{"id":157,"date":"2021-10-25T16:13:30","date_gmt":"2021-10-25T14:13:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=157"},"modified":"2021-10-25T16:13:30","modified_gmt":"2021-10-25T14:13:30","slug":"eine-erkaeltung-auf-reisen-woche-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2021\/10\/25\/eine-erkaeltung-auf-reisen-woche-6\/","title":{"rendered":"Eine Erk\u00e4ltung auf Reisen (Woche 6)"},"content":{"rendered":"<p>Dobr\u00fd den!<\/p>\n<p>Nachdem die letzte Woche ja durchaus abwechslungsreich war, k\u00f6nnte man meinen, diese Woche w\u00e4re ein wenig ruhiger gewesen. Pustekuchen! (das haben die Sch\u00fcler:innen in einer der Klassen gelernt, an einer sinnvollen Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Entstehung dieses Wortes bin ich gescheitert(<\/p>\n<p>Nachdem Chris am Montagmorgen abreiste, blieb ich alleine in meiner Wohnung zur\u00fcck. Okay, eigentlich ganz und gar nicht alleine. Zum einen ist da Lucie, Freiwillige aus Breclav und meine vor\u00fcbergehende Mitbewohnerin, bis ihr zweiw\u00f6chiger Intensivsprachkurs hier in Brno vor\u00fcber ist und zum anderen die Hauptdarstellerin des heutigen Eintrags: meine Erk\u00e4ltung.<\/p>\n<p>Warum aber ausgerechnet &#8222;eine Erk\u00e4ltung auf Reisen?&#8220; Naja, zum einen ist die Erk\u00e4ltung deutschen Ursprungs, sie hatte sich bei Chris mit ins Gep\u00e4ck geschmuggelt (daher haben wir auch zur Sicherheit einen Coronatest gemacht) und zum anderen wollte auch ich mich von der Erk\u00e4ltung nicht von diversen gr\u00f6\u00dferen und kleineren Ausfl\u00fcgen abhalten lassen und musste sie so wohl oder \u00fcbel mitnehmen.<\/p>\n<p>Aber von vorne. Nachdem Chris also abgereist war, traf ich mich Nachmittags mit Lucie in einem Caf\u00e9 um die Unterrichtsstunden f\u00fcr die kommende Woche vorzubereiten und machte mich Abends schlie\u00dflich auf den Weg zum Sprachkurs &#8211; die Erk\u00e4ltung nat\u00fcrlich immer im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<div id=\"attachment_158\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-158\" class=\"size-medium wp-image-158\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211018_174351.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-158\" class=\"wp-caption-text\">Die Stra\u00dfe vor der Schule.<\/p><\/div>\n<p>Der Dienstag lief recht \u00e4hnlich ab, abgesehen davon, dass der Vormittag in der Schule etwas ereignisreicher verlief. Da auch zahlreiche Sch\u00fcler:innen und Lehrer:innen verschnupft durch die Schule liefen, hatte ich kein ganz so schlechtes Gewissen mehr, trotz Schnupfen zu kommen, zumal ja auch der Test negativ war. Und so konnte ich immerhin eine Klasse besuchen, die nach meinem bisher einzigen Besuch bei ihnen vor zwei Wochen bei ihrer Lehrerin nachgefragt hatte, wann ich denn mal wieder mitkommen w\u00fcrde. Ich kann euch sagen, dass war ein ziemlich gutes Gef\u00fchl, so wertgesch\u00e4tzt zu werden. Au\u00dferdem \u00fcbte ich wieder mit den Abiturienten die auch in Deutsch Abitur machen f\u00fcr ihrer m\u00fcndliche Pr\u00fcfung. Von einer Sch\u00fclerin war ich schon vorgewarnt worden, dass die Stunde m\u00f6glicherweise nicht so produktiv sein k\u00f6nnte, da danach ein Tschechischtest anstehe. Ein Blick auf die wirklich lange Zusammenfassung (es d\u00fcrften mindestens 20 Seiten gewesen sein) ermutigte mich dann zu meinem Entschluss, 10min fr\u00fcher Schluss zu machen, wor\u00fcber die Sch\u00fcler:innen auch sehr dankbar waren.<\/p>\n<p>Mittwochs f\u00fchlte sich dann meine Erk\u00e4ltung zunehmend ignoriert und beschloss, mich da zu treffen, wo es einem als Lehrerin\/Praktikantin am meisten schadet: an der Stimme. Nach zwei Unterrichtsstunden am Vormittag, die nicht gerade unanstrengend waren und einer Stunde am Nachmittag, bei der ich knappe 30 Begriffe erkl\u00e4rte, verabschiedete sie sich gerade rechtzeitig zu meinem abendlichen Sprachkurs, sodass ich dort mehr kr\u00e4chzte als redete.<\/p>\n<div id=\"attachment_159\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-159\" class=\"size-medium wp-image-159\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211020_204213.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-159\" class=\"wp-caption-text\">Brno bei Nacht. Viele Sterne sieht man aufgrund der Lichtverschmutzung leider nicht.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_160\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211021_165223.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-160\" class=\"size-medium wp-image-160\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211021_165223-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-160\" class=\"wp-caption-text\">Die gleiche Kirche nur aus einem anderen Winkel und anderem Licht.<\/p><\/div>\n<p>Donnerstags dopte ich meine Stimme dann mit drei Tassen Tee zum Fr\u00fchst\u00fcck, was auch erstaunlich gut funktionierte. Entsprechend waren auch die Unterrichtsstunden besser als erwartet. Ich habe mit beiden Klassen, die ich an diesem Tag hatte viel gelacht, was nicht zuletzt an der nicht funktionierenden Technik und meinen fehlenden Technikkenntnissen lag, aber was solls, Lachen verbindet und das ist die Hauptsache.<\/p>\n<p>Nachmittags begab ich mich dann auf v\u00f6llig unbekanntes Terrain. Ich ging mit einem Lehrer in ein Teehaus. Nachdem ich zu Beginn etwas skeptisch war, das Teehaus befindet sich in einem Keller eines etwas heruntergekommenen Hauses in einem Hinterhof, \u00fcberzeugten mich schlie\u00dflich die angenehm ruhige Atmosph\u00e4re, die liebevolle Einrichtung (jeder Raum ist einem Teehaus in einem anderen Land nachempfunden), der wirklich leckere Tee und ein noch leckerer Schokokuchen. Au\u00dferdem war es wirklich sch\u00f6n, sich einmal in aller Ruhe mit dem Lehrer unterhalten zu k\u00f6nnen, ohne direkt in eine andere Unterrichtsstunde hetzen zu m\u00fcssen. Ich merke zunehmend, wie wichtig es f\u00fcr Lehrer:innen ist, sich \u00fcber Klassen und Sch\u00fcler:innen auszutauschen, nicht um \u00fcber sie zu l\u00e4stern, sondern um herauszufinden, ob bestimmte Verhaltensweisen nur bei einem selbst im Unterricht auftreten, oder vielleicht auch bei anderen Lehrer:innen und ob diese Tipps haben, wie damit am besten umzugehen ist. Generell habe ich festgestellt, dass die meisten Lehrer:innen fehlende Motivation und Leistung eher schade finden als dar\u00fcber zu schimpfen. Die Meisten w\u00fcnschen ihren Sch\u00fcler:innen wirklich nur das Beste und tuen sich nicht leicht, wenn sie schlechte Noten vergeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am Abend beschlossen eine Freundin und ich, die F\u00e4higkeiten des Internets auf die Probe zu stellen und ein transkontinentales Telefonat zu wagen. Sie macht momentan ein FSJ in Uganda und trotz zahlreicher teils 10-min\u00fctiger Sprachnachrichten hatten wir doch das Bed\u00fcrfnis, einmal direkt miteinander zu reden und uns \u00fcber unsere unterschiedliche und doch irgendwie auch \u00e4hnliche Situation auszutauschen.\u00a0 Entsprechend gro\u00df war die Freunde, als es dann tats\u00e4chlich klappte und die Verbindung sogar recht stabil blieb.<\/p>\n<p>Freitags stand dann eine leichte und gleichzeitig auch sehr aufregende Aufgabe an. Es fand n\u00e4mlich die Pilotpr\u00fcfung &#8211; also eine Art Probepr\u00fcfung &#8211; f\u00fcr die DSD-Pr\u00fcfung statt, bei der drei Sch\u00fcler:innen aus der vorletzten Klasse vor ca 70 Sch\u00fcler:innen aus der letzten und vorletzten Klasse eine Pr\u00fcfung absolvieren. Was f\u00fcr mich wie absolute Folter klingt, ist hier Routine und soll dazu dienen, den Sch\u00fcler:innen zu zeigen, wie so eine Pr\u00fcfung abl\u00e4uft. Meine Aufgabe war wie gesagt denkbar einfach. Ich war f\u00fcr die Beaufsichtigung der Pr\u00fcflinge zust\u00e4ndig und hatte dadurch leider nur bei dem letzten Sch\u00fcler die Gelegenheit, die Pr\u00fcfung anzuschauen. Das reichte aber, um mich tief von dem hohen Niveau der Pr\u00fcfung zu beeindrucken. Die Sch\u00fcler:innen m\u00fcssen eine Pr\u00e4sentation zu einem Thema halten, in diesem Fall war das die Sterbehilfe in Deutschland, selbst f\u00fcr Muttersprachler kein einfaches Thema.<\/p>\n<p>Im Anschluss fiel die \u00dcbungsstunde mit einer weiteren Gruppe Abiturienten dem Fu\u00dfballturnier zweier Klassen zum Opfer. An meiner Schule gab es auch Fu\u00dfballturniere, diesen wurde aber keine allzu gro\u00dfe Beachtung geschenkt. Umso \u00fcberraschter war ich von der Stimmung, die mich auf der Trib\u00fcne der Turnhalle erwartete. Obwohl, oder vielleicht gerade weil das Spiel am Ende 6:6 ausging, klingelten mir am Ende die Ohren von den Anfeuerungsrufen der beiden Fangruppen und ich bin schon sehr gespannt, wie das dann erst beim Finale in ein paar Wochen sein wird.<\/p>\n<p>Da Freitag immer mein l\u00e4ngster Arbeitstag ist, ging es f\u00fcr mich nach dem Fu\u00dfballturnier noch nicht nach Hause, sondern zum Konversationsunterricht mit den Sch\u00fcler:innen, die freiwillig noch mehr f\u00fcr ihre DSD-Pr\u00fcfung \u00fcben wollen. Da die Stunde freiwillig ist, kann ich vorher auch nie sagen, wie viele Sch\u00fcler:innen teilnehmen werden. Umso \u00fcberraschter war ich, als ich am Ende 12 Sch\u00fcler:innen gegen\u00fcbersa\u00df, nochmal mehr als in der vergangenen Woche.<\/p>\n<p>Nachdem auch diese Stunde vor\u00fcber war, schnappte ich mir meinen bereits gepackten Rucksack (ich empfehle es wirklich allen zuk\u00fcnftigen Freiwilligen, sich einen Wanderrucksack zuzulegen, in den zumindest Klamotten und Co. f\u00fcr drei Tage passen) und machte mich auf den Weg nach Breclav, um dort mit Lucie und ihrer Mitbewohnerin Alina das Wochenende zu verbringen.<\/p>\n<p>Den Samstag nutzten wir f\u00fcr einen Ausflug nach Mikulov, eine wirklich wundersch\u00f6ne kleine Stadt direkt an der Grenze zu \u00d6sterreich. Mehr brauche ich dazu eigentlich gar nicht zu schreiben, die Bilder sprechen f\u00fcr sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_161\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-161\" class=\"size-medium wp-image-161\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_122946.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-161\" class=\"wp-caption-text\">Der Hauptplatz. Je nach Position sieht man immer wieder andere sch\u00f6ne Geb\u00e4ude.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_162\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-162\" class=\"size-medium wp-image-162\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_124551.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-162\" class=\"wp-caption-text\">Die Burg, das Herz der Stadt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_163\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-163\" class=\"size-medium wp-image-163\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_125645.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-163\" class=\"wp-caption-text\">Der Kirchturm mit dem Heiligen Berg im Hintergrund.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_167\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-167\" class=\"size-medium wp-image-167\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211023-WA0002.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-167\" class=\"wp-caption-text\">Lucie, Ich und Alina im Schlossgarten. Der Wind traf uns etwas unvorbereitet.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_164\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-164\" class=\"size-medium wp-image-164\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_132345.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-164\" class=\"wp-caption-text\">Seeehr leckere Tomatensuppe. Wir habe ngelernt, Potatosoup und Tomatosoup werden gerne mal verwechselt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_165\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_143121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-165\" class=\"size-medium wp-image-165\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211023_143121-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-165\" class=\"wp-caption-text\">Die kleinen Gassen erinnern einen an Italien.<\/p><\/div>\n<p>Am Sonntag bekam meine langsam abklingende Erk\u00e4ltung dann die Gelegenheit, neben Deutschland und Tschechien noch ein drittes Land zu bereisen, denn wir machten eine Fahrradtour nach \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Vorher mussten wir allerdings eines der Fahrr\u00e4der auf Vordermann bringen und schafften es tats\u00e4chlich, den Platten zu beheben, den Sattel trotz fehlenden Werkzeugs zu verstellen und die Bremsen zumindest soweit nachzuziehen, dass ich den Launen des Weges nicht v\u00f6llig ausgeliefert war.<\/p>\n<div id=\"attachment_166\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-166\" class=\"size-medium wp-image-166\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211024_125157.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-166\" class=\"wp-caption-text\">Sehr idyllisch gelegenes Jagdschloss. Das Fahrrad wertet das Foto definitiv auf.<\/p><\/div>\n<p>Von Breclav aus kann man dann ganz bequem mit dem Fahrrad entlang der Thaya, durch den Wald und vorbei an einem Jagdschloss bis zum Naturschutzgebiet an der Grenze fahren und ehe man es sich versieht, hat man sie auch schon \u00fcberquert, denn au\u00dfer einem alten und schiefen Grenzstein, einem Schild mit der Aufschrift &#8222;Achtung Staatsgrenze&#8220; und den \u00dcberresten einer Schranke deutet nichts darauf hin, dass man gerade ein anderes Land betreten hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_168\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-168\" class=\"size-medium wp-image-168\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0021-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-168\" class=\"wp-caption-text\">Wir machen uns vor dem Schloss fast so gut wie das Fahrrad.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_169\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-169\" class=\"size-medium wp-image-169\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0016.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-169\" class=\"wp-caption-text\">Highlight des Fotos: Das reparierte Fahrrad. Ohne Reparatur w\u00e4re ich sp\u00e4testens an dieser Br\u00fccke gescheitert.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_170\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-170\" class=\"size-medium wp-image-170\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0017.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-170\" class=\"wp-caption-text\">Ein kleiner Draht kann mich nicht daran hindern, Grenzz\u00e4une zu \u00f6ffnen. Okay, zugegeben, nach dem Zaun h\u00e4tten wir erst noch einen Fluss \u00fcberwinden m\u00fcssen, um nach \u00d6sterreich zu kommen, aber es hat sich trotzdem verboten angef\u00fchlt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_174\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-174\" class=\"size-medium wp-image-174\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0030.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-174\" class=\"wp-caption-text\">Hier haben wir die Grenze dann legal \u00fcberquert.<\/p><\/div>\n<p>Generell war auf der gesamten Strecke kaum jemand unterwegs und wir genossen die Stille, das gute Wetter und unser mitgebrachtes Vesper.<\/p>\n<div id=\"attachment_172\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-172\" class=\"size-medium wp-image-172\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/IMG-20211024-WA0019.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-172\" class=\"wp-caption-text\">die wohlverdiente Pause.<\/p><\/div>\n<p>Nachmittags ging es dann bequem mit dem Zug zur\u00fcck nach Brno, wo ich bereits Fahrkarten f\u00fcr einen Trip buchte, auf den ich mich bereits sehr freue und von dem sch\u00e4tzungsweise der \u00fcbern\u00e4chste Blogeintrag handeln wird. Bis dahin genie\u00dfe ich aber erstmal die Tatsache, dass in zwei Tagen die Herbstferien beginnen und freue mich auf den Besuch meiner Familie, der f\u00fcr das Wochenende geplant ist.<\/p>\n<p>Mej se hezky!<\/p>\n<p>Amelie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dobr\u00fd den! 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