{"id":120,"date":"2021-10-11T23:21:12","date_gmt":"2021-10-11T21:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=120"},"modified":"2022-07-26T16:14:01","modified_gmt":"2022-07-26T14:14:01","slug":"gaensehautmomente-woche-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2021\/10\/11\/gaensehautmomente-woche-4\/","title":{"rendered":"G\u00e4nsehautmomente (Woche 4)"},"content":{"rendered":"<p>Ahoj zu meinem vierten Beitrag, der gleichzeitig auch einen kleinen Meilenstein darstellt.<\/p>\n<p>Vor genau einem Monat hat meine Reise begonnen und sie ist zum Gl\u00fcck noch lange nicht zu Ende. Die letzten Wochen haben sich wie eine Ewigkeit und gleichzeitig wie ein kurzer Augenblick angef\u00fchlt. Wie eine Ewigkeit, weil ich bereits in den vergangenen vier Wochen so viel Neues erlebt habe, dass es f\u00fcr ein ganzes Jahr reichen k\u00f6nnte, w\u00e4re da nicht der Hunger auf mehr. Mehr Abenteuer, mehr neue Erfahrungen, mehr G\u00e4nsehautmomente. Auf der anderen Seite ist die Zeit wie im Flug vergangen und wenn das so weitergeht, wird mein Freiwilligendienst schneller vorbei sein als mir lieb ist. Ich kann jetzt schon voller Gewissheit sagen, ein Jahr zu bleiben war die richtige Entscheidung.<\/p>\n<p>Ich habe in der letzten Zeit stetig dazugelernt. Egal ob es um Tschechisch, Unterrichten, Kochen (daran, schlechte Milch zu erkennen, arbeite ich noch), Haushalt oder mich selbst geht. Als meine Vorfreiwillige meinte, der gr\u00f6\u00dfte Haken an dem Freiwilligendienst werde wahrscheinlich sein, dass ich mich intensiv mit mir selbst auseinandersetzen muss, hatte sie Recht. Dadurch, dass ich immer wieder neuen Situationen ausgesetzt bin, merke ich, wo meine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen und wo meine Grenzen liegen. Und dieser Lernprozess ist noch lange nicht abgeschlossen.<\/p>\n<p>Nun habe ich aber genug \u00fcber die letzten Wochen philosophiert und es wird Zeit, ein wenig von der letzten Woche zu berichten, in der auch wieder jede Menge passiert ist.<\/p>\n<p>Angefangen hat die Woche am Montag nach ein paar Schulstunden mit einem Besuch bei der Ausl\u00e4nderpolizei, um mich offiziell in Tschechien anzumelden. Ein kleiner Tipp an alle zuk\u00fcnftigen Freiwilligen: nehmt euch eine Begleitperson mit, die Tschechisch spricht. Denn die Annahme, bei einer Beh\u00f6rde f\u00fcr Ausl\u00e4nder:innen sollten die Beamt:innen Englisch sprechen k\u00f6nnen, erwies sich zumindest in meinem Fall als falsch. Nachdem ich dann aber erfolgreich angemeldet war, bekam ich noch eine kleine Stadtf\u00fchrung von dem Lehrer, der mich begleitete, bei dem es vor allem um die besten Restaurants und Caf\u00e9s der Stadt ging. Ich wei\u00df jetzt, wo es gutes vietnamesisches, indisches, mexikanisches und Essen im Allgemeinen gibt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bin ich seit Montag stolze Besitzerin eines B\u00fcgeleisens. Die Motivation, zu b\u00fcgeln hat zwar mit dem Kauf schlagartig nachgelassen, der Besuch in einem noch immer kommunistisch angehauchten Haushaltswarengesch\u00e4ft war aber dennoch ein Erlebnis, das ich nicht missen m\u00f6chte.<\/p>\n<div id=\"attachment_122\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-122\" class=\"size-medium wp-image-122\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211004_180939.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-122\" class=\"wp-caption-text\">Ich finde, das ist ein ganz besonders sch\u00f6nes B\u00fcgeleisen<\/p><\/div>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg von meinem Sprachkurs war dann auch ich von den WhatsApp-Problemen betroffen. Dabei ist mir wieder einmal klar geworden, wie abh\u00e4ngig ich gerade in einem anderen Land von meinem Handy bin. Es dient mir als Kontakt nach Hause, \u00dcbersetzer, Stra\u00dfenkarte, Nachschlagewerk, Kamera,&#8230; Kurzum, ohne mein Handy w\u00e4re ich vermutlich ziemlich verloren, auch wenn ich bisher immer von mir behauptete, wunderbar ohne mein Handy auszukommen.<\/p>\n<p>Am Dienstag funktionierte WhatsApp dann gl\u00fccklicherweise wieder, sodass ich die letzten Vorbereitungen f\u00fcr mein abendliches Abenteuer (was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Alliteration&#8230;) treffen konnte: Rollschuhlaufen. Wer sich jetzt fragt, warum das ein Abenteuer ist, muss wissen, dass ich weder Rollschuhlaufen noch Inlineskaten kann und auch beim Schlittschuhlaufen mehr schlecht als recht meine Runden drehe. Wie ich dann zum Rollschuhlaufen komme? Ich wurde von meinem Klassenkameraden im Sprachkurs zum Training der Rollerderbymannschaft Brno eingeladen. Und ich muss sagen, ich hatte wirklich Spa\u00df. Mein Nacken ist zwar immer noch steif von meiner einzigen(!) Bruchlandung, aber ich bin fest entschlossen auch zum n\u00e4chsten Training zu gehen. W\u00e4hrend ich mich erstmal damit besch\u00e4ftigt habe, mich fortzubewegen, geht es beim Rollerderby eigentlich darum, dass eine Person der eigenen Mannschaft die andere Mannschaft \u00fcberholt. Dabei ist K\u00f6rperkontakt nicht nur erlaubt, sondern sogar notwendig (eine genauere Erkl\u00e4rung gibt es, wenn ich die Regeln verstanden habe).<\/p>\n<p>Dem Mittwoch hat dieser Beitrag im Wesentlichen seinen Titel zu verdanken. Denn er war voller G\u00e4nsehautmomente. Angefangen damit, dass ich im Unterricht ein Lied als L\u00fcckentext behandelte und die Klasse anschlie\u00dfend fragte, ob wir das Lied noch singen w\u00fcrden. Ich war ganz ergriffen von so viel Begeisterung und noch dazu Gesangstalent, dass ich beinahe ein paar Tr\u00e4nen verdr\u00fcckt habe.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg von der Schule, es regnete und auch sonst waren die Umst\u00e4nde eigentlich \u00fcberaus ungem\u00fctlich, stand ich dann wie schon so oft in den letzten Wochen an der Ampel und auf einmal \u00fcberkam mich ein ganz eigenartiges Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit. Zu den Menschen, die wie ich m\u00f6glichst schnell ins Trockene wollten, der Umgebung, die mir inzwischen fast so vertraut ist wie meine eigenen vier W\u00e4nde und der Situation im Allgemeinen. Ich f\u00fchlte mich angekommen und das Gef\u00fchl ist auch seither nicht mehr verschwunden.<\/p>\n<p>Nach so viel Euphorie und Gl\u00fccksgef\u00fchlen standen dann am Donnerstag zahlreiche l\u00e4stige Arbeiten wie Einkaufen, Putzen und nat\u00fcrlich B\u00fcgeln an. Ich habe gelernt, dass man besser nicht mit knurrendem Magen Einkaufen geht, denn dann hat man zwar hinterher einen vollen Einkaufskorb aber der ist nicht zwangsl\u00e4ufig mit ben\u00f6tigten Lebensmitteln gef\u00fcllt. Ich werde also in Zukunft erst etwas essen und dann einkaufen gehen.<\/p>\n<p>Am Freitag war, wie sich das f\u00fcr einen Freitag in der Schule geh\u00f6rt, die Luft raus. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Sch\u00fcler:innen. Dennoch hatte ich ein paar wirklich gute Stunden, was nicht zuletzt daran lag, dass ich tats\u00e4chlich so etwas wie Stolz empfand, als eine der eher sch\u00fcchternen Klassen in einer Diskussion richtig auftaute. Ich merke, wie ich langsam eine Beziehung zu den Sch\u00fcler:innen aufbaue, was wirklich ein tolles Gef\u00fchl ist. Au\u00dferdem endete eine \u00dcbungsstunde mit drei Sch\u00fcler:innen in einem kollektiven Lachflash, an dessen Ende wir nicht mehr wussten, warum wir \u00fcberhaupt lachen mussten und der einen weiteren G\u00e4nsehautmoment darstellte.<\/p>\n<p>Am Samstag ging es mit einer Freiwilligen aus dem Geopark, die bereits am Freitagabend ankam auf eine Tour durch die Stadt, die von gutem Essen (wir haben ein paar Tipps von dem Lehrer ausprobiert) und intensiven Gespr\u00e4chen \u00fcber Dialekte, die oft einfach treffendere Begriffe haben als Hochdeutsch gepr\u00e4gt war. Am Abend gab es dann badisch\/bayrische Apfelk\u00fcchle mit Vanillesauce, da wir knappe zwei Liter Milch verwerten mussten und weitere Gespr\u00e4che \u00fcber die Vorteile von Dialekten. Hierbei sei gesagt, dass wir beide zu Hause im Vergleich zu unserem Umfeld eher hochdeutsch sprechen. Unsere Mitfreiwilligen haben uns aber zu verstehen gegeben, dass es zwischen unserem und tats\u00e4chlichem Hochdeutsch deutliche Unterschiede gibt. Auch meine Sch\u00fcler:innen verzweifeln immer mal wieder an meiner Ausdrucksweise. So habe ich beispielsweise f\u00fcr Verwirrung gesorgt, als ich meinte, ich laufe regelm\u00e4\u00dfig zur Schule. Gemeint war nat\u00fcrlich &#8222;gehen&#8220;, die Sch\u00fcler:innen hielten mich aber zun\u00e4chst f\u00fcr eine Sportfanatikerin, die \u00fcberall hinrennt.<\/p>\n<div id=\"attachment_128\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-128\" class=\"size-medium wp-image-128\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_122734.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-128\" class=\"wp-caption-text\">Der Orloj, eine Uhr, die keiner lesen kann, aus der aber jeden Tag um Punkt 11 eine Murmel gerollt kommt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_126\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126\" class=\"size-medium wp-image-126\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_121724.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126\" class=\"wp-caption-text\">Vom alten Rathaus aus hat man einen gro\u00dfartigen Blick \u00fcber die Stadt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_132\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132\" class=\"size-medium wp-image-132\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_134450.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132\" class=\"wp-caption-text\">Hinter diesem Durchgang verbirgt sich einer meiner Lieblingsorte in der Stadt &#8211; ein \u00f6ffentlicher Garten.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_130\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130\" class=\"size-medium wp-image-130\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_132706.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130\" class=\"wp-caption-text\">Sogar Schafe gibt es dort.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_139\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-139\" class=\"size-medium wp-image-139\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211009_194323.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-139\" class=\"wp-caption-text\">Seeehr leckere Apfelk\u00fcchle mit Vanillesauce.<\/p><\/div>\n<p>Den Sonntag verbrachten wir in einem Technikmuseum in Brno, in dem wir zwar den Altersdurchschnitt deutlich anhoben (es war ein Erlebnismuseum), aber dennoch gro\u00dfen Spa\u00df hatten. Besonders interessant war die Ausstellung zum Thema Behinderungen, die einem allzu deutlich vor Augen f\u00fchrte, dass unsere Welt noch lange nicht barrierefrei ist. Anschlie\u00dfend statteten wir der Br\u00fcnner Messe noch einen Besuch ab, die wie so vieles hier f\u00fcr ihren funktionalistischen Stil bekannt ist. Au\u00dfer ein paar Tauben waren wir aber die einzigen auf dem riesigen Gel\u00e4nde, was eine durchaus besondere Atmosph\u00e4re war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-135\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_103532.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_136\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-136\" class=\"size-medium wp-image-136\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135548.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-136\" class=\"wp-caption-text\">Das verlassene Messegel\u00e4nde.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_137\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135912.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-137\" class=\"size-medium wp-image-137\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2021\/10\/20211010_135912-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-137\" class=\"wp-caption-text\">Die genauso verlassene Halle.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abends w\u00e4rmte ich mir dann die Vanillesauce mit \u00fcbriggebliebener Milch auf, wof\u00fcr mich ein Freund, mit dem ich davor noch telefoniert hatte und der noch kochen musste, zu diesem Zeitpunkt noch beneidete. Wie ich allerdings im Laufe des Abends feststellen durfte, war die Milch wohl in den letzten 24h schlecht geworden und sorgte bei mir f\u00fcr die bereits erw\u00e4hnten Bauchschmerzen.<\/p>\n<p>Nach diesem nicht ganz so gl\u00fccklichen Ende der Woche freue ich mich umso mehr auf die bevorstehenden Tage und sage <em>M\u011bj se hezky!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ahoj zu meinem vierten Beitrag, der gleichzeitig auch einen kleinen Meilenstein darstellt. 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