Szeged, die Stadt des Sonnenscheins

Long time, no see! Es ist mittlerweile Ende Februar und das bedeutet auch Halbzeit. Eigentlich dachte ich, dass die Zeit nach den Winterferien etwas weniger schnell rum gehen würde, aber gefühlt geht sie noch schneller rum als vorher. Nach wie vor ist immer viel zu tun und wenn ich mal nicht so viel zu tun habe, arbeite ich an meinem Ungarisch (ich hatte wirklich vergessen, wie effektiv Lernen ist).
Jetzt geht es in der Schule vor allem um die Vorbereitung der Schüler auf ihre Abiturprüfung (es gibt in Ungarn übrigens zwei Niveaustufen) und um Jugend Debattiert International, kurz JDI. Diese Woche am Freitag steht die Jurorenschulung für JDI in Budapest an, auf die ich mich sehr freue, weil ich dort die anderen Freiwilligen wieder sehen werde. Und auch abgesehen davon gibt es bis Ende Mai mehrere Termine, für die wir unterwegs sein werden.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Eintrags: Szeged. Paula und ich haben relativ spontan beschlossen, unser Wochenende in Szeged zu verbringen. Szeged liegt im Südosten Ungarns und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Mit über 2000 Sonnenstunden pro Jahr ist sie die sonnigste Stadt, daher auch der Name „Stadt des Sonnenscheins“. Und zum Glück war es sehr sonnig, was die doch recht kühlen Temperaturen etwas ausgeglichen hat. Insgesamt hat es mir, obwohl es ruhiger war als gedacht, sehr gut gefallen. Die Innenstadt ist kompakt und voller hübscher Gebäude und auch der Dom und die neue Synagoge sind sehr beeindruckend. Leider ist letztere am Wochenende geschlossen, ich hätte sie gerne vom innen gesehen. Aber ich kann mir vorstellen, dass Szeged im Frühjahr und Sommer nochmal schöner ist. Mal sehen, was sich noch ergibt…

 

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