{"id":699,"date":"2012-01-30T18:38:29","date_gmt":"2012-01-30T17:38:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/?p=699"},"modified":"2012-01-30T18:38:29","modified_gmt":"2012-01-30T17:38:29","slug":"beginnend-mit-der-closing-ceremony","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/2012\/01\/30\/beginnend-mit-der-closing-ceremony\/","title":{"rendered":"beginnend mit der Closing Ceremony"},"content":{"rendered":"<p>Moin! Nach dem schon einen guten Eindruck vermittelnden Bild des letzten Artikels, betreffend die Zust\u00e4nde in diesem Land, melde ich mich jetzt, wie gewohnt, wortreicher zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mein Bericht \u00fcber die Fr\u00fchlingsferien gliedert sich wie folgt:<br \/>\n<strong>A Vor dem Fr\u00fchlingsfest<br \/>\nB Fr\u00fchlingsfest in \u91cd\u5e86<br \/>\nC Die Zeit nach dem Fr\u00fchlingsfest<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Heute also: <strong>A Vor dem Fr\u00fchlingsfest<\/strong><br \/>\nBeginnend mit der Closing Ceremony.<br \/>\nDie Fr\u00fchlingsferien \u00fcber einen Monat wurden n\u00e4mlich am Freitag, den 13. Januar, um 8h schon von der Schule mit einer Zeremonie eingel\u00e4utet. Besonders lebhaft ist mir die lange Rede des Sicherheitschefs in Erinnerung, der auf gewisse &#8222;Gefahren&#8220; hingewiesen hat. Beispielsweise, wenn dich jemand anruft und fragt: &#8222;Rate mal, wer bin ich?&#8220;, dann soll man schnell auflegen, und nicht losraten. Wer r\u00e4t, zahlt viel Geld.<\/p>\n<p>Nach der Schule ging es nach Guangzhou in mein altbekanntes Hostel; dort traf ich meine freiwilligen Kollegen Mila aus Kunming, Katharin aus Shanghai und Timo aus Wuxi (bei Shanghai). Zusammen zogen wir zum &#8211; nat\u00fcrlich, zum Essen aus, mit Franzi und Alex. Typisch kantonesisch, wir bekamen sogar ein Separ\u00e9e.<\/p>\n<p>Am Samstag trafen wir uns gleich wieder mit Franzi zum Dim Sum (\u70b9\u5fc3) essen, die ged\u00fcnsteten Kleinigkeiten in Bambusk\u00f6rbchen aus Hong Kong.<br \/>\nAbends dann gab es ein echtes kulinarisches Highlight; dazu erkundeten wir ein Viertel nahe des Hauptbahnhofs, dessen Bewohner es selber <em>Chocolate City <\/em>getauft haben. Dort zeigte uns Hashem, den wir noch vom Sprachkurs her kannten, ein arabisches Restaurant. Es war wie in einer anderen Welt. Wir sahen kaum Frauen; drau\u00dfen rauchten sie Shisha; arabisches Fernsehen; ein Hinweis der Polizei, seinen Reisepass dabei zu haben auf einem Schild vor dem Eingang. Das Essen war der Wahnsinn. Richtig kross gegrilltes H\u00fchnchen, Humus (Kichererbsenp\u00fcree), k\u00f6stliches Brot, Salat, gew\u00fcrzten Reis, und zum Abschluss den ber\u00fchmten bitteren Tee. Ich war dankbar, zum Zucker gezwungen worden zu sein. Hashem lud uns sogar alle ein&#8230;<\/p>\n<p>Sonntag (15. Januar) brachte ich die drei fr\u00fchmorgens zum Bahnhof, sie hatten noch einen Tagestrip nach Shenzhen vor. Der Plan war, sie bald dort zu treffen; jedoch, ich musste noch einen Zwischenstop &#8222;zuhause&#8220; in Nansha einlegen. Ich, bzw. der Franz\u00f6sischlehrer Alex hatte nebenbei noch meinen Flug nach Chongqing zu Yao gebucht. Jede Minute hatte gez\u00e4hlt, wie sich herausstellen sollte. Es wurde immer teurer&#8230;.<br \/>\nAlso wollte ich ihm das Geld \u00fcbergeben und dann mit dem Reisebus hinterherkommen.<br \/>\nIn Guangzhou traf ich aber noch ein sehr liebes Fr\u00e4ulein, die mir vielleicht Chinesisch h\u00e4tte beibringen k\u00f6nnen&#8230; &#8211; aber wir entschieden uns dann doch anders, einvernehmlich.<br \/>\nMeine Fahrt nach Shenzhen uferte zu einer endlosen Odyssee aus, da ich das erste Mal ganz allein das \u00f6ffentliche Nahverkehrsnetz nutzte, und nur mit Nansha Bussen gedachte, zur Fernbusstation zu fahren. Zu allem \u00dcberdruss sch\u00fcttete es wie aus K\u00fcbeln, sodass ich dann zwei Stunden sp\u00e4ter, klatschnass und leider 4 min. zu sp\u00e4t dort ankam. Ich wartete anderthalb Stunden auf den n\u00e4chsten Bus um 17.30h und verpasste Mila und Katharin ganz knapp am Bahnhof. Mit Nuri und Timo ging ich dann aber noch was essen. Dann ging Timo ins Hostel und ich durfte bei Nuri schlafen.<\/p>\n<p>Die Woche begann mit einer Erkundung von Nuris Umgebung im gr\u00f6\u00dferen Radius. Wir besichtigten und fotografierten einen fantastisch bunten, riesigen und lebensnahen Markt mit\u00a0 vielem, was da kreucht und fleucht, und gegen Ende des Tages fl\u00fcchteten wir uns vor dem Regen in eine Mall. Dort verloren wir uns im Muji, einem japanischen Gesch\u00e4ft mit herrlich schlichtem Design, das Schachteln, Kleidung, und vor allem geniale Schreibwaren verkauft. In der Nacht wurde gewaschen und gepackt und geputzt, denn wir alle verlie\u00dfen Shenzhen. Kurzfristig entschloss ich mich, mit den beiden nach <a title=\"Zhuhai: \u73e0\u6d77 = Perle des Meeres.\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/2011\/10\/05\/zhuhai\/\">Zhuhai<\/a> zu fahren. Die Stadt vor Macau. Dorthin kamen wir morgens mit der F\u00e4hre von Shenzhen!<\/p>\n<p>Es wurde ein richtig hei\u00dfer Sommertag. Wir checkten in einem 5 Sterne-Hotel ein &#8211; die eine Jugendherberge auf ihrem Gel\u00e4nde hatte, keine Sorge =) und wurden mit einem Shuttlebus \u00fcber das weitl\u00e4ufige Gel\u00e4nde zum geschlechtergetrennten Dorm gebracht. Es roch, als w\u00e4re Jahre schon niemand mehr da gewesen, &#8211; und wir waren v\u00f6llig f\u00fcr uns. Wir zogen jedoch bald los, um die Stadt zu erkunden, und ich erinnerte mich an erstaunlich vieles, was ich im Oktober schon gesehen hatte. Doch &#8211; im Sonnenlicht sah alles noch viel sch\u00f6ner aus&#8230; Nur den Gl\u00fccksgriff von Restaurant vom letzten Mal fand ich erst, als wir schon aufgegeben und woanders gebratene Nudeln gegessen hatten.<br \/>\nDann &#8211; Timo war schon ins Hostel zur\u00fcck gefahren &#8211; entdeckten Nuri und ich per Zufall das den ganzen Tag lang gesuchte Wahrzeichen Zhuhais: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zhuhai\">Das M\u00e4dchen mit der Perle<\/a>. Einfach nur, weil wir den richtigen Ausstieg vom Bus verpasst hatten und viel zu weit fuhren. Es gelangen dann noch sch\u00f6ne Nachtfotos.<\/p>\n<p>Timo entdeckte sie am n\u00e4chsten Morgen auch f\u00fcr sich, und dann fuhren wir alle zum Park \u00fcber der Promenade mit dem Fischerm\u00e4dchen. Nach einem sehr guten indischen Essen verabschiedeten wir uns. Timo und ich kamen last minute in einem Reisebus vom Hafen Zhuhais nach Guangzhou unter, Nuri ging \u00fcber die Grenze nach Macau und Hong Kong. Timo und ich trennten uns nach einem erneuten Festschmaus beim Araber, und ich fuhr heim.<\/p>\n<p>Den Donnerstag nutzte ich zur Vorbereitung f\u00fcr meine Reise nach Chongqing.<br \/>\nwaschen &#8211; putzen &#8211; packen<br \/>\nDenn danach w\u00fcrde ja nahtlos Glanz in meine H\u00fctte kommen, in Form von Jojos und Nuris Besuch bei mir in Nansha!<br \/>\nWer jetzt schon wieder Jojo ist und wie es in Chongqing war, dazu bald mehr!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moin! Nach dem schon einen guten Eindruck vermittelnden Bild des letzten Artikels, betreffend die Zust\u00e4nde in diesem Land, melde ich mich jetzt, wie gewohnt, wortreicher zur\u00fcck. 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