{"id":312,"date":"2012-10-21T15:09:29","date_gmt":"2012-10-21T10:09:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/?page_id=312"},"modified":"2012-11-14T23:24:27","modified_gmt":"2012-11-14T19:24:27","slug":"312-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/312-2\/","title":{"rendered":"Kapitel 3: Kl\u00f6ster Hovhanavankh und Saghmosavankh"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Hovhanavankh-Sagmosavankh1.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Hovhanavankh-Sagmosavankh1-296x300.gif\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"196\" \/><\/a>Mein erster &#8222;richtiger&#8220; Ausflug ging zum Kloster Hovhanavankh und Sagmosavankh. Es war ein Gl\u00fccksfall, dass ich diese besuchen konnte, da gerade Deutsche des Austauschprogrammes der 6. Schule in Jerevan da waren und wir mitfahren durften. Eigentlich war es so, dass Frau Fischer, unsere Mentorin in Sardarapat, w\u00e4hrend des Unterrichts angerufen wurde und gefragt wurde, ob Laura und ich evtl. mitfahren wollten. Nat\u00fcrlich nahmen wir die Gelegenheit wahr und nahmen Hals \u00fcber Kopf ein Taxi zum Treffpunkt der 6. Schule.<\/p>\n<p>Leider wurde das Wetter gerade an diesem Tag unbest\u00e4ndig und wegen des pl\u00f6tzlichen Aufbruches hatte ich nat\u00fcrlich keinen Regenschirm mitgenommen.<\/p>\n<p>Aber die Kulisse, die uns erwartete, war atemberaubend und entsch\u00e4digte mich definitiv f\u00fcr alles. Da ich auch meinen Fotoapparat vergessen hatte, musste ich versuchen, die Eindr\u00fccke mit dem Handy festzuhalten, deshalb die etwas verschwommenen Bilder. Sorry.<\/p>\n<p>Zur Lage der Kl\u00f6ster: Sie liegen an der Kasakh &#8211; Schlucht. Diese ist durch ein Erdbeben entstanden und der dazugeh\u00f6rige Bach \/ Fluss sp\u00fclte den Erdriss immer weiter aus, bis sie ihre heutigen Au\u00dfma\u00dfe erreichte. Ich kann jedem nur empfehlen, sich eines der Kl\u00f6ster anzusehen und die Atmosph\u00e4re auf sich wirken zu lassen, vor allem kurz vor dem Regen, wenn sich die Wolkent\u00fcrme \u00fcber den Bergen aufbauen und einem die Atmosph\u00e4re richtiggehend gefangen nimmt&#8230; Au\u00dferdem kann man die Schlucht gut bewundern, da dort keine B\u00e4ume die Sicht blockieren und die steinigen Abh\u00e4nge so besser zu sehen sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild01602.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild01602-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"277\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild01561.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild01561-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Anfang war ich ein wenig entt\u00e4uscht, da die Kl\u00f6ster doch nicht so gigantisch, wie im Reisef\u00fchrer abgebildet, sind. Erst sp\u00e4ter wurde mir dann bewusst, dass diese Kl\u00f6ster nicht irgendwelche Kl\u00f6ster sind, sondern Kl\u00f6ster die sich seit dem 13. Jahrhundert dort befinden und zwei Erdbeben \u00fcberstanden haben! Und trotzdem kann man noch die Kunstfertigkeit und \u00c4sthetik bewundern &#8211; einfach Wahnsinn&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild0168.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/armenien2010\/files\/2010\/10\/Bild0168-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"246\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich konnte mir aber gut vorstellen, warum sich die M\u00f6nche gerade diesen Landstrich f\u00fcr ihre Kl\u00f6ster ausgesucht haben:\u00a0 Das Kloster liegt in einer Ebene und jetzt im Herbst dominieren, wie auch in meiner Wohngegend, die Farben Braun und Gelb, im Hintergrund erhebt sich das Aragatsgebirge und kein Haus st\u00f6rt dieses Bild. Dort ist genug Zeit, um sich in aller Ruhe die Landschaft zu betrachten und ungest\u00f6rt nachzudenken.\u00a0 Ich\u00a0 m\u00f6chte auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren, um in der Schlucht selbst am Fluss entlangzuwandern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein erster &#8222;richtiger&#8220; Ausflug ging zum Kloster Hovhanavankh und Sagmosavankh. Es war ein Gl\u00fccksfall, dass ich diese besuchen konnte, da gerade Deutsche des Austauschprogrammes der 6. Schule in Jerevan da waren und wir mitfahren durften. 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