{"id":470,"date":"2013-02-17T16:09:40","date_gmt":"2013-02-17T15:09:40","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/?p=470"},"modified":"2013-02-17T16:54:06","modified_gmt":"2013-02-17T15:54:06","slug":"welcome-to-ghost-town-shanghai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/2013\/02\/17\/welcome-to-ghost-town-shanghai\/","title":{"rendered":"Welcome to Ghost Town &#8211; Shanghai"},"content":{"rendered":"<p>Endlich, endlich (!) \u00a0neigt sich die Woche ihrem Ende.<br \/>\nAh ja &#8211; willkommen im Jahr der Wasserschlange 2013 meine lieben Freunde. Ohne zu \u00fcberteiben, es war einfach die schlimmste Woche, die ich bisher in Shanghai verbrachte. Wie war das dabei nochmal mit dem Neujahrsfest: Harmonie, Gl\u00fcck und Besinnlichkeit &#8230; \u00a0?<\/p>\n<p>Liebe 23 Millionen Einwohner &#8211; Dunkelziffern miteingeschlossen , wo wart ihr?!<\/p>\n<p>Tiiiiief durchatmen &#8211; Irgendwie verstehe ich meinen derzeitigen Zynismus ja selbst nicht recht.<\/p>\n<p>Wenn man bedenkt, wie ich die nie endenen Menschenmassen an herk\u00f6mmlichen Tagen verfluche, die sich in die Metrowaggons dr\u00e4ngen, auch wenn du unter Luftknappheit \u00a0quietschend und mit deinen Armen vertikal in der Luft rumruderst. Wortlos krallst du dich an die n\u00e4chstbeste Person, bevor der schrille Warnton einsetzt. So gesehen sinnlos, denn es bleibt eh kein Freiraum zum umfallen und \u00a0selbst wenn, wirst du zu dieser Jahreszeit von der Daunenjacke deines Stehnachbars sanft abgefedert. Wenn man jedoch \u00fcber die K\u00f6pfe hinweg ersp\u00e4ht, wie stets jemand trotz der Hektik, des Stresses und dem Trubel seinen Platz einer schwangeren Frau oder einem \u00e4lteren Menschen anbietet, wird man daran erinnert, einfach still zu sein &#8211; da niemand etwas an seiner Existenz und somit dem Menschenauflauf \u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Der Kampf ist nach dem Aussteigen &#8211; wenn du denn rauskommst &#8211; noch lange nicht vorbei. Die Metro kommt langsam zum Stillstand, man sp\u00fcrt die Spannung innerhalb des Waggons, von Angesicht zu Angesicht blicken sich die beiden Fronten durch die Glasscheibe an. Sobald \u00a0die T\u00fcr sich automatisch \u00f6ffnet, st\u00fcrmen beide Seiten aufeinander zu, anstatt zu warten, bis die Leute aus dem Waggon vollst\u00e4ndig ausgestiegen sind. Ist der Schritt nach drau\u00dfen geschafft, geht es im Schneckentempo weiter zu den Rolltreppen. Hier gibt es zwei Optionen, entweder du nimmst die Treppen &#8211; die dich g\u00e4hnend leer angrinsen oder du l\u00e4sst dich von dem Schwarm mitziehen, weil du nicht die Kraft hast, gegen den Schwarm zu schwimmen. Im Metrotunnel suchst du hektisch die Ausgangsschranken und atmest erleichtert auf, wenn du aus dem Ausgang trittst und wieder frische (?) Luft schnappst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20121231_175350.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-478\" alt=\"20121231_175350\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20121231_175350.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20121231_175350.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20121231_175350-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20121231_175350-160x120.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ja, und pl\u00f6tzlich steigst du vorletzten Freitag \u00a0in eine leere Metro. Man muss sich das Wort mal auf der Zunge zergehen lassen:<\/p>\n<p>Leer. Leer. L-e-e-r&#8230; Komisches Wort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/IMG_20130208_225643.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-477\" alt=\"IMG_20130208_225643\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/IMG_20130208_225643.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/IMG_20130208_225643.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/IMG_20130208_225643-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>China ist im Ausnahmezustand, alle Preise wurden vor den Feiertagen nochmal kr\u00e4ftig angehoben. Von der Milcht\u00fcte bis hin zu den Taxigeb\u00fchren. Ich hatte n\u00e4mlich das Karma um 3 Uhr morgens (ein Tag vor Neujahr) ein Taxi aufzusuchen und wie das Schicksal es wollte, war f\u00fcr eine Viertel Stunde keines in Sicht. Als dann welche hielten, verlangte jeder Taxifahrer unversch\u00e4mte 100 RMB (12,50 Euro) egal wie lang die Strecke auch sein mochte, mit der Begr\u00fcndung: ,,It&#8217;s Chinese New Year.&#8220;, doch im Grunde wussten sie \u00fcber die Taxenknappheit Bescheid und nutzten das Dilemma aus. \u00a0Zumindest fuhr mich ,,Shifu&#8220; (chin. f\u00fcr Taxifahrer) zum n\u00e4chstebesten ATM, weil ich kein Bargeld mehr hatte. Nett, nicht? &#8230;<\/p>\n<p>Eine Aufbruchstimmung erahnte man bereits zwei Tage bevor Neujahr. Ganze Familien waren mit der U-Bahn unterwegs. Die Eltern stellten die bunten Gep\u00e4cktaschen neben sich ab, Jugendliche trugen Ruchs\u00e4cke und zogen ihre Trolleys hinter sich her, Kinder knabberten an ihren S\u00fc\u00dfigkeiten, w\u00e4hrend sie auf dem Scho\u00df der Eltern hockten und hier und da in die Platikt\u00fcte an Mamas Handgelenk griffen und neugierig ihren Fang begutachten, bevor sie ihn sich in den Mund schoben.<br \/>\nDie Superm\u00e4rkte waren in ihrer hei\u00dfen Phase. Unter roten festlichen Dekorationen &#8211; nach der chinesischen Mythologie wurde n\u00e4mlich ein Dorf durch rote Farbe, L\u00e4rm und Lampen von einem Jahresd\u00e4mon befreit &#8211; werden unmengen an Lebensmitteln auf das Flie\u00dfband gesch\u00fcttelt. Zu meinem Gl\u00fcck kaufte ich (wahrscheinlich intuitiv) zwei Tage zuvor mehr als gew\u00f6hnlich Mikrowellen-Essen im &#8222;Family Mart&#8220; und Obst im gegen\u00fcberliegenden Supermarkt ein. Denn zur Zeit des Neujahrsfestes, welches insgesamt 15 Tage &#8211; dieses Jahr vom 10.02. beginnend &#8211; \u00fcberbr\u00fcckt, \u00a0hat man nicht die M\u00f6glichkeit essenstechnisch w\u00e4hlerisch zu sein.<\/p>\n<p>Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums, wurden Millionen Chinesen aus vor allem naheliegenden Provinzen in den letzten Jahrzehnten \u00a0nach Shanghai polarisiert. Viele machten sich hier selbstst\u00e4ndig, er\u00f6ffneten z.B. lokale Restaurants. Das Fr\u00fchlings- ist neben dem Mondfest eines der wenigen Tage, wo die gesamte Familie zusammenkommt, sodass es f\u00fcr in China familienlose Personen \u00a0wie mich in dieser Woche hie\u00df: \u00a0\u518d\u89c1 (Tsch\u00fcss) Restaurantessen, da alle Gesch\u00e4fte geschlossen blieben.<\/p>\n<p>Am Vorabend des Neujahrstages lud mich Helen, die Sprachbereichsleiterin meiner Einsatzschule, zum traditionellen Festessen ein, was ich jedoch ablehnte, um das Neujahr gemeinsam mit familienlosen Freunden zu feiern, die nicht wie die meisten, entweder Nachhause oder in den Urlaub gefahren sind. Bereuen tue ich meine Entscheidung nicht, weil ich zum einen das Neujahrsessen bereits kenne, da meine Verwandten dies jedes Jahr in Deutschland mit den gleichen Br\u00e4uchen feierten und ich somit zum anderen h\u00f6chstwahrscheinlich nur Heimweh bek\u00e4me, h\u00e4tte ich es dieses Jahr mit Helens Familie verbracht.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz hatte ich mir \u00fcber all die Jahre einige traditionelle Br\u00e4uche in Deutschland vor dem Neujahrsfest angew\u00f6hnt, die ich mir nicht nahm gerade in China ebenso zu praktizieren: im Grunde mit dem alten Jahr abzuschlie\u00dfen, alles zu erneuern um frisch ins neue Jahr zu starten, dazu geh\u00f6ren T\u00e4tigkeiten wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Haare schneiden<\/li>\n<li>Haus putzen, um Raum f\u00fcr neues Gl\u00fcck zu schaffen<\/li>\n<li>neue Hausschuhe zu kaufen, die am ersten Tag des neuen Jahres getragen werden, damit alte Ger\u00fcchte abgestreift werden<\/li>\n<li>ein ausgiebiges Bad in Grapefruitschalen bringt Gesundheit f\u00fcr das kommende Jahr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ebenso soll man:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"line-height: 13px\">Fenster und T\u00fcren \u00f6ffnen, sodass das Gl\u00fcck seinen Weg ins Haus findet<\/span><\/li>\n<li>Licht brennen lassen, somit werden alte Geister abgeschreckt und dem Gl\u00fcck sein Weg gewiesen<\/li>\n<li>s\u00fc\u00dfes Essen zubereiten, was das neue Jahr &#8222;vers\u00fc\u00dft&#8220; (unter Freunden schenkt man sich auch gerne Schokolade und Kekse, um damit seine W\u00fcnsche f\u00fcr das kommende Jahr auszudr\u00fccken)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was dieses Jahr aufgrund der fehlenden Familienmitglieder ausfiel, war das verschenken von sogenannten &#8222;hongbao&#8220;. Dies sind rote Geldumschl\u00e4ge, die man gew\u00f6hnlicherweise von \u00e4lteren Verwandten geschenkt bekommt. Dabei spielt der Geldbetrag eine wichtige Rolle und beginnt in China bei zwei Yuan (25cent).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/PicsArt_1361110359446.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-483\" alt=\"PicsArt_1361110359446\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/PicsArt_1361110359446.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/PicsArt_1361110359446.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/PicsArt_1361110359446-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><br \/>\nWobei mir gerade auff\u00e4lt, dass ich gar nicht als armer Schlucker endete, denn Robin (kulturweitler in Wuxi) \u00fcberreichte uns jeweils bei seinem letzten Besuch vor wenigen Tage ein hongbao &#8211; ich bin reich! Ultimative 200-Fake-Yuan Scheine bergte der Umschlag, die gew\u00f6hnlich zum Gedenken der Ahnen verbrannt werden.<\/p>\n<p>_____________________________________________________________________________________________________<\/p>\n<p>Es war ein komisch bekanntes Gef\u00fchl mit Christina in der Neujahrsnacht den eisglatten Weg zum Krachen der Feuerwerksk\u00f6rper entlangzuschlittern. Zum &#8222;westlichen&#8220; Neujahr am 1.1. war es unheimlich still in Shanghai. Zwar wurde partym\u00e4\u00dfig nicht gegeizt und ich hatte zur damaligen Zeit auch nicht das Gef\u00fchl, es h\u00e4tte etwas gefehlt. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich in einer internationalen Blase gefangen bin &#8211; traurigerweise eher weniger etwas mit Lokalisten zutun habe und daher auch alles aus einer verzerrten Sichtweise erlebe.In der Nacht vom 9. zum 10. Februar realisierte ich, das ich das befangend prickelnde Gef\u00fchl leuchtendes und glitzerndes Feuerwerks vermisste. Ich wei\u00df nicht wie es euch geht, doch ich bin wie gefesselt von solch einem Lichtspiel und k\u00f6nnte diesem unendlich lange zusehen. So machten wir es uns vor Eimans Balkon im 17. Stock bequem und schauten dem Lichtkunstwerk verkl\u00e4rt und sehns\u00fcchtig zu &#8211; quasi Silvester reloaded.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434883017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-480\" alt=\"mmexport1360434883017\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434883017-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434883017-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434883017-160x120.jpg 160w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434883017.jpg 853w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434924881.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-481\" alt=\"mmexport1360434924881\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434924881-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434924881-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434924881-160x120.jpg 160w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434924881.jpg 853w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434934685.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-482\" alt=\"mmexport1360434934685\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434934685-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434934685-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434934685-160x120.jpg 160w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport1360434934685.jpg 853w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20130210_000225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-494\" alt=\"20130210_000225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20130210_000225-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20130210_000225-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20130210_000225-160x120.jpg 160w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20130210_000225.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport13611129437251.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-484\" alt=\"mmexport1361112943725[1]\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport13611129437251.jpg\" width=\"640\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport13611129437251.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport13611129437251-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/mmexport13611129437251-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Was am ersten Tag des neuen Jahres passieren wird, reflektiert das kommende Jahr.&#8220;<\/p>\n<p>Nun, am ersten Tag bestellten wir uns dreimal vom McDonald&#8217;s Lieferservice unser Essen (wir hatten ja keine Wahl &#8211; alle Lokale waren geschlossen und kochen wurde von uns anscheinend \u00fcberbewertet) und schauten nebenher vier Filme &#8211; was hei\u00dft das nun f\u00fcr den Rest des kommenden Jahres?<\/p>\n<p>Ah ja, ihr habt richtig gelesen, &#8222;McDonald&#8217;s-Lieferservice&#8220; gibt es in Shanghai in der Tat. Allgemein hat die Fastfoodkette einen vergleichsweise guten Ruf in China, das Essen sei &#8222;hygienischer&#8220;, weil das Brat\u00f6l in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ausgetauscht wird. \u00a0Bestellen tut man telefonisch (+864008517517) oder online. Bei der ersten Bestellung werden deine Kontaktinformationen koher\u00e4nt zu der anrufenden Telefonnummer gespeichert, sodass bei weiteren Bestellungen die Angaben nur nochmal zum Abgleich heruntergeleiert werden und du best\u00e4tigst. Danach kannst du dir dein Fast-Food nach Lust und Laune aussuchen und das rund um die Uhr! Die Lieferzeit variiert zwischen 30 und 40 Minuten. Einmal warteten wir zwei Stunden &#8211; naja, wir hatten die Bestellung auch um vier Uhr morgens aufgegeben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20100718-Shanghai-0016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-489\" alt=\"20100718-Shanghai-0016\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20100718-Shanghai-0016.jpg\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20100718-Shanghai-0016.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/babo\/files\/2013\/02\/20100718-Shanghai-0016-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nur erwacht Shanghai hoffentlich bald aus seinem Winterschlaf, denn (zu Recht) kaltschn\u00e4uzige und genervte \u00a0McDonald&#8217;s Bestellungsaufnehmer k\u00f6nnen schon einsch\u00fcchternd und angsteinfl\u00f6\u00dfend sein ;).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich, endlich (!) \u00a0neigt sich die Woche ihrem Ende. 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