{"id":193,"date":"2021-11-08T17:00:05","date_gmt":"2021-11-08T16:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=193"},"modified":"2021-11-08T17:00:05","modified_gmt":"2021-11-08T16:00:05","slug":"gedankenkarussell-woche-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2021\/11\/08\/gedankenkarussell-woche-8\/","title":{"rendered":"Gedankenkarussell (Woche 8)"},"content":{"rendered":"<p>Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Es f\u00fchlt sich an als sei es gestern gewesen, dass ich den Beitrag \u00fcber meinen ersten Monat hier in Brno verfasst habe.<\/p>\n<p>Seither ist wieder unglaublich viel passiert. Ich habe mich immer mehr in die Stadt verliebt, habe viele andere Gegenden entdeckt und st\u00e4ndig etwas Neues gelernt. Zum Beispiel, das M\u00e4hren eine der regen\u00e4rmsten Regionen Tschechiens ist, einer Tatsache, der ich die wenigen Regentage hier zu verdanken habe, wie ein Singlehaushalt so funktioniert oder wie lange sich bestimmte Dinge halten. An dieser Stelle ein kurzer \u00dcberblick: Zahnpasta (viel l\u00e4nger als gedacht), Duschgel (viel k\u00fcrzer als gedacht), Zwiebeln (leider nicht so lange wie n\u00f6tig), Mich (naja, wer meine letzten Beitr\u00e4ge gelesen hat, wei\u00df Bescheid), Taschent\u00fccher (wo sind die bitte alle hin?),&#8230; Ich k\u00f6nnte noch ewig so weitermachen, aber um es kurz zu machen, &#8222;Learning by doing&#8220; ist die beste und vielleicht einzige M\u00f6glichkeit, um herauszufinden, wie man das erste Mal alleine lebt, ohne im Chaos zu versinken.<\/p>\n<p>Chaos ist ein gutes Stichwort, denn obwohl meine Wohnung meistens recht ordentlich ist, herrscht in meinem Kopf doch bisweilen ein ganz sch\u00f6nes Chaos. Gerade seit der Abreise meiner Familie sind immer wieder Fragen aufgetaucht: Warum machst du das eigentlich? Warum gehst du weg von den Menschen, die dir am wichtigsten sind, weg von der vertrauten Umgebung? Was wenn sich die Coronasituation hier noch weite verschlimmert und ich mutterseelenallein im Lockdown lande? Die Antworten darauf sind nicht immer leicht zu finden und das Gedankenkarussell l\u00e4sst sich manchmal kaum bremsen, hat es einmal Fahrt aufgenommen. Mir war klar, dass es auch solche Phasen geben wird, aber sie \u00fcberrumpeln einen dann doch immer wieder aufs Neue. Im Sinne von &#8222;fair berichten&#8220; m\u00f6chte ich sie aber auch nicht unter den Teppich kehren, denn sie geh\u00f6ren zu einem Auslandsaufenthalt einfach dazu. Und vor allem: sie gehen auch wieder vorbei. Beschleunigen kann man das meiner Meinung nach am besten, in dem man sich vor Augen f\u00fchrt, was man hier schon alles erleben durfte, wie weit man schon gekommen ist und vor allem, dass es anderen Freiwilligen genauso geht. In solchen Situationen bin ich immer wieder dankbar f\u00fcr die Freiwilligencommunity, in der man sich offen mit anderen Freiwilligen austauschen kann, in der Tipps gegeben werden und in der man auch einfach mal eine Pause von seiner Rolle als Freiwillige:r hat.<\/p>\n<p>Denn mit der Dauer des Aufenthalts kommt auch das Nachdenken und kritische Hinterfragen der eigenen Rolle. Bin ich den Menschen hier wirklich eine Hilfe? Wer profitiert eigentlich von dem Freiwilligendienst? Die Einsatzstelle oder ich? Wie schaffe ich es, nicht als besserwisserische Deutsche aufzutreten, die aus einem Land kommt, in dem Dinge oft anders, nach der Meinung vieler, &#8222;besser&#8220; gemacht werden? Den f\u00fcr sich besten Umgang mit diesen Fragen muss jede:r selbst finden. Ich m\u00f6chte den Menschen hier auf Augenh\u00f6he begegnen, egal in welcher Situation und ihnen zeigen, dass ich aufrichtig an ihrer Kultur, Pers\u00f6nlichkeit und Meinung interessiert bin, auch wenn letztere vielleicht nicht immer der eigenen entspricht. Den genau das bedeutet &#8222;\u00fcber den Tellerrand schauen&#8220; f\u00fcr mich: Bereit sein, Neues zu lernen, sich auf Andere einzulassen, Herausforderungen anzunehmen, Blickwinkel und Meinungen zu \u00e4ndern und zu \u00fcberdenken aber gegebenenfalls auch auf das was bereits auf dem &#8222;eigenen Teller&#8220; liegt, zur\u00fcckzugreifen und sich wenn n\u00f6tig eine Zeit lang in seine Komfortzone zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n<p>Vor kurzem habe ich mit einer Freundin dar\u00fcber geredet, wie uns unser jeweiliger Freiwilligendienst wohl ver\u00e4ndern wird und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das vermutlich vor allem merken, wenn wir wieder zur\u00fcck in Deutschland sind. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich die Ver\u00e4nderung auf keinen Fall missen m\u00f6chte und bin gespannt, welche Herausforderungen in den kommenden Monaten auf mich warten.<\/p>\n<p>Trotz all dieser Ereignisse und \u00dcberlegungen, die sich in meinem Kopf abspielten und immer noch abspielen, ist nat\u00fcrlich auch in der Realit\u00e4t viel passiert.<\/p>\n<p>Der Dienstag verlief nach der Verabschiedung von meiner Familie recht ereignislos, wohingegen der Mittwoch dann durchaus als ereignisreich bezeichnet werden kann. Ich bekam n\u00e4mlich wie bereits angek\u00fcndigt, Besuch. Und zwar von Pablo, einem Mitfreiwilligen aus Liberec. Aber der Reihe nach. Um von meinem Sprachkurs rechtzeitig zum Hauptbahnhof zu kommen, wollte ich zur Abwechslung mal die Stra\u00dfenbahn nehmen. Bl\u00f6d nur, wenn man sonst immer l\u00e4uft und dementsprechend wenig Ahnung vom Br\u00fcnner Stra\u00dfenbahnnetz hat. Ich habe mich also mit Hilfe von Google Maps und ortskundigen Passanten bis zu einer Stra\u00dfenbahnhaltestelle durchgeschlagen, an der mir weitere Passanten, sowie ein Fahrplan versicherten, dass die n\u00e4chste Bahn zum Hauptbahnhof f\u00e4hrt. Von dieser Aufgabe wusste der Stra\u00dfenbahnfahrer aber scheinbar nichts, denn nach zwei Haltestellen und mehreren Kreuzungen an denen wir definitiv nicht in Richtung Hauptbahnhof fuhren, war ich mir eigentlich nur bei einer Sache ziemlich sicher: diese Bahn bringt mich nicht dorthin wo ich hinwill. Also &#8211; raus aus der Bahn &#8211; den n\u00e4chstbesten Passanten fragen &#8211; seinen irritierten Gesichtsausdruck als Best\u00e4tigung f\u00fcr meine Annahme, weit entfernt vom Hauptbahnhof zu sein, deuten und seinen Handbewegungen folgend \u00fcber die Stra\u00dfe sprinten und in die dortige Stra\u00dfenbahn h\u00fcpfen, hoffend dieses Mal auf dem richtigen Weg zu sein. Dem war dann auch so und ich kam schlie\u00dflich rechtzeitig am Hauptbahnhof an, um Pablo abzufangen, der bereits dabei war, sich an den Stra\u00dfenbahnhaltestellen zu verirren. Einander einmal entdeckt und unfallfrei die Schienen \u00fcberquert war das Hallo gro\u00df und wir machten uns auf den Weg zu meiner Wohnung.<\/p>\n<p>Wem sich jetzt die Frage stellt, warum wir unter der Woche Zeit f\u00fcr Besuche haben, der sei beruhigt, denn der Besuch war quasi rein beruflich. Wir wollten gemeinsam am Onlineseminar f\u00fcr &#8222;Jungend debattiert international&#8220; teilnehmen, welches am Donnerstag und Freitag stattfand.<\/p>\n<p>Der Donnerstagmorgen begann allerdings nicht gem\u00fctlich vor dem Laptop, sondern mit der schlechten Nachricht, dass das Wlan ausgefallen sei und wir machten uns dementsprechend erstmal auf den Weg in ein Caf\u00e9, von wo aus wir an der ersten H\u00e4lfte des Seminares teilnahmen. Was das Seminar selbst angeht, kann ich sagen, dass meine Erwartungen mehr als \u00fcbertroffen wurden. Auch wenn die meisten anderen Teilnehmer:innen erwachsene Lehrkr\u00e4fte waren, war die Atmosph\u00e4re entspannt, lustig und interessiert und die Probedebatten bisweilen durchaus hitzig. Insgesamt habe ich super viel \u00fcber das Debattieren an sich, aber auch \u00fcber Unterrichtsmethoden, um Sch\u00fcler:innen das Debattieren n\u00e4herzubringen gelernt. Dementsprechend haben meine Sch\u00fcler:innen jetzt gar keine andere Wahl, als in den n\u00e4chsten Stunden zu debattieren und ich freue mich schon, wenn es hier mit &#8222;Jugend debattiert&#8220; endlich losgeht.<br \/>\nVorher stehen aber noch die DSD-Pr\u00fcfungen an, die gleicherma\u00dfen an den Nerven von Sch\u00fcler:innen als auch Lehrkr\u00e4ften zerren und zunehmend den Deutschunterricht in den Abschlussklassen bestimmen.<\/p>\n<p>Am Freitagabend machten wir uns dann auf den Weg ins Kino, denn eine Mitfreiwillige aus dem Goetheinstiut hatte uns Karten f\u00fcr das deutsche Filmfest organisiert. Der Film &#8222;Curveball&#8220; in dem es um den Ausl\u00f6ser des Irakkriegs geht, ist absolut empfehlenswert und lies uns ein wenig schockiert \u00fcber unser fehlendes Wissen und die Auswirkungen, die eine einzige L\u00fcge oder eine einzige Person haben kann, zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_194\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-image-194 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211104_175216.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-caption-text\">Das erste Mal seit 1,5 Jahren im Kino.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_196\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-196\" class=\"size-medium wp-image-196\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_170327.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-196\" class=\"wp-caption-text\">Kaffee- und Teeliebhaber finden in diesem kleinen Laden in Brno alles was das Herz begehrt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_195\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_162146.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-195\" class=\"size-medium wp-image-195\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211105_162146-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-caption-text\">Der Ausblick von Spilberk ist jedes Mal ein Traum.<\/p><\/div>\n<p>Am Samstagmorgen stand dann das n\u00e4chste kleine Abenteuer an. Wir machten uns auf den Weg nach Olomouc, eine Stadt nahe Brno, die uns immer wieder als sehr sehenswert empfohlen worden war. Nach einem Wochenende dort, kann ich diese Empfehlung nur weitergeben, denn Olomouc steckt voller Sehensw\u00fcrdigkeiten und \u00dcberraschungen. Aber seht selbst:<\/p>\n<div id=\"attachment_197\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-197\" class=\"size-medium wp-image-197\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_093346.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-caption-text\">Der durchaus kommunistisch angehauchte Bahnhof von Olomouc<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_203\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-203\" class=\"size-medium wp-image-203\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103913.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-203\" class=\"wp-caption-text\">Das Rathaus auf dem Hauptplatz &#8211; leider waren wir f\u00fcr den Weihnachtsmarkt zu fr\u00fch.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_201\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-201\" class=\"size-medium wp-image-201\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103707.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-201\" class=\"wp-caption-text\">Die astronomische Uhr.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_202\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-202\" class=\"size-medium wp-image-202\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_103838.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-202\" class=\"wp-caption-text\">Eine S\u00e4ule, die wie so vieles in der Stadt mit Religion zu tun hat.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_204\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-204\" class=\"size-medium wp-image-204\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_104016.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-204\" class=\"wp-caption-text\">Kunst<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_200\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-200\" class=\"size-medium wp-image-200\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_102524.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-200\" class=\"wp-caption-text\">noch mehr Kunst<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_208\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-208\" class=\"size-medium wp-image-208\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_151259.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-208\" class=\"wp-caption-text\">auch Kunst<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_207\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-207\" class=\"size-medium wp-image-207\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_123647.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-207\" class=\"wp-caption-text\">der Gipfel der Kunst, ein Museum<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_205\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_121949.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-205\" class=\"size-medium wp-image-205\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_121949-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-205\" class=\"wp-caption-text\">Ausstellung und Architektur des Museums sind definitiv einen Besuch wert.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_206\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_122303.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-206\" class=\"size-medium wp-image-206\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_122303-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" 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Vor einer Woche h\u00e4tte ich den Witz an der Sache (die Farbennamen entsprechen nicht dem Hintergrund) nicht verstanden.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_209\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-209\" class=\"size-medium wp-image-209\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_153341.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-209\" class=\"wp-caption-text\">Die weithin sichtbare Kirche<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_210\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_155531.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-210\" class=\"size-medium wp-image-210\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_155531-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-210\" class=\"wp-caption-text\">Eine nicht ganz so auff\u00e4llige, daf\u00fcr aber umso interessantere orthodoxe Kirche.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_211\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-211\" class=\"size-medium wp-image-211\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211106_160645.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-211\" class=\"wp-caption-text\">Immer wieder f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Was aussieht wie ein Schloss oder Kloster ist heute ein Milit\u00e4rkrankenhaus.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_212\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-212\" class=\"size-medium wp-image-212\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111142.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-212\" class=\"wp-caption-text\">Kreativ sind sie definitiv, die Olomoucer.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_213\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111615.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-213\" class=\"size-medium wp-image-213\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/11\/20211107_111615-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-213\" class=\"wp-caption-text\">Und zu guter Letzt: eines der vielen sch\u00f6nen H\u00e4user<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr die Nacht hatten wir uns in einem kleinen Hostel im Stadtzentrum einquartiert, wo wir in der K\u00fcche Pablos neues Lieblingsabendessen, ein Vesper zubereiteten. F\u00fcr alle, die wie viele meiner Mitfreiwilligen nicht wissen, was ein Vesper ist, hier eine kurze Erkl\u00e4rung: Als Vesper bezeichnet man im S\u00fcddeutschen die sogenannte &#8222;Brotzeit&#8220;, das &#8222;Abendbrot&#8220; oder auch einfach die T\u00e4tigkeit, Brot zu essen. Dabei z\u00e4hlt eigentlich jede kalte Mahlzeit, die ein St\u00fcck Brot oder ein Br\u00f6tchen involviert als Vesper. Das kann ein K\u00e4sebrot sein oder auch ein ganzes Sandwich und ist meiner Meinung nach eine super Alternative zum Kochen.<\/p>\n<p>Am Sonntag ging es dann ausgeschlafen in Richtung Caf\u00e9, um dort zu fr\u00fchst\u00fccken und anschlie\u00dfend nach einem kleinen Abstecher in den Supermarkt, zum Bahnhof aufzubrechen. Dort trennten sich unsere Wege und w\u00e4hrend Pablo in den Zug nach Prag stieg, nahm ich den Bus zur\u00fcck nach Brno, wo ich den restlichen Sonntag mit Vokabellisten und Unterrichtsvorbereitung verbrachte.<\/p>\n<p>Die kommende Woche werde ich vermutlich etwas ruhiger angehen, denn die Aufregungen der letzten Monate fordern ihren Tribut und mein Kopf und K\u00f6rper schreien f\u00f6rmlich nach etwas Ruhe. Diesem Wunsch komme ich nur allzu gerne nach und freue mich schon auf eine hoffentlich ruhige neunte Woche hier in Brno.<\/p>\n<p>Bis dahin,<\/p>\n<p><em>Ahoj!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht! 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