4 Tage und 2 ¼ Städte

Sziasztok!

Da ich das letzte Wochenende mal wieder in Pécs verbracht habe, hatte ich endlich ein bisschen Zeit, die letzten paar Wochen(enden) Revue passieren zu lassen. In diesem Blogeintrag soll es um das lange Wochenende vom 20.10. bis zum 23.10. gehen, das ich in drei Städten verbracht habe – wobei in der dritten Stadt, in Budapest, keine Zeit für Sightseeing übrig war.

Der 23. Oktober ist hier in Ungarn der Nationalfeiertag in Erinnerung an die Revolution von 1956. Da der in diesem Jahr auf einen Dienstag fiel und der Montag ein Brückentag war, haben Jule (eine weitere Freiwillige in Pécs) und ich beschlossen, das lange Wochenende zu nutzen und zu Maddi, der Freiwilligen aus Miskolc/Mischkolz, zu fahren. Tatsächlich war das das erste Mal, dass wir beide aus Pécs rausgekommen sind.

Miskolc
Bereits am Freitag Nachmittag machten wir uns auf den Weg in den Nordosten Ungarns. Als wir abends endlich angekommen waren, haben wir auf dem Weg zu Maddis Wohnung noch was gegessen und uns ansonsten über die vergangen Wochen und die bereits gemachten Erfahrungen ausgetauscht.
Am Samstag haben wir uns die Innenstadt der viertgrößten Stadt in Ungarn ein wenig angesehen. Außerdem waren wir am Fernsehturm auf dem Avas-Berg, von welchem aus man einen tollen Blick auf die Stadt hatte.
Am Sonntag Mittag sind wir in den Ortsteil Lillafüred gefahren, der im Bükk-Gebirge liegt. Wir waren ein bisschen spazieren, aber leider war das Wetter nicht so gut wie am Vortag. Trotz des regnerisch-herbstlichen Wetters hat es mir sehr gut gefallen, die Berge sind beeindruckend und unser Spaziergang war sehr erholsam. In Lillafüred haben wir Lángos, ein typisch ungarisches Gericht, gegessen. Lángos sind in Fett ausgebackene Fladen aus Hefeteig, die oft mit Knoblauch, saurer Sahne und Käse serviert werden. Ich bin ziemlich sicher, dass Lángos so ungesund sind, wie sie klingen, aber sie schmecken wirklich gut!

Eger
Am Montag morgen sind wir mit dem Bus ins ca. 70 km entfernte Eger gefahren, wo Elias (der Freiwillige aus Eger) uns am Busbahnhof abgeholt hat. Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten, sind wir in die Innenstadt gelaufen. Auf dem Weg dorthin sind wir am Minarett vorbeigekommen – dieses Minarett ist das nördlichste osmanische Bauwerk in Europa. Die Innenstadt von Eger ist sehr schön, nicht umsonst sagen viele Leute, dass Eger eine der schönsten Städte Ungarns ist. Zum Schluss sind wir noch an einen Aussichtspunkt in der Nähe der Burg von Eger gelaufen. Auch hier bot sich uns ein toller Ausblick über die Stadt und wir konnten noch die warme Herbstsonne genießen.
Abends sind wir dann mit dem Bus nach Budapest gefahren, wo wir die Nacht in der Budapest-WG verbringen durften.

Budapest
Da unsere Busse und Züge nach Hause schon recht früh gingen und wir auch ein bisschen Zeit in der WG verbracht haben, blieb in Budapest nicht viel Zeit für Sightseeing. Nichtsdestotrotz bekamen wir auf dem Weg zum Busbahnhof beim Anblick der Straßen und Häuser, die zum Teil mit toller Streetart verziert sind, Vorfreude auf die Herbstferien.

Alles in allem hat mir unsere kurze Reise wirklich gut gefallen. Wir haben in den paar Tagen viel gesehen und es war toll, die anderen Freiwilligen wiederzusehen.

Und zurück in Pécs wurde ich dann von meiner völlig überheizten Wohnung empfangen.

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