{"id":265,"date":"2024-08-20T13:17:01","date_gmt":"2024-08-20T11:17:01","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/aufdersuchenachdenbuntenvoegeln\/?p=265"},"modified":"2024-08-20T13:17:01","modified_gmt":"2024-08-20T11:17:01","slug":"100-dinge-ueber-uruguay-die-in-keinem-reisefuehrer-stehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/aufdersuchenachdenbuntenvoegeln\/2024\/08\/20\/100-dinge-ueber-uruguay-die-in-keinem-reisefuehrer-stehen\/","title":{"rendered":"100 Dinge \u00fcber Uruguay, die in keinem Reisef\u00fchrer stehen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Meine Zeit in Uruguay ist vorbei, weshalb ich hier ein paar kleine Eindr\u00fccke festhalten m\u00f6chte, die meinen Alltag pr\u00e4gten, die ich aber wohl bald wieder vergessen habe, ohne die stetigen Erinnerungen. Ob es wirklich 100 Dinge werden, wage ich zu bezweifeln.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Land und Leute<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1. Leute, die bei der Landung eines Flugzeugs klatschen, kannte ich schon vor meiner Zeit in Uruguay zur Gen\u00fcge, hier habe ich aber zum ersten Mal miterlebt, wie Leute am Ende eines Kinofilm klatschten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2. Der typische m\u00e4nnliche Uruguayo ist an drei Dingen zu erkennen: einem Vokuhila, fragw\u00fcrdigen Tattoos und nat\u00fcrlich seinem Mate.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">3. Das ganze Land ist voller Esoteriker. \u00dcberall kann man R\u00e4ucherst\u00e4bchen, Halbedelsteine und Bienenwachskerzen kaufen. Letztere soll man am 11. und 22. eines jeden Monats anz\u00fcnden \u2013 das bringt Gl\u00fcck oder so \u00e4hnlich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">4. Fischen ist ein Nationalsport oder eher eine nationale Bet\u00e4tigung. Sieht man morgens nur vereinzelt Leute mit Angeln an der Rambla, muss man sich abends h\u00fcten, dass man nicht selbst beim Hakenauswurf aufgespie\u00dft wird. Alter und Geschlecht spielen bei diesem Hobby keine Rolle: Die ganze Familie sitzt \u00fcber dem Wasser und zieht Fische heraus.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">5. Die Rambla: Ort des sozialen Leben. Die Rambla ist die Uferpromenade, wo man entweder joggt, angelt, liest oder mit Freunden Mate trinkt. An der Rambla Mate zu trinken, ist hier eine offizielle Aktivit\u00e4t, bei der man zumindest in Fray Bentos nicht auf den tr\u00e4ge vorbei flie\u00dfenden R\u00edo Uruguay blickt, sondern auf die vorbeifahrenden Autos. In Montevideo gibt es keine Lehnen an den B\u00e4nken, da hat man also die Wahl, ob man auf den R\u00edo (de la Plata) schauen m\u00f6chte oder nicht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">6. Wenn wir schon an der Rambla sind: Einige junge Leute haben Lautsprecher im Kofferraum ihrer Autos verbaut, mit denen sie dann die 20 m Rambla um sie herum beschallen, bis das n\u00e4chste Auto mit eingebauten Boxen kommt und um die Musikhoheit konkurriert. Die Musik ist aber \u00fcberall die gleiche \u2013 allgemein erscheint es, als g\u00e4be es nur vier Lieder (oder alle h\u00f6ren sich gleich an).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">7. In jeder Stadt gibt es mehr oder weniger die gleichen Stra\u00dfennamen. Die meisten Stra\u00dfen sind nach ber\u00fchmten M\u00e4nnern benannt, nach L\u00e4ndern oder nach Orten. Spannend sind dann nat\u00fcrlich alle Namen, die von dieser Norm abweichen (in Nueva Helvecia finden sich z. B. Guillermo Tell oder die Stra\u00dfe Frau Vogel).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">8. Artigas, Artigas, Artigas \u2013 Chef der Orientalen, Besch\u00fctzer der freien V\u00f6lker, Gr\u00fcndervater der Nation, der im paraguayischen Exil starb, ohne die uruguayische Unabh\u00e4ngigkeit zu erleben, f\u00fcr die er gek\u00e4mpft hatte. Es herrscht ein Kult um Jos\u00e9 Gervasio Artigas. Wahrscheinlich stellt man in uruguayischen St\u00e4dten erst die Artigas-Statue auf, bevor man anf\u00e4ngt H\u00e4user zu bauen. Ob hoch zu Pferde wie in Montevideo oder mit feschem Hut und Degen in der Hand wie in Fray Bentos: Artigas ist in Uruguay nie fern. Die in Deutschland verteilten Bismarck-B\u00fcsten haben leider nicht den gleichen Flair .\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">9. Um beim Artigas-Kult zu bleiben: Die uruguayische Bus-Webseite Urubus nutzt als Platzhalternamen Jos\u00e9 Gervasio Artigas, einschlie\u00dflich der Platzhalter-Mail <\/span><a href=\"mailto:jose_gervasio@artigas.com.uy\"><span style=\"font-weight: 400\">jose_gervasio@artigas.com.uy<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kulinarisches Uruguay<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">10. In Keksen wird Rinderfett verwendet, weil es das g\u00fcnstigste Fett ist. Als Vegetarier empfehle ich, brasilianische Kekese zu kaufen, da ist man meistens auf der sicheren Seite.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">11. In Uruguay werden Milchalternativen in Gold bemessen, die g\u00fcnstigsten gibt es mit Gl\u00fcck ab 4\u20ac pro Liter, f\u00fcr gew\u00f6hnlich sind es eher 6\u20ac. Entsprechend hoch ist auch der Aufpreis im Caf\u00e9, den man auf Sojamilch und Co. zahlt (&gt;1\u20ac). Wenn man aber zu besonders \u00f6kigen L\u00e4den geht, gibt es sie aber auch umsonst (La Molienda &lt;3).\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">12. Torta Frita, ein frittierter Teigfladen, der von Stra\u00dfenst\u00e4nden \u00fcberall verkauft wird, ist der perfekte Snack f\u00fcr Zwischendurch und mit einem Preis von weniger als 90 Cent auch sehr erschwinglich. Torta Frita werde ich in Deutschland auf alle F\u00e4lle vermissen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">13. Ich liebe Teque\u00f1os und die Venezolaner:innen, die sie verkaufen (Pasapalo Venezuela ist w\u00e4rmstens zu empfehlen, besonders ihr Stand auf der Feria de Trist\u00e1n Narvaja).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">14. Pizza hier sollte nicht am Ma\u00dfstab italienischer (neapolitanischer) Pizza gemessen werden, denn sie ist anders, der Boden ist dicker und der K\u00e4se mehr eine zusammenh\u00e4ngende Scheibe \u00fcber allem. Wenn man darauf vorbereitet ist, ist die hiesige Pizza aber schon lecker.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">15. Ich wei\u00df, dass Trinkp\u00e4ckchen eine \u00f6kologische Vollkatastrophe sind, aber in diesem Jahr habe ich doch h\u00e4ufiger nach einem gegriffen. Ein Trinkp\u00e4ckchen aus dem K\u00fchlfach ist fantastisch f\u00fcr unterwegs. Neben Schokomilch und normalen S\u00e4ften gibt es hier auch Sojamilch-Saft-Mischungen, was sich vielleicht seltsam anh\u00f6ren mag, aber der Saft ist dadurch cremiger und absolut fantastisch. Alpro sollte dahingehend expandieren.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kunst und Kultur<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">16. Wandgem\u00e4lde und Stra\u00dfenkunst haben einen hohen Stellenwert und sind Orte des politischen Diskurs. Ich kenne einige W\u00e4nde, die innerhalb von wenigen Tagen neue politische Slogans trugen (als Antwort auf das Vormotiv) und auch die Wahlen sind Thema der Kunst. Es gibt aber auch unpolitisch(er)e Wandgem\u00e4lde: Dann zieren Dschungellandschaften, Tiere oder auch Portraits ganze H\u00e4userfassaden und die Kunstwerke sind sogar signiert, oft mit dem Symbol einer Brigada, also einem Zusammenschluss aus Wandmaler:innen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">17. Die Museen sind sehr g\u00fcnstig oder sogar kostenlos und gerade die Kunstmuseen meistens auch sehr gut. In anderen Museen hingegen ist die didaktische Reduktion noch nicht angekommen, weshalb die W\u00e4nde mit Romanen zugepflastert sind.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">18. Uruguay hat einige sehr interessante K\u00fcnstler:innen, v. a. moderne, aber seit Joaqu\u00edn Torres-Garc\u00eda ist alles sehr Torres-Garc\u00eda-esk (oder bewusst nicht!). Das liegt u. a. daran, dass K\u00fcnstler wie Gurvich in der Werkstatt Torres-Garc\u00eda ihre Anf\u00e4nge hatten. Torres-Garc\u00eda hat ein Kunstverst\u00e4ndnis und damit einhergehend eine Formensprache gelehrt, den Universalismo Constructivo, der die uruguayische Kunst pr\u00e4gt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Montevideo<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">19. Montevideo tropft. Wenn man die Stra\u00dfe entlang geht, muss man aufpassen, dass einem nicht das Wasser der Klimaanlagen auf den Kopf tropft.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">20. Alle Fassaden l\u00fcgen euch an. Man glaubt, vor einem gew\u00f6hnlichen, zweist\u00f6ckigen Haus zu stehen, aber meistens \u00f6ffnet die erste T\u00fcr in einen langen Gang oder in einen Innenhof, von wo aus weitere Wohneinheiten abzweigen. Manchmal ist hinter einer H\u00e4userfassade aber auch einfach ein Parkhaus, ein Sportplatz oder gar nichts mehr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">21. Tags\u00fcber ist der Palacio Salvo ein sch\u00f6ner Bau, aber sobald es dunkel wird und auf seiner Spitze die seltsame, nippelf\u00f6rmige Beleuchtung angemacht wird (die eigentlich eine Lichtbr\u00fccke mit dem Schwestergeb\u00e4ude in Buenos Aires h\u00e4tte bilden sollen, nur hat der Architekt die Erdkr\u00fcmmung nicht bedacht), kann ich ihn nicht mehr ernst nehmen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">22. Ich werde die Ferias vermissen. Einkaufen auf M\u00e4rkten macht einfach mehr Spa\u00df als im Supermarkt, und auch wenn immer das Gleiche angeboten wird, schaue ich mir doch gerne die St\u00e4nde an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">23. Montevideo ist eine furchtbar leere Stadt. Man sieht au\u00dferhalb der 18 de Julio und den Ferias kaum eine Menschenseele, besonders am Wochenende.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">24. Wer auch immer die Gehsteige in Montevideo errichtet hat, m\u00f6ge verflucht sein. Gerade um die Plaza Independencia sind die Steine so rutschig, dass selbst jemand mit mehr Profil an den Sohlen als ich aufpassen muss, nicht r\u00fccklings aufs Pflaster zu fallen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">25. Wenn man in Montevideo die gro\u00dfe Hauptstra\u00dfe 18 de Julio entlang geht, findet man an jeder Stra\u00dfenecke mindestens eines der folgenden Fast Food-Lokale, oftmals auch mehrere: Subway, Starbucks, Burger King, McDonald&#8217;s oder Mostaza (eine argentinische Burgerkette). Nimmt man noch die uruguayische Kette La Pasiva hinzu, hat man wirklich jede Kreuzung abgedeckt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">26. Es gibt wundersch\u00f6ne H\u00e4userfassaden in Montevideo (wie z. B. die des Palacio Brasil oder des Hauses der Sala Zitarrosa), aber oft erkennt man sie erst von der anderen Stra\u00dfenseite aus (oder gar nicht, denn die Verzierungen verschwinden unter dem Staub der Jahrzehnte).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">27. Montevideo ist eigentlich zur H\u00e4lfte Hundewiese, zur anderen H\u00e4lfte Hundeklo. Dass ich nicht t\u00e4glich meine Schuhe habe reinigen m\u00fcssen, grenzt an ein Wunder. Immerhin haben die meisten Hunde hier lustige Outfits an: Manchmal gew\u00f6hnliche Hoodies, manchmal hundegerechtere Capes mit Cartoon-Knochen-Muster.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">28. Der Stra\u00dfenverkehr wird ab und zu zur L\u00e4rmbel\u00e4stigung, wenn irgendwelche Uruguayos meinen, ihre Klapperkisten auf H\u00f6chstgeschwindigkeit bringen zu m\u00fcssen und dann mit einer Milliarde Dezibel an einem vorbei knattern. Besonders schlimm sind die Mopedfahrer, die einen Krach machen,als w\u00fcrden sie die Schallmauer durchbrechen, w\u00e4hrend sie gem\u00e4chlich vorbeigurken.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Das also sind meine 100 (28) Dinge \u00fcber Uruguay, die in keinem Reisef\u00fchrer stehen, aber das Land zu dem machen, was es ist. Ich durfte viele sch\u00f6ne Erfahrungen in (und um) Uruguay machen \u2013 aber ich bin auch froh, wieder zur\u00fcck zu sein, auch wenn ich die Bohnendosenauswahl in deutschen Superm\u00e4rkten jetzt schon zu beklagen habe.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Zeit in Uruguay ist vorbei, weshalb ich hier ein paar kleine Eindr\u00fccke festhalten m\u00f6chte, die meinen Alltag pr\u00e4gten, die ich aber wohl bald wieder vergessen habe, ohne die stetigen Erinnerungen. Ob es wirklich 100 Dinge werden, wage ich zu bezweifeln.\u00a0 &nbsp; Land und Leute 1. 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