Journalismus-Workshop, Zwischenseminar & Weihnachtsstimmung

Sziasztok!

Eigentlich hätte es sich angeboten, schon am Wochenende vor dem Seminar nach Budapest zu fahren. Aber dann habe ich spontan die Möglichkeit bekommen, bei einem Journalismus Workshop im Lenau Haus in Pécs mitzuwirken. Das Wochenende war sehr interessant und lehrreich und es hat viel Spaß gemacht, mit den jungen Schreibtalenten aus Temeswar (Rumänien) und Pécs zu arbeiten.
Mehr dazu gibt es auch auf der Website des Lenau Hauses, auf der Website des Funkforums, welches auch den Workshop veranstaltet hat, so wie in diesem Artikel der Banater Zeitung vom 21.11.2018.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema des Eintrags: das Zwischenseminar vom 19.11. bis zum 23.11.
Am Montag morgen sind wir mit dem Bus von Pécs nach Budapest gereist. In der Unterkunft haben wir dann die anderen Freiwilligen aus Ungarn, die Freiwilligen aus der Slowakei, mit denen wir gemeinsam das Seminar hatten, und unsere Trainer Verena und Thomas angetroffen. Unsere Seminarstätte war das auróra-Zentrum, eine Art Gemeinschaftszentrum, in dem sich kreative Köpfe, politisch Interessierte usw. treffen können. Abgesehen von unserem Seminarraum und einem kleinen Café beherbergt das auróra-Zentrum momentan auch acht NGOs im oberen Stockwerk, bei denen Minderheiten im Fokus stehen. Die Seminarinhalte waren vor allem Reflexion und Projektarbeit.
Am Mittwoch Vormittag hatten wir eine politische Stadtführung, die uns von der Akademie der Wissenschaften, am Parlament vorbei zur CEU geführt hat. Leider war dieser Tag ein richtig ungemütlicher und kalter Herbsttag, nichtsdestotrotz konnten wir viel über die Geschichte Ungarns und über aktuelle politische Themen erfahren. Am Donnerstag Abend sind wir alle gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt gegangen, der zugegebenermaßen noch nicht so groß war, aber mich hat er trotzdem ein bisschen in Weihnachtsstimmung gebracht. Am Freitag Nachmittag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Einige sind noch in Budapest geblieben, aber ich habe mich dazu entschlossen, mich an dem Wochenende mal ein bisschen auszuruhen. Die Seminarwoche ging nämlich schneller rum, als erwartet und es stand immer was Interessantes auf dem Plan.

Mittlerweile bin ich schon wieder eine Woche in Pécs. In unserem Mini-Esszimmer steht ein kleiner Adventskranz und Apfel-Zimt-Kerzen – zuhause ist es jetzt auf jedem Fall schon weihnachtlich. Morgen macht der Weihnachtsmarkt auf dem Széchenyi tér auf, am Sonntag ist der 1. Advent und dann sind es nur noch drei Wochen, bis ich für die Feiertage nach Hause gehe.
In den nächsten drei Wochen vor den Winterferien gibt es noch viel zu tun, zum Beispiel was das DSD betrifft: die schriftliche Prüfung für DSD II ist jetzt schon rum, aber die mündliche Prüfung steht noch an.

Es bleibt also spannend.

 

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