwei anderen Freiwilligen. W\u00e4hrend es f\u00fcr mich die erste Folge war, hatten die beiden schon ein wenig Erfahrung und so klappte das Ganze einigerma\u00dfen reibungslos und wir quatschten entspannt \u00fcber Themen wie &#8222;Reisen w\u00e4hrend des Freiwilligendienstes&#8220; und &#8222;lohnt sich ein Freiwilligendienst so nah an Deutschland \u00fcberhaupt?&#8220; &#8211; F\u00fcr alle Interessierten, hier ist der Link zu dem Podcast: \u00a0<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/3pjdIt6tK3FZw93MajqqMP?si=43584a5a83724b76\">https:\/\/open.spotify.com\/show\/3pjdIt6tK3FZw93MajqqMP?si=43584a5a83724b76<\/a><\/p>\n<p>Auch nach diesem Programmpunkt war der Tag noch nicht vorbei, denn es stand noch ein weiteres Event an, auf das ich mich schon eine Weile gefreut hatte: das Vernetzungstreffen mit zuk\u00fcnftigen Kultis. Leider waren nur zwei zuk\u00fcnftige Tschechien- Mitfreiwillige da, mit denen wir uns aber gut gelaunt unterhielten, bis ich mich schlie\u00dflich auf den Weg zum Sprachkurs machte.<\/p>\n<div id=\"attachment_539\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-539\" class=\" wp-image-539\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_155557.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-539\" class=\"wp-caption-text\">Meine Narzissen bl\u00fchen endlich.<\/p><\/div>\n<p>Am Donnerstag erwartete mich neben den normalen Stunden auch eine Stunde, die mir vermutlich noch l\u00e4nger im Ged\u00e4chtnis bleiben wird. Da wir es in einer Klasse quarant\u00e4nebedingt nicht geschafft hatten, die Debatte zum Thema: &#8222;Soll der Bundespr\u00e4sident in Deutschland vom Volk gew\u00e4hlt werden?&#8220; vor dem Interview zu veranstalten, holten wir das nun nach. Das allein w\u00e4re schon interessant gewesen, allerdings bestand die Klasse vehement darauf, auch noch in die Pause hinein zu debattieren. Meine Hinweise, es habe schon vor f\u00fcnf Minuten gegongt, wurden mit einem kurzen Nicken zur Kenntnis genommen, bevor sie sich wieder in die Debatte vertieften.<\/p>\n<p>Das Highlight des Tages war allerdings mit Sicherheit das Kaffeetrinken mit Naty und Paty, zwei Sch\u00fclerinnen. Nachdem wir zun\u00e4chst ein wenig orientierungslos durch die Stadt irrten, auf der Suche nach einem Caf\u00e9, das uns eine Mitsch\u00fclerin empfohlen hatte, wurden wir schlie\u00dflich f\u00fcndig und machten es uns bei Kaffee (es gab sogar Rosenkaffee) und seeeehr leckerem Kuchen gem\u00fctlich und verbrachten den &#8211; f\u00fcr mich &#8211; sch\u00f6nsten M\u00e4delsnachmittag seit langem, schmiedeten Ausflugspl\u00e4ne und verabredeten uns, gemeinsam auf die anstehende Schulparty zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_537\" style=\"width: 252px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-537\" class=\" wp-image-537\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220217_155205.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-537\" class=\"wp-caption-text\">Der Sauerkirschkuchen war seeeeehr lecker.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_536\" style=\"width: 257px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-536\" class=\" wp-image-536\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/IMG_20220224_175126_286.jpg 1170w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-536\" class=\"wp-caption-text\">Das seltsam Rosafarbene ist der Rosenkaffee. Interessant aber sehr s\u00fc\u00df.<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck in meiner Wohnung ploppte dann ein Gedanke auf, der sich wohl schon l\u00e4nger in meinem Kopf festgesetzt hatte und den ich wohl nicht so schnell wieder loswerde: Ich will hier nicht weg. Nicht heute, nicht morgen, nicht in einem Monat und eigentlich auch nicht in Sechs. Denn viel l\u00e4nger geht mein Freiwilligendienst nicht mehr, bis Ende August das Nachbereitungsseminar stattfindet und die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.<\/p>\n<p>Begleitet von diesem Gedanken erschien ich am Freitag etwas tr\u00fcbselig in der Schule (Himmel wie soll das nur werden, wenn es mal Juni ist und die Sommerferien vor der T\u00fcr stehen?), wo mich allerdings eine Nachricht, auf die alle Deutschlehrkr\u00e4fte und die DSD-Klassen seit Monaten sehns\u00fcchtig warteten, von meinem Selbstmitleid ablenkte: die DSD-Ergebnisse waren endlich da! Und sie waren nicht nur eingetroffen, sondern gr\u00f6\u00dftenteils auch noch \u00fcberaus erfolgreich, sodass wir es kaum erwarten konnten, den Sch\u00fcler:innen die frohen Botschaften zu \u00fcberbringen.<\/p>\n<p>Umso passender war es, dass ich f\u00fcr den Abend zu einem Kneipenbesuch eingeladen war. Die meisten Sch\u00fcler:innen kannte ich nur vom Sehen, allerdings waren auch ein paar DSD-Sch\u00fcler:innen dabei und Andere, die ich mittlerweile eher als Freund:innen, denn als Sch\u00fcler:innen bezeichnen w\u00fcrde und so war die Stimmung heiter und ausgelassen, manch eine:r sprach so viel Deutsch wie noch nie, ich fand neue Motivation, Tschechisch zu lernen und mein Gehirn legte einen erstklassigen Spagat zwischen Deutsch, Tschechisch und Englisch hin, wobei ich mir am Ende des Abends nicht mehr sicher war, mit wem ich jetzt in welcher Sprache reden sollte. Schlie\u00dflich machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, wo wir nach einigem Hin und Her bei einem D\u00f6nerladen landeten (ich f\u00fchlte mich stark an N\u00e4chte in Deutschland erinnert) und uns schlie\u00dflich auf den Weg zu den Nachtbussen machten. Die Nachtbusse sind eine weitere Br\u00fcnner-Genialit\u00e4t, denn das System ist so einfach wie grandios. Nachts fahren anstelle der Stra\u00dfenbahnen Busse, die st\u00fcndlich alle gleichzeitig am Hauptbahnhof ankommen, dort kurz warten und schlie\u00dflich &#8211; ebenfalls gleichzeitig &#8211; wieder in alle Ecken der Stadt aufbrechen. So trifft sich also alles, was um diese Zeit noch auf den Beinen ist, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter am Hauptbahnhof und niemand muss alleine irgendwo ewig auf den n\u00e4chsten Bus warten. Simpel, aber genial.<\/p>\n<p>Das von diesem Abend keine Bilder existieren ist zwar schade, zeigt aber, dass die Stimmung viel zu gut war, um sich lange mit dem Handy zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>In den Samstag startete ich entsprechend sp\u00e4t, bevor ich mich mit Lucie traf und wir uns auf den Weg in die Innenstadt machten, wo wir einen Blick in verschiedene Modegesch\u00e4fte wagten. Eine kurze Zusammenfassung des Ganzen: die neusten Modetrends sind eher nichts f\u00fcr mich, da bleibe ich besser bei den Secondhand-Shops eine Stra\u00dfe weiter.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend machten wir uns auf den Weg zum Kino, wo wir eigentlich den (nicht mehr ganz so) neuen Spiderman schauen wollten, den Lucie noch nicht gesehen hatte. Da dieser allerdings erst zu sp\u00e4t lief, entschieden wir uns f\u00fcr den neuen Abenteuer\/Komedy-Film &#8222;Uncharted&#8220;, der zwar das Rad der Abenteuer\/Komedy-Filme nicht neu erfand, allerdings wirklich recht am\u00fcsant und kurzweilig war.<\/p>\n<div id=\"attachment_538\" style=\"width: 252px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-538\" class=\" wp-image-538\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/02\/20220218_154718.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-538\" class=\"wp-caption-text\">Die Narzissen haben mich auf den Geschmack gebracht. Und nachdem ich die Weihnachtsdeko endlich entsorgt hatte, musste etwas Neues her.<\/p><\/div>\n<p>Den Sonntagmorgen begann ich mit einem virtuellen Fr\u00fchst\u00fcck mit meiner Familie, wobei wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand brachten und anstehende Besuche besprachen. Viel mehr ist an diesem Tag auch nicht passiert, abgesehen davon, dass ich ein wenig f\u00fcr den MST-Theorietest f\u00fcrs Roller Derby lernte und es mir schlie\u00dflich mit einem neuen H\u00e4kelprojekt und dem Harry Potter H\u00f6rbuch Teil 2 in einem Sessel gem\u00fctlich machte. Meine innere Oma war gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Ob die n\u00e4chste Woche genauso entspannt wird, das werden wir sehen, aber neben der Schulparty ist auch endlich mal wieder ein Wochenendtrip geplant. Also bis dann &#8211; <em>Ahoj!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u010dau\u00a0zu einem etwas versp\u00e4teten Beitrag. 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