{"id":35,"date":"2011-09-18T21:04:09","date_gmt":"2011-09-18T19:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/?p=35"},"modified":"2011-09-26T07:24:55","modified_gmt":"2011-09-26T05:24:55","slug":"wo-daole","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/2011\/09\/18\/wo-daole\/","title":{"rendered":"Wo DAOLE."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08329-kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-40\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08329-kl-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08329-kl-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08329-kl-480x640.jpg 480w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08329-kl.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n<p>ich w\u00fcrde mal sagen: JETZT GEHTS LOS!<\/p>\n<p>Die \u00dcberschrift bedeutet so viel wie: Ich bin angekommen. Und rein physisch stimmt das auf jeden Fall. Vorgestern Abend n\u00e4mlich, also Freitag, den 16. September, bin ich hier in Guangzhou gelandet. Es war ein langer Flug, der h\u00f6chst spektakular in Berlin Tegel seinen Anfang nahm, weil ich n\u00e4mlich doch viel zu viel Gep\u00e4ck hatte und 200\u20ac bezahlen h\u00e4tte m\u00fcssen. Das konnte ich aber gerade noch so abwenden. Ein bisschen jedenfalls. Also merke: IMMER IMMER IMMER 23kg Oberlimit. &#8211; Zur Zeit von meinem Boarding konnte ich dann jedenfalls doch beginnen, einzuchecken, nachdem ich anderthalb Stunden mit dem Reiseb\u00fcro und der KLM \/ Southern China Zentrale in Amsterdam telefoniert hatte.<\/p>\n<p>Dort flog ich dann auch erst einmal hin, das ging ja noch recht schnell, und dann bem\u00fchte ich mich vor Ort um ein &#8222;transfer&#8220;-Ticket f\u00fcr meinen Anschlussflug. Als ich mein Gate dann irgendwann gefunden hatte, ging das Boarding auch schon los, aber nicht ohne nochmaligen Security-Check. Die gerade frisch gekaufte Wasserflasche wanderte in den Papierkorb &#8211; &#8222;Sie haben doch schon einen Schluck getrunken&#8220; &#8211; sorry Papa! &#8211; und dann ging es bester Laune ab in den gro\u00dfen Flieger nach Beijing! Ich habe w\u00e4hrend des Flugs sehr viel geschlafen, der Service war auch sehr nett: Nach dem Abendessen wurden die Flugluken geschlossen, und alle fingen an zu schlafen. Dann wurden wir morgens wieder geweckt, mit einer Art Fr\u00fchst\u00fcck, und dann begann auch schon der Landeanflug auf Beijing, wo wir einen technischen Stop hatten. Alle Leute verlie\u00dfen das Flugzeug, auch die, die mit der gleichen Maschine nach Guangzhou weiterwollten (also u.a. ich), und genau diese bekamen auch so einen orangenen Punkt auf die Brust geklebt, zur Kennzeichnung. Am Fu\u00dfe des Flugzeugs bekamen wir dann NOCH eine transfer-Karte, und dann h\u00e4tten wir eine Stunde Aufenthalt in Beijing gehabt. Nur&#8230; Der Security-Check, die Einreiseformalia und die Passkontrollen dauerten genau eine Stunde. Also bestiegen wir wieder das Flugzeug. Den Rest der Reise schlief ich wieder, und ich bl\u00e4tterte ein wenig in meinem Chinesisch-f\u00fcr-Anf\u00e4nger-Buch, aber das erm\u00fcdete mich wiederum. Jedenfalls kam ich p\u00fcnktlich auf dem Guangzhou Baiyun Airport an, der ganz im Norden der s\u00fcdlichen Stadt liegt. Aus dem Flugzeug auf das Rollfeld zu steigen, war sehr interessant. Die Luft roch so, wie ich mir den Dschungel vorgestellt h\u00e4tte. Sie war feucht, und auch schw\u00fcl, aber nicht so dr\u00fcckend, eher sehr lebendig. Es wirkte auch nicht SO hei\u00df. Unwillk\u00fcrlich musste ich l\u00e4cheln. Mein Gep\u00e4ck war mit das erste auf dem Gep\u00e4ckband, und also machte ich mich daran, den Ausgang zu suchen. Dort wurde ich mehrmals angesprochen, ob ich nicht eine SIM-Karte kaufen wolle, und ein netter Herr fragte mich sogar, ob er mir ein Taxi rufen sollte. Die Menschen wirkten alle sehr nett und freundlich und zuvorkommend. Ich f\u00fchlte mich nicht unwohl.<\/p>\n<p>Dann kamen auch schon meine Ansprechpartnerin, die Deutschlehrin Gu Yihan, die sich Ilona nennt, und eine Englischlehrerin, die sich Maria nennt. Sie waren sehr herzlich und luden mich erst mal zum Essen ein. Dort kl\u00e4rten wir schon einmal einige Dinge.<\/p>\n<p>Ilona hatte mir schon mal einen Stundenplan geschrieben, und eine Einkaufsliste, in der sie mir vorschl\u00e4gt, was ich vielleicht noch kaufen sollte, und auch eine Beschreibung, wo ich diese Dinge finden w\u00fcrde. Zudem gab sie mir noch einige der wichtigsten Nummern, falls ich irgendetwas brauchen sollte.<\/p>\n<p>Nach beendeter Mahlzeit nahmen wir die U-Bahn vom Flughafen aus. Nach viermaligem Umsteigen, jeweils bis zum Ende der jeweiligen Linie, kamen wir an der vorletzten Haltestelle &#8222;Jiaomen&#8220; an, ganz im S\u00fcden von Guangzhou, schon im &#8222;Outback&#8220;.<\/p>\n<p>Ilona hatte sich schon verabschiedet, da sie am Wochenende nicht in der Schule wohnt. Also nahmen Maria und ich noch ein Taxi, das uns dann zur Guangzhou Waiguoyu Xuexiao brachte (Guangzhou Fremdsprachenschule). Houmen bitte! Also der Hintereingang.<\/p>\n<p>Es war auf dem ersten Blick sehr merkw\u00fcrdig, weil das Taxi f\u00fcr mein Empfinden geisterfahrerm\u00e4\u00dfig auf der falschen Seite fuhr&#8230;.. Aber bald bemerkte ich, dass das gar nicht anders geht, weil in der Mitte ein begr\u00fcnter, weit erh\u00f6hter Trennstreifen ist.<\/p>\n<p>Als wir dann ausstiegen, in die inzwischen sternklare Nacht, fand ich mich vor einem riesigen Geb\u00e4udekomplex wieder. Der W\u00e4chter \u00f6ffnete f\u00fcr uns die Pforte und gr\u00fc\u00dfte freundlich, und dann gelangten wir \u00fcber einen riesigen Innenhof, vorbei an den Sch\u00fclergeb\u00e4uden, der Bibliothek, den Klassenzimmern, der Mensa, zu den Lehrerbehausungen. Es sah modern, und trotzdem traditionell aus, und alles wirkte sehr sauber. Wir hievten das Gep\u00e4ck in den 5. Stock, wo ich wohne, und Maria gab mir meinen Schl\u00fcssel. Dann verabschiedete sie sich und meinte, ich solle mich das Wochenende erst einmal ausruhen. Schule sei erst Montag.<\/p>\n<p>Das tat ich dann auch erstmal, nach einer wirklich kurzen, notd\u00fcrftigen Reinigung, einfach, weil ich wollte, dass meine Wohnung ein bisschen nach mir riechen w\u00fcrde. Sie besteht aus einem Raum mit einem riesigen Bett. einem riesigen Fernseher, einem Schreibtisch, einem K\u00fchlschrank und Eisfach, einem Wasserspender, einem Kleiderschrank, einer Kommode, und einem Badezimmer mit Duschkopf und normaler Toilette. (Fotos folgen)<\/p>\n<p>Dann duschte ich, das war echt n\u00f6tig, und dann fiel ich todm\u00fcde ins Bett. Am n\u00e4chsten Morgen (Sa, 17.) kam um 10h, wie gew\u00fcnscht, Xiao Luo, der mir einen riesigen Wasserbeh\u00e4lter in meinen Wasserspender stellte. Ich bezahlte ihn, und dann ging ich zu einer Kollegin namens Lutecia, die im selben Stock wohnt. Sie ist Spanischlehrerin und kommt aus Gran Canaria. Sie hatte mir am Abend zuvor noch angeboten, mit mir dringende Besorgungen zu machen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zeigte sie mir das D\u00f6rfchen gegen\u00fcber der Schule. Es besteht eigentlich nur aus drei Superm\u00e4rkten, zwei Restaurants, einer Laube, wo die M\u00e4nner Mahgong spielen, und einem Platz, wo einmal die Woche ein Markt stattfindet. Das war schon komisch, wir zwei Ausl\u00e4nderinnen unterwegs&#8230;.. Aber alle Menschen freuten sich und l\u00e4chtelten. Wir kauften endlich mehr Wasser, und eine Suppe f\u00fcr unser Mittagessen. Das war so eine Instant Soup. Die machten wir uns einfach in meiner Wohnung warm, mit dem tollen Trinkwasser von Xiao Lu, das man auch hei\u00df abzapfen kann, wenn es am Strom steckt, und genossen sie. Dann teilten wir uns noch eine Drachenfrucht, die Lutecia auf dem Markt gekauft hatte.<\/p>\n<p>Nach dem Essen zeigte sie mir das Fremdsprachenlehrerzimmer, wo ich auch einen eigenen Sitzplatz haben werde. Es ist eingerichtet wie so ein Sprachlabor. Sie erz\u00e4hlte mir, dass die Schule ganz neu sei, erst seit 2 Jahren so modernisiert. Und sie ist wirklich sehr chic und topmodern eingerichtet! Alles scheint piccobello. &#8211; Danach rief sie ein Taxi, wieder mal an die Guangzhou Waiguoyu Xuexiao &#8211; Houmian!!! -, das uns nach Jinzhou brachte &#8211; einem gr\u00f6\u00dferen \u00d6rtchen, noch weiter weg von Guangzhou. Dort deckten wir uns erst einmal ordentlich mit Putzmitteln ein. Sie ist auch erst ein paar Wochen hier an der Schule. &#8211; Ich hatte mir am vorigen Abend vorm ins Bett gehen schon mal eine Liste geschrieben, was ich unbedingt noch brauchte. &#8211; Da wir aber beide des Chinesischen nicht wirklich m\u00e4chtig waren, kauften wir einfach auf gut Gl\u00fcck. Aber, sie haben sich bew\u00e4hrt! Au\u00dferdem kaufte ich mir eine SIM-Karte (Nr. siehe bei ABOUT).<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck nach Hause, war ich wirklich froh, eine Klimaanlage zu haben. Man kann sich nicht vorstellen, wie hei\u00df es ist!!! Allein vor die T\u00fcr zu gehen, noch im Schatten, treibt mir den Schwei\u00df auf die Stirn. An diesem Tag war ich wirklich ungesund rot im Gesicht.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08330-kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-41\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08330-kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08330-kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08330-kl-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08330-kl.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir verabredeten eine kurze Erfrischungspause, und dann wollten wir zu einer Ausstellung \u00fcber Seetiere gehen, f\u00fcr die sie zwei Karten hatte, die im frisch gebauten Guangzhou Stadium (f\u00fcr die Asian Games 2010) gezeigt wurde &#8211; in Fu\u00dfweite.<\/p>\n<p>Diese kurze Erfrischungspause endete damit, dass klein Clara v\u00f6llig ersch\u00f6pft f\u00fcr eine Stunde in einen tiefen Schlaf fiel. Das Ganze war mir nat\u00fcrlich furchtbar peinlich, als ich wieder aufwachte, weil Lutecia ja auf mich wartete! Naja. Sie nahm es mit Humor. Dann machten wir uns auf dem Weg, und obwohl die Sonne schon wieder am Abnehmen war, war es so unglaublich hei\u00df. Uns rann beiden der Schwei\u00df herunter, aber mir noch mehr. Vor allem diese tiefrote R\u00f6tung im Gesicht&#8230;&#8230;.. Naja. Ich bins halt nicht gew\u00f6hnt.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08331-kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-42\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08331-kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08331-kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08331-kl-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08331-kl.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ausstellung bestand aus mehreren kleinen rechteckigen Aquarien \/ Terrarien, in denen Korallenfische, Korallen, Rochen, Schildkr\u00f6ten, eine Riesenschildkr\u00f6te auf dem Trockenen zum Anfassen, ein ausgestopfter Hammerhai und ein echtes Krokodil gezeigt wurden.<\/p>\n<p>Wir gingen wieder heim, Englisch redend, und ich war abermals froh \u00fcber meine Klimaanlage. Dann fing ich an mein Bad zu putzen.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08333-kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-43\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08333-kl-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08333-kl-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08333-kl-480x640.jpg 480w, https:\/\/kulturweit.blog\/allesclaercheninchina\/files\/2011\/09\/DSC08333-kl.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Sonntag, heute, 18. September, schlief ich ziemlich lange, bis 11h. Ich fing an mein Zimmer zu putzen, kam aber nur zum Kleiderschrank, aber immerhin &#8211; jetzt konnte ich schon mal meine Anziehsachen einsortieren.<\/p>\n<p>Dann wollte ich los, mir Mittagessen in dem D\u00f6rfchen kaufen, aber die liebe Englischlehrerin Maria und ihr Mann Victor begleiteten mich und luden mich in eines der Restaurants ein. Es gab ganz frischen Fisch mit Gem\u00fcse (Ingwer, Paprika usw.), Kartoffelstreifen mit Ingwer und in Essig, und eine Art R\u00fchrei. Dazu nat\u00fcrlich Reis und gr\u00fcnen Tee. Mir schmeckte es vorz\u00fcglich! Auf dem Hin- und R\u00fcckweg hielt Maria m\u00fctterlich ihren Regenschirm als Sonnenschutz \u00fcber mich. Das war echt hilfreich.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zuhause wollte ich gerade weiterputzen, da klopfte es wieder an meiner Zimmert\u00fcr. Es war der Franz\u00f6sischlehrer Norman aus Toulouse, der mich fragen wollte, ob ich Lust h\u00e4tte, mit ihm und seinem Freund aus Peru, der Geburtstag hat, und dessen Freundin Lea, die Englisch und Englisch-Konversationslehrerin ist zu feiern. Na klar!<\/p>\n<p>Wir warteten vor der Schule auf die beiden im Taxi und fuhren lange lange auf der Autobahn zu einer Art Vergn\u00fcgungspark. Nur um dann zu erkennen, dass dieser a) zu teuer und b) zu viele Moskitos hatte.<\/p>\n<p>Also fuhren wir ein ganzes St\u00fcck wieder zur\u00fcck, bis wir an die U-Bahn-Haltestelle Haibang kamen. Dort schauten wir uns noch ein bisschen die Umgebung an &#8211; da war wohl ein sehr bekanntes Restaurant an einem sehr pittoresken Fluss mit Wasserrad &#8211; Fotos folgen wenn m\u00f6glich (Handykamera) &#8211; und nahmen dann die U-Bahn: 6 Yuan.<\/p>\n<p>Wir fuhren zu Lea nach Hause, die Jungs kauften was ein, und wir machten ein bisschen sauber bei ihr und f\u00fchrten ihren ChaoChao (Hund) Rrrrita aus. Lea spricht n\u00e4mlich auch noch flie\u00dfend Spanisch, genau wie der Franz\u00f6sischlehrer, weswegen ich zu Beginn dieses Eintrags nicht mehr genau wusste, in welcher Sprache ich gerade denke, weil ich heute so unglaublich viele Sprachen geh\u00f6rt und gesprochen habe: Chinesisch, Spanisch, Franz\u00f6sisch, und Englisch.<\/p>\n<p>Die Jungs kochten ZIEMLICH lange, es wurde 11h, und dann kam auch noch ein Kolumbianer, und Lutecia kam letztendlich auch noch. Wir k\u00f6pften einen Wein, und Bier gab es auch, und dann irgendwann lie\u00dfen wir es uns ganz sch\u00f6n schmecken. Es gab selbstgemachte Maistortillas in flacher, runder Form, und dann einmal eine Art Suppe mit Huhnst\u00fccken, Kartoffeln, Zwiebeln, Maiskolben und Koriander (die Suppe war eher gelb) und dann eine Art Eintopf mit Tomaten, Zwiebeln, Rindstreifen und auch Koriander (der war eher rot).<\/p>\n<p>Es schmeckte alles &#8211; me gusto mucho. Hen haochi.<\/p>\n<p>Doch es wurde immer sp\u00e4ter, und ich konnte die anderen erst um kurz nach Mitternacht bewegen, zu gehen. Wir riefen uns mal wieder ein Taxi, bezahlten jeder drei Yuan, und gingen m\u00fcde in unsere Wohnungen im selben Stock.<\/p>\n<p>Dann machte ich mich hier endlich an diesen Blog &#8211; nach der obligatorischen Dusche &#8211; und jetzt bin ich wirklich m\u00fcde! Aber ich habe das Gef\u00fchl, dass ich die Hitze schon besser vertrage als gestern. Trotzdem&#8230;.. Sie laugt einen aus und ersch\u00f6pft einen sehr.<\/p>\n<p>Morgen wird um 7.30h feierlich die Flagge gehisst. Dann beginnt mein erster Schultag. Ich bin schon sehr aufgeregt!<\/p>\n<p>Mehr dazu &#8211; demn\u00e4chst!<\/p>\n<p>Danke an alle geduldigen Leser!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser, ich w\u00fcrde mal sagen: JETZT GEHTS LOS! Die \u00dcberschrift bedeutet so viel wie: Ich bin angekommen. Und rein physisch stimmt das auf jeden Fall. 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