Ein Hoch auf die deutsche Einheit und die Bretter, die die Welt bedeuten!

Hallihallo! So nach über einer Woche schaffe ich es jetzt auch endlich einen neuen Eintrag zu meiner ersten Reise durch Tadschikistan zu verfassen.

Am 2.Oktober ging es für mich zum ersten Mal raus aus Khujand und mit dem Auto nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Auch wenn die Strecke zwischen den beiden größten Städten des Landes eigentlich nur 270 km beträgt, dauerte unsere Fahrt fast sechs Stunden, da man erst hoch ins Gebirge über den ersten Pass, dann wieder runter und dann über den zweiten Pass fahren muss. Trotzdem war die Fahrt keinesfalls langweilig, beeindruckende Bilder werden angehängt. In Duschanbe habe ich dann meine Mitfreiwillige Lucia wiedergetroffen und ein bisschen Sightseeing in Duschanbe gekriegt. Am 3.Oktober waren wir dann zur Feier der deutschen Einheit und um unsere Unterlagen zur Visumsverlängerung abzugeben beim Empfang in der deutschen Botschaft eigeladen. Eine wirklich sehr schöne Veranstaltung, vor allem der Garten der Botschaft ist wirklich einen Besuch wert, und es gab sehr gutes Essen und Trinken!

Am 5.Oktober ging es dann auch schon weiter nach Bahoriston, auf ein Theatercamp zum Thema Umweltschutz für Schüler aus den umliegenden Stan-Ländern. Dort habe ich auch noch 4 weitere Mitfreiwillige aus Usbekistan und Kirgistan wiedergetroffen, was sehr sehr schön war. In fünf Tagen in Bahoriston haben wir dann mit den Schülern ein Theaterstück erarbeitet, welches dann in Duschanbe aufgeführt wurde. Die Aufführung war auch definitiv ein voller Erfolg und wurde dann in Duschanbe natürlich auch noch gebührend gefeiert. Wer ein bisschen einen Eindruck gewinnen möchte, kann gerne mal auf der Instagram oder Facebook Seite der Deutschen Botschaft Duschanbe vorbeischauen. Abschließend  lässt sich sagen: auch wenn es manchmal anstrengend war, war es eine wirklich wunderschöne Woche! Es war einfach richtig toll zu sehen wie sehr die Schüler aus sich raus gegangen sind und was für tolle Freundschaften sich in dieser Woche entwickelt haben, ich glaube der Abreisetag war wirklich für alle extrem hart.

Jetzt bin ich seit einer Woche wieder in meinem Alltag in Khujand und lebe mich immer besser ein. Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Minibackofens, yeah endlich wieder Ofengemüse und Cookies, und einer French-Press Kaffeemaschine! Alles in allem geht es mir sehr gut und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Wochen!

In diesem Sinne, alles Liebe aus Tadschikistan in den Rest der Welt hinaus!

Käptn Out!

Max

 

 

Die beeindruckende Fahrt nach Duschanbe!

Duschanbe, mit dem inzwischen leider nur noch zweitgrößten Fahnenmast der Welt.

Abendstimmung am tadschikischen Meer in Bahoriston.

Die Aufführung des Theaterstücks in Duschanbe.

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