{"id":341,"date":"2022-01-01T10:00:45","date_gmt":"2022-01-01T08:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/?p=341"},"modified":"2022-01-04T21:25:58","modified_gmt":"2022-01-04T19:25:58","slug":"arbeit-im-dai-redaktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/2022\/01\/01\/arbeit-im-dai-redaktion\/","title":{"rendered":"Arbeit im DAI &#8211; Redaktion"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00e4ufig hat man B\u00fccher in der Hand und denkt, wenn \u00fcberhaupt, \u00fcber deren Inhalt oder Bilder nach. Aber nur die wenigsten freuen sich \u00fcber die fehlenden Rechtschreibfehler oder das gut designte Layout. Inzwischen achte ich mehr auf solche Dinge &#8211; ich habe von Ende Oktober bis Anfang Dezember in der Redaktionsabteilung des DAI gearbeitet.<\/strong><\/p>\n<p>Die Redaktion<\/p>\n<p>Eine Redaktion ist quasi der Knotenpunkt zwischen Autor und Druckerei. Hier werden die Manuskripte vor der Ver\u00f6ffentlichung \u00fcberpr\u00fcft und korrekturgelesen &#8211; und zwar immer wieder. Dann wird der Text mit einem Layout versehen, die Fotos eingef\u00fcgt und die hoffentlich letzten Fehler bei den wiederholten Korrekturdurchg\u00e4ngen gestrichen. Schlie\u00dflich, wenn wirklich alles fertig und vom Autor\/den Autoren, der Redaktionsleitung und der Institutsleitung abgesegnet ist, dann kommt das ganze in die Druckerei. Es erscheint eine fertige Publikation, der man im Idealfall die monatelange, manchmal jahrelange redaktionelle Arbeit nicht mehr ansieht.<\/p>\n<p>Meine Arbeit<\/p>\n<p>Um etwas im Internet zu ver\u00f6ffentlichen, ben\u00f6tigt man immer die Bildrechte. Selbst wenn man sehr alte Publikationen digitalisiert, um sie allen zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen, muss man vorher die Namen der Zeichner oder Fotografen wissen und wenn n\u00f6tig, deren Erlaubnis oder die ihrer Nachfahren einholen. Darum bin ich die meiste Zeit die &#8222;<em>Athener Mitteilungen<\/em>&#8220; des DAI durchgegangen und habe versucht, die Urheber der Zeichnungen und Fotografien herauszufinden. Eine teilweise sehr frustrierende Aufgabe, da man es zwischen 1876 und 1942 (der Zeit, die ich bearbeitet habe) nicht so genau nahm mit Urheberechten&#8230; Also hie\u00df es jeden einzelnen Text mit Abbildung zu \u00fcberfliegen und nach Hinweisen zu suchen. Es war auch durchaus interessant, die <em>AM<\/em> durchzubl\u00e4ttern da ich so von vielen Orten erfuhr, wo \u00dcberreste der antiken Zeit zu finden sind.<\/p>\n<p>Das war aber nur ein Teil dessen, was ich gelernt und mitbekommen habe. W\u00e4hrend meiner Zeit in der Redaktion wurde gerade an dem <a href=\"https:\/\/www.dainst.org\/-\/das-neue-athenea-heft-ist-erschien-1?redirect=%2Fdai%2Fmeldungen\"><span style=\"color: #800000\">neuesten Heft der <\/span><em><span style=\"color: #800000\">ATHENEA<\/span><\/em><\/a> gearbeitet, ein kleine Publikation, die regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die aktuellen Arbeiten des DAI berichtet. Dabei wurde ich \u00fcber die Feinheiten der redaktionellen Arbeit (Gr\u00f6\u00dfe von Leerzeichen, Abst\u00e4nde, Einhaltung der festgelegten Formatierung usw.) aufgekl\u00e4rt, immer wieder zum Korrekturlesen eingeladen und ganz zum Schluss erhielt ich noch einen fast zweit\u00e4gigen Kurs zum Thema Bildbearbeitung. So habe ich zum Beispiel noch nie wirklich dar\u00fcber nachgedacht, wie genau Fotos gedruckt werden und warum man manchmal eingescannte Bilder entrastern muss&#8230; Jetzt wei\u00df ich es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4ufig hat man B\u00fccher in der Hand und denkt, wenn \u00fcberhaupt, \u00fcber deren Inhalt oder&hellip;<a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/2022\/01\/01\/arbeit-im-dai-redaktion\/\">read more<span>&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2988,"featured_media":477,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14946,573,164],"tags":[780,573,92214],"class_list":["post-341","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-adventskalender","category-dai","category-freiwilligenarbeit","tag-arbeit","tag-dai","tag-redaktion"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2988"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=341"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":586,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341\/revisions\/586"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/media\/477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/athenenoctua\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}