{"id":449,"date":"2022-01-17T18:33:00","date_gmt":"2022-01-17T17:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=449"},"modified":"2022-01-17T18:33:00","modified_gmt":"2022-01-17T17:33:00","slug":"von-dsd-und-17-000-schritten-woche-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/01\/17\/von-dsd-und-17-000-schritten-woche-18\/","title":{"rendered":"Von DSD und 17 000 Schritten (Woche 18)"},"content":{"rendered":"<p><em>Ahoj<\/em> zu einem neuen Eintrag \u00fcber eine Woche, die definitiv ein zentrales Thema hatte: Die DSDII-Pr\u00fcfungen. DSD, das steht f\u00fcr &#8222;Deutsches Sprachdiplom&#8220; und II f\u00fcr das zweite Niveau B2\/C1, auf dem diese Pr\u00fcfung stattfindet. Alternativ kann man DSD aber auch als Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;Du schaffst das!&#8220; sehen &#8211; einen Satz, den ich in der letzten Woche wohl \u00f6fter gesagt habe, als bei meinen eigenen Abipr\u00fcfungen.<\/p>\n<p>Denn nachdem der schriftliche Teil der Pr\u00fcfung bereits im November stattfand, standen uns nun noch die m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen bevor und so kam es, dass ich nicht nur den vergangenen Samstag in der Schule verbrachte, sondern auch quasi die ganze letzte Woche.<\/p>\n<p>Der Montag begann noch recht harmlos mit den letzten Vorbereitungen und Kontrollen (die \u00dcberschrift einer Pr\u00e4sentation von &#8222;SchL\u00fclerinnen&#8220; zu &#8222;Sch\u00fclerinnen&#8220; zu \u00e4ndern und \u00e4hnliche beinahe Katastrophen verhindern), sodass es dann p\u00fcnktlich um 13 Uhr mit der ersten Pr\u00fcfung losgehen konnte. Neben der vorbereiteten Pr\u00e4sentation, die von Themen wie &#8222;Sollte es auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit geben?&#8220; bis &#8222;gentechnisch ver\u00e4nderte Organismen &#8211; soll es f\u00fcr sie in der EU einen gr\u00f6\u00dferen rechtlichen Spielraum geben?&#8220; reichten (die Sch\u00fcler:innen haben wohlgemerkt nur f\u00fcnf Minuten Zeit, dieses Thema zu pr\u00e4sentieren), m\u00fcssen sie auch einen 3-5 min\u00fctigen Kurzvortrag halten, dessen Thema sie erst 20min vorher erfahren. Auch hier reichte die Bandbreite an Themen von &#8222;Musik&#8220; \u00fcber &#8222;Drohnen&#8220; bis hin zu &#8222;Leistungsgesellschaft&#8220;.<\/p>\n<div id=\"attachment_450\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-450\" class=\"size-medium wp-image-450\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220111_131325.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-450\" class=\"wp-caption-text\">Die Verpflegung w\u00e4hrend der Pr\u00fcfungen konnte sich definitiv sehen lassen.<\/p><\/div>\n<p>Und so kam es, dass ich den Montagnachmittag, Dienstag, Mittwochnachmittag und schlie\u00dflich auch den Donnerstagnachmittag beinahe komplett im vierten Stock der Schule &#8211; unserer &#8222;DSD-Welt&#8220;- verbrachte, st\u00e4ndig damit besch\u00e4ftigt, Sch\u00fcler:innen zu beaufsichtigen, Wassergl\u00e4ser aufzuf\u00fcllen, Themen auszuteilen, &#8222;Viel Erfolg&#8220; zu w\u00fcnschen, ganz fest die Daumen zu dr\u00fccken, Pr\u00e4sentationen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag den letzten Feinschliff zu verpassen, Fragen der Sch\u00fcler:innen, die erst sp\u00e4ter dran waren zu beantworten, gut zuzureden, zu tr\u00f6sten und aufzumuntern wo es n\u00f6tig war, mich zu freuen, wenn eine Pr\u00fcfung gut lief und vor allem ganz ganz viel mitzufiebern.<\/p>\n<p>Die letzte Pr\u00fcfung des Tages konnte ich mir immer anschauen und so kam es, dass ich vier Pr\u00fcfungen hautnah miterleben durfte und mir vor lauter mitfiebern beinahe die Lippe blutig biss. Besonders mitgefiebert habe ich nat\u00fcrlich bei den Sch\u00fcler:innen, mit denen ich im Vorfeld besonders viel ge\u00fcbt hatte und umso gl\u00fccklicher war ich zu sehen, wie die meisten von ihnen zu H\u00f6chstformen aufliefen und problemlos das Niveau C1 erreichten.<\/p>\n<p>Am Donnerstag stand dann die Ergebnisverk\u00fcndung an und so machte ich mich nach meiner letzten Unterrichtsstunde schnellstm\u00f6glich wieder auf den Weg in die DSD-Welt,\u00a0wo mich schon aufgeregtes Stimmengewirr und eine Anspannung, die beinahe greifbar war, erwarteten.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck lies die Ergebnisverk\u00fcndung nicht lange auf sich warten, sodass sich die Anspannung zunehmend in ausgelassene Freudenrufe, Gl\u00fcckw\u00fcnsche und erleichtert strahlende Gesichter verwandelte. Situationen, wegen denen man vor ein paar Minuten noch \u00e4ngstlich um das Bestehen der Pr\u00fcfung gebangt hatte, wurden nun lachend erz\u00e4hlt und wir standen noch lange beisammen und tauschten uns \u00fcber die Pr\u00fcfungssituation, die Aufgaben, Fragen und schlussendlich die Erleichterung, bestanden zu haben aus, bis es uns unter dem m\u00e4\u00dfig gut isolierten Dach der Schule schlie\u00dflich zu kalt wurde und die Sch\u00fcler:innen sich auf den Heimweg oder direkt auf den Weg in eine Kneipe (wer wei\u00df) machten.<\/p>\n<p>Neben der unglaublichen Freude dar\u00fcber, dass fast alle Sch\u00fcler:innen bestanden haben, der Gro\u00dfteil sogar mit C1 und dem Gef\u00fchl von Stolz und Bewunderung, das mich jedes Mal \u00fcberkommt, wenn ich daran denke, dass die Sch\u00fcler:innen gerade mal vier oder sechs Jahre Deutsch lernen, schwingt auch ein bisschen Wehmut mit. Die Kommunikationsstunden sind nun nat\u00fcrlich vorbei und auch im Unterricht der Abschlussklassen werde ich jetzt nicht mehr so sehr gebraucht. Ich ertappe mich dabei, wie ich nach M\u00f6glichkeiten suche, mich in diesen Klassen doch noch n\u00fctzlich zu machen, denn die Sch\u00fcler:innen, mit denen ich sehr viel enger zusammengearbeitet habe, als mit den meisten anderen (das merke ich schon allein daran, dass ich in diesen Klassen von den meisten den Namen kann), sind mir doch ganz sch\u00f6n ans Herz gewachsen, besonders aufgrund der offenen und herzlichen Art, mit der sie mich empfangen haben.<\/p>\n<p>Jetzt habe ich aber wirklich genug in Erinnerungen geschwelgt (wie soll das denn erst werden, wenn in weniger als sechs Monaten *Ahhhhhh!* die Sommerferien beginnen?), denn der zweite Teil der \u00dcberschrift will ja auch noch geb\u00fchrend erl\u00e4utert werden.<\/p>\n<p>Kurzer Einschub an dieser Stelle: Den Freitag habe ich weitestgehend in einer Trance aus M\u00fcdigkeit und Ersch\u00f6pfung verbracht, sodass definitiv nichts Nennenswertes passiert ist, au\u00dfer, dass ich um 20 Uhr hundem\u00fcde \u00fcber meinem Buch eingeschlafen bin (das ist mir noch nie passiert).<\/p>\n<div id=\"attachment_451\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-451\" class=\"size-medium wp-image-451\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220113_224322.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-451\" class=\"wp-caption-text\">Ich war nur noch dazu in der Lage, den Blick, der sich, im Bett liegend, auf den Mond bietet, zu bewundern.<\/p><\/div>\n<p>Die 17 000 Schritte dagegen, sind im Laufe des Samstags und Sonntags zusammengekommen (wohlgemerkt zwei Mal 17 000 Schritte).<br \/>\nDenn am Samstagmorgen war ich f\u00fcr einen Brunch mit Antonie verabredet, die ich seit Weihnachten nur einmal kurz im Unterricht gesehen hatte. Wir hatten uns also viel zu erz\u00e4hlen und so kam es, dass die Zeit \u00fcber den besten &#8222;Livancen&#8220;, die ich je gegessen habe (ich \u00fcbertriebe nicht!) und einer Tasse Kaffee viel zu kurz war und wir uns kurzerhand auf einen Spaziergang bei sch\u00f6nstem Sonnenschein machten, der uns durch eines der sch\u00f6nsten Wohnviertel Brnos, vorbei an der Villa Tugendhat, bis zu einem Viertel f\u00fchrte, in dem ich bisher noch nie war.<\/p>\n<div id=\"attachment_452\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-452\" class=\"size-medium wp-image-452\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_095739.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-452\" class=\"wp-caption-text\">Die besten Livancen der Welt im Caf\u00e9 Podnebi (zumindest, wenn man wie ich eine Schw\u00e4che f\u00fcr Bananen, Schoko, Kokos und Blaubeerkombinationen hat).<\/p><\/div>\n<p>Zufall oder Schicksal, auf jeden Fall f\u00fchrten uns unsere spontanen Entscheidungen an jeder Kreuzung (lass uns doch hier links\/rechts\/geradeaus gehen) zu einem weiteren Caf\u00e9, dessen Name &#8222;Industra&#8220; nicht von ungef\u00e4hr kommt, sondern definitiv in dem verlassenen Industriegel\u00e4nde begr\u00fcndet liegt, in dem das Caf\u00e9 sich befindet.<\/p>\n<div id=\"attachment_457\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-457\" class=\"size-medium wp-image-457\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-767x1024.jpg 767w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-768x1025.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190918_419.jpg 1124w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-457\" class=\"wp-caption-text\">Die H\u00e4lfte der Tour hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon hinter uns.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_453\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-453\" class=\"wp-image-453 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_125809-e1642417453935.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-453\" class=\"wp-caption-text\">Der Koffeinspiegel im Blut stieg betr\u00e4chtlich.<\/p><\/div>\n<p>Bei der zweiten Tasse Kaffee des Tages tauschten wir weitere Neuigkeiten aus, schimpften auf die (tschechische) Politik, die Coronasituation (besonders gerne die Kombination aus beidem: Krisenmangagement der Regierungen) und lachten herzlich \u00fcber den Anruf meines Bruders: &#8222;Amelie &#8211; unsere Katze sitzt auf deinem Schrank und will runter, schafft es aber nicht alleine und will sich nicht runterheben lassen. Was mache ich jetzt?&#8220; Eine Situation, die tats\u00e4chlich gar nicht so einfach zu l\u00f6sen ist, wie man vielleicht zun\u00e4chst denkt, wenn es sich bei der Katze um einen zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Kater handelt, der sein fortgeschrittenes Alter und damit einhergehende Gelenkprobleme immer erst dann bemerkt, wenn er schon irgendwo hochgeklettert ist. Keine Sorge: er ist inzwischen wieder wohlbehalten auf dem Boden angekommen (hoffentlich bleibt er da auch erstmal).<\/p>\n<p>Unsere Erkundungstour war aber noch nicht vorbei und so folgten wir dem Fluss &#8222;Svitava&#8220; \u00fcber verlassene Schienen, die mittlerweile zum Fu\u00dfweg umfunktioniert wurden, vorbei an leerstehenden Fabrikgeb\u00e4uden (Brno wurde auch\u00a0 &#8222;Moravian Manchester&#8220; &#8211; also &#8222;m\u00e4hrisches Manchester&#8220; genannt, dass durch den zweiten Weltkrieg, Vertreibungen und schlie\u00dflich den Kommunismus allerdings an Strahlkraft verlor), bis fast zum Stadtrand, immer fasziniert von der N\u00e4he zum Zentrum, bis wir uns schlie\u00dflich &#8211; die Sonne n\u00e4herte sich immer schneller dem Horizont &#8211; auf den R\u00fcckweg machten.<\/p>\n<div id=\"attachment_454\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-454\" class=\"size-medium wp-image-454\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_150624.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-454\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Lost Places&#8220; Feeling<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_456\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-456\" class=\"size-medium wp-image-456\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297-300x401.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297-300x401.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297-449x600.jpg 449w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190934_297.jpg 767w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-456\" class=\"wp-caption-text\">Der einzig m\u00f6gliche Weg, wenn man mit einer wei\u00dfen Hose denkbar schlecht angezogen ist.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_455\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-455\" class=\"size-medium wp-image-455\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/20220115_152847.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-455\" class=\"wp-caption-text\">Bei dieser Br\u00fccke mache ich doch lieber einen Umweg.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_458\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-458\" class=\"size-medium wp-image-458\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015-300x401.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015-300x401.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015-449x600.jpg 449w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/01\/IMG_20220115_190940_015.jpg 767w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-458\" class=\"wp-caption-text\">Da kommen Erinnerungen an die Grundschule hoch&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Angekommen in der Schule, machten wir es uns auf den Stufen des Schulflurs bequem und tauschten die Weihnachtsgeschenke aus, die wir die letzten Stunden und 17 000 Schritte lang mit uns herumgeschleppt hatten, bevor wir uns schlie\u00dflich endg\u00fcltig auf den Heimweg machten.<\/p>\n<p>Der Sonntag brachte ein Treffen mit einer ehemaligen kulturweit-Freiwilligen, die 2015 ihren Freiwilligendienst absolvierte und gerade mit ERASMUS in Prag studiert. Gemeinsam mit ihren Mitbewohnerinnen wollte sie Brno besuchen und dank sozialer Medien war der Kontakt schnell hergestellt. Bei einer gem\u00fctlichen Tour durch die Stadt, dem Besuch einer kleinen Kunstaustellung und einem Kaffee im Caf\u00e9 &#8222;Mitte&#8220; wurden allerlei Erfahrungen \u00fcber den Freiwilligendienst, Tschechien und das Leben im Ausland im Allgemeinen ausgetauscht, bevor wir uns f\u00fcr den Abend in einer Bar verabredeten.<\/p>\n<p>Diesen verbrachten wir bei weiteren Gespr\u00e4chen, W\u00fcrfelspielen und dem ein oder anderen Getr\u00e4nk, bis ich mich schlie\u00dflich, getrieben von dem Wissen, morgen unterrichten zu m\u00fcssen, notgedrungen auf den Weg nach Hause machte, wo mir ein Blick auf mein Handy das best\u00e4tigte, was meine F\u00fc\u00dfe mich schon vermuten lie\u00dfen: ich hatte erneut 17 000 Schritte zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p>All die anderen kleinen und dennoch erw\u00e4hnenswerten Dinge, die normalerweise definitiv in meinem Wochenr\u00fcckblick vorgekommen w\u00e4ren, m\u00fcssen zugunsten der L\u00e4nge des Textes dieses Mal unerw\u00e4hnt bleiben, vielleicht findet das ein oder andere aber seinen Weg in den n\u00e4chsten Eintrag.<\/p>\n<p>Bis dahin: &#8222;<em>M\u011bj se hezky<\/em>!&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ahoj zu einem neuen Eintrag \u00fcber eine Woche, die definitiv ein zentrales Thema hatte: Die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2978,"featured_media":454,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-449","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2978"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=449"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":460,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions\/460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media\/454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}