{"id":372,"date":"2012-10-21T17:26:18","date_gmt":"2012-10-21T12:26:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/?page_id=372"},"modified":"2013-12-27T16:19:16","modified_gmt":"2013-12-27T12:19:16","slug":"kapitel-10-neue-arbeitsstelle-neues-gluck-der-eriwaner-zoo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/kapitel-10-neue-arbeitsstelle-neues-gluck-der-eriwaner-zoo\/","title":{"rendered":"Kapitel 11: Neue Arbeitsstelle &#8211; neues Gl\u00fcck? Der Eriwaner Zoo"},"content":{"rendered":"<p>Ferien. Was mache ich denn jetzt? Gar nicht so einfach, wenn man in Armavir lebt. Eigentlich gibt es da n\u00e4mlich gar nichts. Zumindest nichts, was ann\u00e4hernd mit &#8222;kulturweit&#8220; in Verbindung zu bringen ist. Also was tun?! Aber gl\u00fccklicherweise besitzt man ja Freunde, die sehr gl\u00fccklicherweise im Eriwaner Zoo (<a title=\"Eriwaner Zoo\" href=\"http:\/\/www.yerevanzoo.am\/index.php?id=47&amp;L=0&amp;cHash=66199e2eeb0e7b97c2eda6c4175a3d23\" target=\"_blank\"> http:\/\/www.yerevanzoo.am\/index.php?id=47&amp;L=0&amp;cHash=66199e2eeb0e7b97c2eda6c4175a3d23<\/a>) arbeiten und die ein gutes Wort bei der Zooverwaltung f\u00fcr mich eingelegt haben.<\/p>\n<p>So stand ich p\u00fcnktlich um 9:00 Uhr vor dem Eingangstor des Eriwaner Zoos und wartete auf jemanden, der mich abholen sollte. Nat\u00fcrlich tauchte die halbe Stunde, die ich vor dem Tor verbrachte, niemand auf. Deshalb fasste ich mir ein Herz, kaufte mir eine Eintrittskarte (500 Dram = 1 \u20ac) und suchte das Verwaltungsgeb\u00e4ude. Dort schickte man mich zu Herrn Manukyan, der den Zoo, der vor kurzem von der Umweltorganisation FPWC gekauft worden war (<a title=\"Die Umweltschutzorganisation FPWC\" href=\"http:\/\/www.fpwc.org\/index.php?id=1883&amp;L=4\" target=\"_blank\">http:\/\/www.fpwc.org\/index.php?id=1883&amp;L=4<\/a>), mit verwaltete. Ihn zu finden war auch nicht so leicht, der Zoo ist relativ gro\u00df und in einigen Ecken wollte ich gar nicht suchen, da ich als zartbesaitete Tierliebhaberin dann doch manchmal in Tr\u00e4nen ausbrechen k\u00f6nnte, was die Haltungsbedingungen betraf. Umso mehr war ich mir meiner Mission sicher: Ich wollte dem FPWC und dem Zoo helfen &#8211; so gut wie ich konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0444.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-374 alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0444-480x640.jpg\" width=\"204\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0444-480x640.jpg 480w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0444-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0444.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a class=\"thickbox\" id=\"set-post-thumbnail\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=372&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignleft\" alt=\"DSCN0519\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0519-300x225.jpg\" width=\"291\" height=\"223\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich Herrn Manukyan fand, war ich beruhigt. Solchen Menschen konnte die Wiederherstellung des Zoos gelingen. Au\u00dferdem konnte er Englisch. Zweiter Pluspunkt. Er meinte, ich k\u00f6nne mir aussuchen, was ich machen wolle und auch wie lange. So entschied ich mich f\u00fcr die V\u00f6gel, von denen es eine ganze Menge gab. Au\u00dferdem wollte Herr Manukyan ausprobieren, ob wir nicht ein paar Pfauen im Zoo frei herumwandern lassen k\u00f6nnten. Ich sollte auf sie aufpassen und dabei ein wenig dokumentieren, wie sie auf die Besucher und die Besucher auf sie reagierten.<\/p>\n<p>Die W\u00e4rter des Vogel-Bereichs waren allesamt sehr nett, so dass ich mich gleich sehr wohl gef\u00fchlt habe. Leider konnten wir uns nur auf Armenisch verst\u00e4ndigen. &#8222;Leider&#8220;, weil ich sehr gerne mit ihnen geplaudert h\u00e4tte, aber wenn es um irgendwelche politischen Angelegenheiten oder Fachgebiete ging, hatte ich mit meinem Wortschatz schnell das Nachsehen. Aber immerhin lernte ich durch sie einige wichtige Begriffe wie &#8222;Pfau&#8220;, &#8222;Strau\u00df&#8220; oder &#8222;Machst du bitte den K\u00e4fig sauber&#8220;.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0486.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-381\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0486-480x640.jpg\" width=\"135\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0486-480x640.jpg 480w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0486-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0486.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dferdem waren in meinem Arbeitsbereich ca. 100 Meerschweinchen (Schlangenfutter), 20 Hasen (auch als Futter gedacht) und 2 Hunde. An einem Tag entdeckte ich ein kleines Meerschweinchen in der Vogelk\u00fcche. Nat\u00fcrlich musste ich es gleich streicheln und verh\u00e4tscheln und f\u00fcttern und mit ihm spielen. Gemeinsam mit den anderen taufte ich es auf den Namen Mathilda und durfte es behalten. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Nat\u00fcrlich wurde es auch als Kinderattraktion eingesetzt, sie durften es halten und vorsichtig streicheln. Die Kleinen waren begeistert von Mathilda! Nat\u00fcrlich musste ich den Eltern erkl\u00e4ren, dass Mathilda keine Ratte war, sondern einfach ein kleines, s\u00fc\u00dfes Meerschweinchen (&#8222;tsovachozuk&#8220;). Auch die Pfauen waren eine Attraktion, aber mehrmals musste ich Kinder und Erwachsenen erkl\u00e4ren, dass die Pfauen ihre Federn gern behalten w\u00fcrden und dass sie gerne ein paar lose von mir haben k\u00f6nnten. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0483.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-375 aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0483-640x480.jpg\" width=\"412\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0483-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0483-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0483.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was mir au\u00dferdem sehr in Erinnerung geblieben ist: Auf einem meiner Streifz\u00fcge durch den Zoo kam ich in ein Eckchen mit einem W\u00e4rter, der gerade zwei s\u00fc\u00dfe kleine Braunb\u00e4ren mit dem Schlauch abspritzte. Er lud mich ein in den K\u00e4fig, dann k\u00f6nne ich die beiden streicheln! Das lie\u00df ich mir nat\u00fcrlich nicht zweimal sagen! Einen hielt ich sogar im Arm. Leider hatten die beiden schon einige Raubtierbei\u00dferchen, die ganz sch\u00f6n zwicken konnten. Aber wert wars der blaue Fleck trotzdem. \ud83d\ude42<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a class=\"thickbox\" id=\"set-post-thumbnail\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=372&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignleft\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0516-300x225.jpg\" width=\"223\" height=\"167\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ach ja, das Bild schaut schlimmer aus, als es war: Der K\u00e4fig war eine \u00dcbergangsl\u00f6sung, da die beiden von ihrer Mutter nicht angenommen wurden. Sp\u00e4ter d\u00fcrfen sie in das Gehege mit den anderen Braunb\u00e4ren. Au\u00dferdem waren sie sehr verspielt und tollten im K\u00e4fig miteinander herum, so dass ich stundenlang zuschauen h\u00e4tte k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Nebenbei wurden die ersten Fortschritte bei der Wiederherstellung des Zoos gemacht: Einige Tiere wurden in gr\u00f6\u00dferen, artgerechteren Gehegen untergebracht, das Braunb\u00e4renm\u00e4nnchen wurde kastriert, und ein Tierarzt aus den Niederlanden sicherte die medizinische Versorgung der Tiere.\u00a0 Herr Manukyan gab mir jedes Mal Bescheid, wenn eine Aktion stattfand, was ich nat\u00fcrlich super fand und so half ich mit, die Uhus umzusiedeln, die Pferde zu scheren und war auch beim Gespr\u00e4ch mit dem Zoodesigner Bernard Harrison mit dabei. Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n daf\u00fcr!!!!<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a class=\"thickbox\" id=\"set-post-thumbnail\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=372&amp;type=image&amp;TB_iframe=1&amp;width=640&amp;height=487\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignright\" alt=\"DSCN0910\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0910-300x225.jpg\" width=\"268\" height=\"200\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0896.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-382\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0896-300x225.jpg\" width=\"234\" height=\"187\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem lernte ich meinen besten Freund im Zoo kennen. Eigentlich verbrachte ich jede freie Minute mit ihm und ich hatte sehr viel Spa\u00df! Anfangs fand ich ihn ein wenig unheimlich, da er gr\u00f6\u00dfer und furchteinfl\u00f6\u00dfender war, als ich gedacht hatte, aber dennoch wurden wir sehr schnell unzertrennlich: Axpers und ich!<\/p>\n<p>Er war ganz allein in seinem Gehege, und ihm wurde in seiner Kindheit der Hals gebrochen, was er nur mit knapper M\u00fche und Not \u00fcberlebt hatte. Nichtsdestotrotz liebte er es zu spielen! Mit Apfelst\u00fcckchen lie\u00df ich ihn tanzen, mir nachlaufen und stillstehen, so dass ich seinen Hals streicheln konnte. Die Apfelst\u00fcckchen nahm er mit seinem Schnabel aus meiner flachen Hand. Manchmal war er ein bisschen gierig und so hatte ich ein paar Schwielen an meinen H\u00e4nden, aber das war mir egal, denn &#8211; er war einfach gro\u00dfartig. Anfangs wurde ich von meinem Vogel-Team bel\u00e4chelt, aber am Schluss waren sie doch sehr beeindruckt, was der Vogel so alles machte f\u00fcr Apfelst\u00fcckchen&#8230; Und auch die Besucher, die vorbeikamen waren nat\u00fcrlich voll dabei, ein Vogel Strau\u00df so nah und dann kann er auch noch Kunstst\u00fcckchen!<\/p>\n<p>Vor meiner Abreise adoptierte ich ihn nat\u00fcrlich, meinen Freund. Das ist \u00fcbrigens eine gute Sache, die Zootier-Adoption. Nur um ein bisschen Werbung zu machen:\u00a0 Der Eriwaner Zoo hat es verdient. Und die Armenier haben es verdient, einen sch\u00f6nen Zoo zu haben. Und auch die Kinder haben es verdient, Tiere in einer naturnahen Umgebung zu sehen und den Wert der Tiere und der Natur vor Ort zu erleben. Und da ich die Verantwortlichen kennen gelernt habe und wei\u00df, dass sie wirklich etwas ver\u00e4ndern wollen, ist das Geld dort sehr gut aufgehoben.<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: center\"><a class=\"thickbox\" id=\"set-post-thumbnail\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=372&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2012\/10\/DSCN0914-300x225.jpg\" width=\"266\" height=\"199\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jeder Tag im Zoo erf\u00fcllt mich und ich gehe gerne dorthin. Ich mag meine Kollegen, die Tiere und meine Arbeit dort. Sie ist teilweise auch traurig, wenn trotz Anstrengungen doch wieder ein Tier stirbt und alle M\u00fche vergebens war. Auch sind einige Tiere so traumatisiert, dass eine vollst\u00e4ndige Genesung unwahrscheinlich ist. Aber dennoch: Irgendwo muss man anfangen und ich bin sehr stolz, dass ich mithelfen konnte, auch wenn mir bewusst ist, dass dieser Monat nat\u00fcrlich nur ein kleiner Beitrag war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ferien. Was mache ich denn jetzt? Gar nicht so einfach, wenn man in Armavir lebt. Eigentlich gibt es da n\u00e4mlich gar nichts. Zumindest nichts, was ann\u00e4hernd mit &#8222;kulturweit&#8220; in Verbindung zu bringen ist. Also was tun?! 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