{"id":87,"date":"2022-12-05T17:57:30","date_gmt":"2022-12-05T16:57:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/?p=87"},"modified":"2022-12-06T13:33:34","modified_gmt":"2022-12-06T12:33:34","slug":"parte-3-el-seminario-en-santa-marta-das-zwischensemianr-in-santa-marta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/2022\/12\/05\/parte-3-el-seminario-en-santa-marta-das-zwischensemianr-in-santa-marta\/","title":{"rendered":"Parte 3 &#8211; El Seminario en Santa Marta (das Zwischensemianr in Santa Marta)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Parte 3 &#8211; El seminario en Santa Marta (das Zwischenseminar in Santa Marta)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Und schon wieder ist ein Monat um<\/strong><br \/>\nDie Zeit vergeht wie im Flug und es ist mal wieder so viel los, dass ich kaum zum Schreiben komme. Jetzt habe ich zum Gl\u00fcck einen ruhigen Moment im Colegio abgepasst und etwas Zeit meine Gedanken und letzten Erlebnisse aufzuschreiben. Dieser Monat war besonders f\u00fcr mich, da es nun Halbzeit hei\u00dft. Seit 3 Monaten bin ich jetzt schon kulturweit-Freiwillige und so gab es f\u00fcr mich im November einen Wechsel der Gastfamilie und das Zwischenseminar. Mehr dazu gleich, aber beginnen wir am besten mit dem Anfang und einem Ausflug, den ich zusammen mit einer anderen Freiwilligen gemacht habe.<\/p>\n<p><strong>La Cathedrale de Sal<\/strong><br \/>\nWenn man in Bogot\u00e1 lebt und ein Ausflugsziel f\u00fcrs Wochenende sucht, wird man sowohl vom Internet, als auch von Einheimischen schnell nach Zipaquir\u00e1 zur Salzkathedrale geschickt. Ich bin nun endlich auch dort gewesen, aber leider ist nichts wirklich nach Plan verlaufen.<br \/>\nIch habe mich am morgen mit meiner Freundin in der N\u00e4he meines Wohnortes in Usaqu\u00e9n getroffen und wir waren sp\u00e4t dran. Den Weg mit den Bussen hatte ich schon auf Google Maps rausgesucht und wir sprinteten zum Transmilenio und kamen gerade so rechtzeitig an der Haltestelle an, an der ich dachte, dass unsere Bahn abfahren w\u00fcrde. Wir fanden die Gleise auch recht schnell, nur der gew\u00fcnschte Bahnhof \u201eEstaci\u00f3n Usaqu\u00e9n\u201c war nicht in Sicht. Verwirrt fragten wir einen Gleisarbeiter, ob er w\u00fcsste, wo die Station sei und er teilte uns bedauerlicherweise mit, dass wir am falschen Ort sein. Wir waren zu einer Bushaltestelle mit demselben Namen gefahren, die f\u00e4lschlicherweise das Bild des Bahnhofes auf Google Maps zeigte. Der Zug, dessen Tickets wir online schon gekauft hatten, war auf jeden Fall schon abgefahren und w\u00fcrde erst wieder in Zipaquir\u00e1 halten und so machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof. Tats\u00e4chlich schafften wir es auch mit dem Bus relativ einfach und schnell ans Ziel, jedoch hatten wir mindestens zwei Stunden verloren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_111856_Samsung-Notes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-89 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_111856_Samsung-Notes-300x278.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_111856_Samsung-Notes-300x278.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_111856_Samsung-Notes.jpg 667w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nNach einem sch\u00f6nen Spaziergang durch die Stadt, bei dem wir auch an der sch\u00f6nen \u201ePlaza de la Independencia\u201c vorbeikamen und uns etwas Kleines zu essen kauften, schafften wir es endlich zur \u201eCathedrala de Sal\u201c.<\/p>\n<p>Dort ging es dann mit spanischen Audioguides durch die Mine und das ist auch die Besonderheit der Kathedrale: Sie liegt unterirdisch in einer alten Salzmine und erstrahlt in bunten Farben, dank der verwendeten Beleuchtung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-98 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516-300x280.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516-300x280.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516-1024x955.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516-768x717.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_8516.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Allgemeinen hat sie mir gut gefallen, da sie wirklich etwas Besonderes ist, jedoch hat mich die Kommerzialisierung dieses alten, eigentlich heiligen Ortes, diesmal doch etwas gest\u00f6rt. Direkt neben dem Kirchenbereich gab es ein mindestens genauso gro\u00dfes Areal, in dem man einkaufen konnte. Es gab Caf\u00e9s, Verkaufsst\u00e4nde mit Souvenirs, Schmuck, Taschen, kurz alles was Touristen interessieren k\u00f6nnte. Eigentlich bin ich an diesen Teil von Touristenattraktionen gew\u00f6hnt, aber dieses Mal war der Kontrast so gro\u00df, dass es mir etwas zu viel war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-96 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665-300x326.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665-300x326.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665-941x1024.jpg 941w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665-768x835.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_7665.jpg 1345w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zur\u00fcck schafften wir es dann zum Gl\u00fcck problemlos zu der Bahn, nur leider waren wir etwas gehetzt, da wir sie nicht schon wieder verpassen wollten. Die n\u00e4chsten Tage war ich dann erk\u00e4ltet. Und die Moral von der Geschicht? Vergesse warme Kleidung nicht!<\/p>\n<p><strong>Suissemun IX<\/strong><br \/>\nKommen wir zu einem gro\u00dfen Highlight f\u00fcr mich, dass ich an der Schule begleiten durfte: das Suissemun IX.<br \/>\nKurze Erkl\u00e4rung: Das Suissemun ist eine UN Simulation, die von den internationalen Schulen in Bogot\u00e1 durchgef\u00fchrt wird. Der Austragungsort wechselt jedes Jahr und dieses Jahr war meine Schweizer Schule Colegio Helvetia an der Reihe, deswegen auch SUISSEmun (= Schweiz). Zu Gast hatten wir unter anderem die deutsche, angloamerikanische und italienische Schule aus Bogot\u00e1 und somit war der Campus voll von neuen Sch\u00fclern und Lehrern und noch dazu waren alle sehr formal und chic angezogen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-97 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874-300x297.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874-300x297.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874-1024x1013.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874-768x760.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_6874.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Event ging drei Tage lang von Mittwoch bis Freitag und ab Donnerstag w\u00fcrde ich von meinem Unterricht befreit, um mich in die Konferenzen der Sch\u00fcler zu setzten und zuzuh\u00f6ren. Die simulieren Komitees waren in vier verschieden Sprachen: Spanisch, Englisch, Deutsch und Franz\u00f6sisch und ich h\u00f6rte mir alle Sprachen, au\u00dfer Franz\u00f6sisch an. Es gab jeweils einen Sicherheitsrat auf jeder Sprache, eine Wahrheitskommission, eine Sitzung mit dem internationalen W\u00e4hrungsfonds und noch mehr. Die besprochenen Konflikte waren alle top aktuell und sehr interessant. Es ging zum Beispiel um die Konflikte zwischen China und Taiwan, Jerusalem und Pal\u00e4stina und Russland und der Ukraine. W\u00e4hrend der Simulation sollte ein m\u00f6glicher L\u00f6sungsprozess vorgestellt werden und in den meisten F\u00e4llen hat dies auch relativ gut geklappt. Das Niveau, sowohl sprachlich als auch inhaltlich war ziemlich hoch, aber es gab nat\u00fcrlich besonders starke Sch\u00fcler, die die Diskussion und Zusammenarbeit gef\u00fchrt haben. Jene wurden am Ende der Woche auch nochmal ausgezeichnet und die Arbeit fand einen sch\u00f6nen Abschluss. Es ging jede Menge Zeit und Aufwand in dieses Projekt und ich ziehe meinen Hut vor den Sch\u00fclern und Lehrern, die parallel zum stressigen Schulalltag daran gearbeitet haben.<\/p>\n<p><strong>Das Zwischenseminar<\/strong><br \/>\nDas Zwischenseminar findet nun leider online statt. Da wir Kolumbien- und Nicaragua-Freiwilligen uns jedoch so gut verstehen, haben wir schon beim Vorbereitungsseminar beschlossen, uns alle gemeinsam zu treffen. Die Entscheidung fiel auf Santa Marta, eine Stadt am karibischen Meer im Norden von Kolumbien.<br \/>\nInsgesamt verbrachten wir neun herrliche Tage in einem Hostel im Zentrum der Stadt und erlebten fast jeden Tag ein kleines Abenteuer. Einmal fuhren wir nach Minca, einem kleinen Dorf in der N\u00e4he des Sierra Nevadas. Dort verbrachten wir die meiste Zeit in einem Restaurant und warteten ab, ob es irgendwann wieder aufh\u00f6ren w\u00fcrde zu regnen und erkundetet letztendlich in sehr provisorischer Regenkleidung (gro\u00dfen T\u00fcten) die Gegend. Der Tag endete mit dem Besuch eines Wasserfalles und einem Spinnenbiss, welche ich zum Gl\u00fcck unbeschadet \u00fcberlebte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_114623_Samsung-Notes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-91 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_114623_Samsung-Notes-300x352.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_114623_Samsung-Notes-300x352.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_114623_Samsung-Notes.jpg 691w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Seminar war im Allgemeinen sehr nett, aber ich muss zugeben, dass wir auch den deutlichen Vorteil hatten, uns an einem Ort getroffen zu haben und somit einen deutlich herzlicheren und direkteren Austausch gehabt haben. Etwas schwieriger war die Kommunikation mit unserer Leiterin aus Deutschland, die viel Nachsicht mit uns haben musste, wenn das WLAN mal wieder nicht funktionierte und gleich am ersten Tag gab es im ganzen Centro von Santa Marta kein Strom und Wasser und somit viel der Seminartag ins Wasser. Zum Gl\u00fcck hatte sie viel Verst\u00e4ndnis und hat sich sehr an unsere Bed\u00fcrfnisse und Situation angepasst, sodass wir die Zeit bestm\u00f6glich nutzen konnten. Besonders interessant fand ich das Gespr\u00e4ch mit dem deutschen Botschafter in Nicaragua, dem wir viele Fragen gestellt haben und von dem wir echtes Insiderwissen und einen authentischen Einblick in seine Arbeit zur\u00fcckbekam.\u00a0 \u00a0 \u00a0 Aber das gr\u00f6\u00dfte Abenteuer kam zum Schluss, und zwar unser Ausflug zum Nationalpark Tayrona, der ganz in der N\u00e4he, n\u00f6rdlich von Santa Marta liegt. Um f\u00fcnf Uhr morgens machten wir uns schon los auf den Weg, fr\u00fchst\u00fcckten vor den Toren des Parks und machten uns dann auf, die weiten W\u00e4lder zu erkunden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_5382.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-94 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_5382-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_5382-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_5382.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Flora und Fauna ist unglaublich divers und nach nur einer Weile, sah der Ort, an dem man sich befand, schon wieder ganz anders aus. Wir kletterten durch W\u00e4lder, liefen an einem Strand entlang, der von den gr\u00f6\u00dften Wellen heimgesucht wurde, bis hin zu weiten Ebenen, tiefen Schlammgr\u00e4ben, die wir nur barfu\u00df bezwingen konnten und warteten durch \u00fcberschwemmte Wege und kleine Fl\u00fcsse.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/20221119_105609.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-99 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/20221119_105609-300x349.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/20221119_105609-300x349.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/20221119_105609-768x895.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/20221119_105609.jpg 879w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir trafen \u00fcberraschend viele deutschsprachige Touristen, viele Pferde, die auch als Transportmittel benutzt wurden und kamen nach vier Stunden (mit l\u00e4ngeren Pausen) an unserem Ziel, dem Strand \u201eCabo San Juan del Guia\u201c an und reservierten uns einen Platz auf einem der Boote, die am Nachmittag wieder zur\u00fcck nach Taganda fahren w\u00fcrden. Nach ein paar Stunden am Strand stiegen wir in genau ein solches ein und fuhren zur\u00fcck. Die Fahrt war jedoch alles andere als entspannend. Das Meer war wild, das Boot flog hoch und die Passagiere schrien sich die Seele aus dem Hals wie in einer Achterbahn. Letztendlich bin ich einfach froh, schon \u00f6fter Boot gefahren zu sein, ansonsten w\u00e4re das wohl meine erste und letzte Fahrt gewesen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_113330_Samsung-Notes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-90 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_113330_Samsung-Notes-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_113330_Samsung-Notes-300x240.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_113330_Samsung-Notes-768x614.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/SmartSelect_20221205_113330_Samsung-Notes.jpg 885w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>(Quelle der Karte: https:\/\/es-la.facebook.com\/230927280609658\/posts\/sitios-tur%C3%ADsticos-de-santa-marta-cu%C3%A1l-es-tu-plan-playa-o-riotienes-muchas-opcion\/799178863784494\/)<\/p>\n<p>Alles in einem hatten wir also ein unglaublich sch\u00f6nes Seminar und ich w\u00fcrde es anderen Freiwilligen sehr empfehlen, sich, wenn m\u00f6glich, auch gemeinsam an einem Ort zu treffen und das Seminar zusammen zu verbringen.<\/p>\n<p><strong>Der Wechsel der Gastfamilie<\/strong><br \/>\nNach dem Seminar hatte ich meinen geplanten Wechsel der Gastfamilie und ich bin super gl\u00fccklich in der neuen Familie. Ein besonderer Vorteil ist die Lage. Jetzt brauche ich nur noch eine Minute zu Fu\u00df zur Schule und bin deutlich flexibler, da ich nicht mehr vom Schulbus abh\u00e4ngig bin. Des Weiteren verstehe ich mich sehr gut mit allen. Die Familie besteht aus zwei Eltern mit einem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Sohn, dem gro\u00dfen Hund Lulu, einer Haush\u00e4lterin und einem Kinderm\u00e4dchen.<\/p>\n<p><strong>Ein traditionelles \u201eOnces\u201c<\/strong><br \/>\nAm ersten Wochenende wurde ich au\u00dferdem zu einem traditionellen \u201eOnces\u201c eingeladen. Es ist quasi die kolumbianische Variante der britischen \u201eTea time\u201c oder des deutschen \u201eNachmittagskaffees\u201c, nur, dass hier weder Tee noch Kaffee getrunken wird, sondern eine hei\u00dfe Schokolade mit K\u00e4se. Mein Gastvater, der auch einige Zeit in Deutschland gelebt hat, hat mir erz\u00e4hlt, dass er dort einmal im Supermarkt nach dem geeignetsten K\u00e4se f\u00fcr hei\u00dfe Schokolade gefragt hat und ziemlich verwirrt angeschaut wurde. Und es stimmt, auf den ersten Blick scheint dies eine ziemlich bizarre Kombination, aber tats\u00e4chlich funktioniert es irgendwie doch. Zus\u00e4tzlich zu der Tasse Kakao, bekommt man noch ein paar Scheiben K\u00e4se, die man sich in St\u00fccke rei\u00dfen kann und dann in die Schokolade schmei\u00dft. Wenn er geschmolzen ist, angelt man ihn sich mit dem L\u00f6ffel raus und isst es. \u201eOnces\u201c nennt man diesen Nachmittagssnack \u00fcbrigens nur in Bogot\u00e1. Traditionell besteht es aus der \u201eChocolate caliente con queso doble crema\u201c oder einem \u201eAgua de panela\u201c (einer Art Zuckerwasser) und dazu \u201eTamal\u201c und\/oder \u201eAlmoj\u00e1banas\u201c (beides sehr lecker, siehe Foto). Aber nat\u00fcrlich kann man auch Kaffee, Tee und andere Arten von kolumbianischen Teigwaren essen. In anderen Teilen von Kolumbien ist das \u201eOnces\u201c auch unter vielen anderen Namen bekannt. Falls es euch interessiert, habe ich hier einen Link f\u00fcr einen Artikel der Supermarktkette \u201eara\u201c mit mehr Infos (https:\/\/aratiendas.com\/blog\/recetas\/las-onces-colombianas\/).<\/p>\n<p><strong>Erste Weihnachtsvorbereitungen<\/strong><br \/>\nSeit November wird es au\u00dferdem immer weihnachtlicher in Kolumbien. Die L\u00e4den sind voll von Dekoration, auf der Stra\u00dfe stehen leuchtenden Weihnachtsb\u00e4ume und an den Haust\u00fcren h\u00e4ngen bunte Kr\u00e4nze. Auch in der Schule haben wir angefangen Weihnachtslieder zu singen, Deko zu basteln und die Kinder kamen mit weihnachtlichen Pullovern zur Schule.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_2750.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-92 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_2750-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_2750-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/berichteausbogota\/files\/2022\/12\/IMG_COM_20221205_1151_08_2750.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In meiner neuen Gastfamilie haben wir schon den Tannenbaum aufgebaut (nicht aufgestellt).<br \/>\nIm Allgemein freue ich mich unglaublich auf die kolumbianischen Weihnachten, da sie doch ziemlich anders sind als traditionelle deutsche und ich bin gespannt, was ich in einem Monat alles so zu berichten habe.<\/p>\n<p>Ganz viele Gr\u00fc\u00dfe aus Bogot\u00e1<br \/>\nKathi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Parte 3 &#8211; El seminario en Santa Marta (das Zwischenseminar in Santa Marta) Und schon wieder ist ein Monat um Die Zeit vergeht wie im Flug und es ist mal wieder so viel los, dass ich kaum zum Schreiben komme. 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