{"id":345,"date":"2021-12-26T10:00:57","date_gmt":"2021-12-26T08:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/?p=345"},"modified":"2022-01-02T20:56:42","modified_gmt":"2022-01-02T18:56:42","slug":"arbeit-im-dai-jubilaeumsvorbereitung-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/2021\/12\/26\/arbeit-im-dai-jubilaeumsvorbereitung-2024\/","title":{"rendered":"Arbeit im DAI &#8211; Jubil\u00e4um 2024"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Ein \u00dcberzieher oder ein Regenmantel, sowie ein Essbesteck sind notwendig&#8220;, wenn man mit Wilhelm D\u00f6rpfeld 1903 durch die Peleponnes ziehen wollte. Solche und \u00e4hnliche interessante Dinge lernte ich w\u00e4hrend meiner Recherchen f\u00fcr das Jubil\u00e4umsprojekt 2024.<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt<\/p>\n<p>1874 wurde das Deutsche Arch\u00e4ologische Institut Athen feierlich er\u00f6ffnet. 2024 wird darum mit einem gro\u00dfen Jubil\u00e4um das 150j\u00e4hrigen Bestehen des Instituts gefeiert. Zur Feier dieses Anlasses wurde lange ein Blog vorbereitet, der in dieser Woche online gegangen ist. &#8222;<span style=\"color: #800000\"><a style=\"color: #800000\" href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/people-at-the-dai-athens\/\">People at the DAI Athens<\/a><\/span>&#8220; berichtet \u00fcber Mitarbeiter*innen des DAI Athen, die seit der Gr\u00fcndung f\u00fcr das Institut gearbeitet haben. Statt aber ausschlie\u00dflich die Lebensl\u00e4ufe der Arch\u00e4ologen abzuhandeln, wird hier auch \u00fcber Vorarbeiter, Hilfskr\u00e4fte und andere Angestellte berichtet, die bisher oft vergessen worden sind.<\/p>\n<p>Meine Arbeit<\/p>\n<p>Meine Hauptaufgabe war es in der ersten Zeit,\u00a0 die alten Ausgaben des Arch\u00e4ologischen Anzeigers, in dem seit 1889 \u00fcber die Ausgrabungen und Forschungsergebnisse des DAI berichtet wird, nach den Jahresberichten zu durchk\u00e4mmen, diese zu digitalisieren und in einer Liste zu erfassen. Daf\u00fcr arbeitete ich die meiste Zeit in der Bibliothek des DAI, die nicht nur wundersch\u00f6n ist, sondern sich auch au\u00dferordentlich gut zum Arbeiten eignet. Ich konnte einen Stapel Jahrb\u00fccher nach dem anderen aus dem Regal nehmen, mich darin vergraben und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck meine Excel-Liste erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr diese Aufgabe lag darin, den ersten Schritt zu einer m\u00f6glichst vollst\u00e4ndigen Liste der Mitarbeiter des DAI Athen anzufertigen. Denn h\u00e4ufig verschwimmt die Grenze zwischen wirklich beim Institut angestellten Personen und solchen, die nur gelegentlich und freiberuflich f\u00fcr die Abteilung gearbeitet haben. Deshalb las ich mir alle Jahresberichte durch, ging durch alle Meldungen, die ich finden konnte und erfuhr nebenbei eine Menge \u00fcber die Geschichte des Instituts. So wurde das Geb\u00e4ude des Instituts zwar eigens f\u00fcr diesen Zweck errichtet und von Heinrich Schliemann finanziert, wurde aber in den ersten 25 Jahren nur zur Miete bezogen. Oder Wilhelm D\u00f6rpfeld, der langj\u00e4hrige Leiter des Instituts, unternahm in seinem Urlaub munter weitere Ausgrabungen oder inspizierte die der Amerikaner in Korinth oder die der Franzosen in Delphi. Und er organisierte bis zum 1. Weltkrieg regelm\u00e4\u00dfige Studienreisen durch den Peleponnes, zu einigen griechischen Inseln und nach Troja. Von einem der bedeutendsten Arch\u00e4ologen der Zeit durch Griechenland gef\u00fchrt zu werden, stelle ich mir wahnsinnig spannend vor. Wenngleich der Ritt durch die Berge des Peleponnes gewiss auch anstrengend war&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ein \u00dcberzieher oder ein Regenmantel, sowie ein Essbesteck sind notwendig&#8220;, wenn man mit Wilhelm D\u00f6rpfeld&hellip;<a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/2021\/12\/26\/arbeit-im-dai-jubilaeumsvorbereitung-2024\/\">read more<span>&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2988,"featured_media":447,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14946,573,164,581],"tags":[780,573,165715],"class_list":["post-345","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-adventskalender","category-dai","category-freiwilligenarbeit","category-geschichte","tag-arbeit","tag-dai","tag-jubilaeum"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2988"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=345"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":583,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345\/revisions\/583"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/media\/447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}