{"id":261,"date":"2014-03-30T18:10:02","date_gmt":"2014-03-30T16:10:02","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/?p=261"},"modified":"2014-03-30T18:10:02","modified_gmt":"2014-03-30T16:10:02","slug":"ex-jugotrip-ii-kroatischer-regen-bosnischer-fruehling-ganz-viel-tito","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/2014\/03\/30\/ex-jugotrip-ii-kroatischer-regen-bosnischer-fruehling-ganz-viel-tito\/","title":{"rendered":"Ex Jugotrip II: Kroatischer Regen, Bosnischer Fr\u00fchling &amp; ganz viel Tito"},"content":{"rendered":"<p>Um direkt und nahtlos an den vorhergegangen Teil anzuschlie\u00dfen, auch aus dr\u00e4ngenden Zeitgr\u00fcnden: Wir hatten also den Zug nach Sarajevo bestiegen und bahnten uns (im wahrsten Sinne des Wortes) unseren Weg durch Kroatien in Richtung Grenze. Auf dem Weg, vor allem in der N\u00e4he von Zagreb, waren noch einige \u00fcberflutete Felder und durch den extremen Regen verursachte Sch\u00e4den zu sehen.\u00a0 W\u00e4hrend es also drau\u00dfen mehr Wasser hatte, als dem Bauer lieb sein konnte, war die Situation in unserem Zugabteil eher umgedreht. Weitsichtig talentiert wie eh und je, hatten meine kroatischen Kuna nur noch f\u00fcr eine Mini Flasche Trinken gereicht. Noch weitsichtiger und wirtschaftlicher war diese Mini Flasche dann auch schon nach ungef\u00e4hr einer Stunde leer. Verblieben ja nur noch weitere 9h auf dem Trockenen. Doch genug rumgejammert, au\u00dfer der total nervigen st\u00e4ndig aufgehenden Abteilt\u00fcr, konnten wir es uns recht behaglich einrichten, die Maschas h\u00e4ngten diverse Kleider zum Trocknen auf und bezogen abwechselnd eine Bank als Schlafquartier. In k\u00fcrzester Zeit hatte sich unsere kleine Koje so in einen pers\u00f6nlichen Mikrokosmos verwandelt, an dem nur selten andere verlorene Seelen vorbeigeisterten. Mit so wenigen Leuten an Bord, h\u00e4tte die Grenzkontrolle eigentlich ja relativ fix gehen m\u00fcssen. H\u00e4tte h\u00e4tte Fahrradkette wie wir ja alle wissen. Allerdings lag die seltsame Verz\u00f6gerung dieses Mal nicht an der allgemeinen Willk\u00fcr oder Absurdit\u00e4t unserer Reise, sondern aktiv an uns. Na, wenn man schon mal so einen fetzigen Einreisestempel von Bosnien und Herzegowina haben kann, warum soll man sich dann die Chance entgehen lassen, dachten sich Mascha (W!) und ich. Also verschwand der nette man mit der Waffe am Revers mit unseren P\u00e4ssen. Nur unseren P\u00e4ssen. Alle anderen Reisenden hatten nur ihren Personalausweis gezeigt. So beobachteten wir den Beamten beim Aussteigen mit \u00a0unseren kleinen roten Ausweisen, dem Verschwinden im Haus mit unseren kleinen roten Ausweisen und nach seltsam langer Zeit, die irgendwie auch genau f\u00fcr einen Kaffee gepasst h\u00e4tte, seinem Wiedereinsteigen mit nur unsren kleinen roten Ausweisen. Aber die schicke kleine Lok neben dem Einreisedatum, war diese unplanm\u00e4\u00dfige Hinausschiebung alle mal wert.<\/p>\n<p>An jetzt also Bosnien. Auf der Fahrt sahen wir so einiges an gro\u00dfartiger Natur, Bergketten, Flussl\u00e4ufen\u00a0 und T\u00e4lern. Dazwischen aber auch andere bleibende Eindr\u00fccke. Von halbfertigen, unverputzten (dieses Mysterium sollte sich aber noch aufl\u00f6sen) H\u00e4usern, von viel Verlassenem, noch Zerst\u00f6rtem und von den ersten Fassaden mit Einschussl\u00f6chern. Au\u00dferdem von den kleinen, irreal wirkenden Minenschildern im Dickicht direkt an der Bahnlinie oder hinter dem Kohlkopffeld bei der Kinderschaukel im Garten der Leute. Minen mitten im Alltag. Bosnien ist das am st\u00e4rksten verminte Land Europas und nach Kambodscha auf dem traurigen zweiten Platz weltweit. Es l\u00e4sst einen innehalten, innerlich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir oder ich innerlich eigenen Gedanken nachhingen, hing auch der Zug aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden immer wieder eine gef\u00fchlte Ewigkeit in kleineren Bahnh\u00f6fen fest. Als wir dann endlich in Sarajevo einliefen, war ich zugegebenerma\u00dfen schon sehr erleichtert. Das Kleinkind, das nebenan die letzten 1 \u00bd Stunden Fahrt durchg\u00e4ngig geschrien hatte vermutlich auch. Nach minimal verwirrender Anreise und nur 100% Anf\u00e4ngeraufschlag im Taxi fand unsere 2xMascha+1 Reisegruppe ein tolles Obdach bei Juliane und Eicke, die Revanche f\u00fcr ihren Besuch bei mir war also gegl\u00fcckt. Ich hab diesen Blogeintrag echt schon eine ganze halbe Ewigkeit fertigschreiben wollen, aber einer der Gr\u00fcnde, warum es einfach auch so z\u00e4h voranging, ist, dass ich es unglaublich schwer finde, Sarajevo richtig zu beschreiben und \u201er\u00fcberzubringen\u201c, wie man immer so sch\u00f6n sagt. Am ersten Abend ging es f\u00fcr uns mit unseren Gastgebern in eine Bar in einem alten umgestalteten Kino. Die aber im Moment irgendwie eigentlich geschlossen hat und leicht illegal agiert, was der guten Stimmung bei Live Musik allerdings keinen Abbruch tat. Und wer braucht schon eine Heizung. Nachdem ich dann noch ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch mit einem relativ seltsamen Typ \u00fcber die Belagerung Sarajevos hatte, fuhren wir im Taxi zur\u00fcck. Was eigentlich nur erw\u00e4hnenswert ist um Zusammenhang mit der ersten Episode\u00a0 des Spiels \u201eWie Balkan bist du inzwischen? Auf einer Skala von \u00a00 bis \u201eich-schnall-mich-immer-an\u201c.<\/p>\n<p>Auch Unruhen, die von der ZEIT vielleicht etwas vorschnell als Balkan Fr\u00fchling tituliert wurden, haben f\u00fcr Touristen etwas Gutes. So hatte Eicke wegen den Protesten frei und konnte uns den ganzen Tag die Stadt zeigen. Immerhin im eigentlichen Sinn des Wortes war an diesem Tag zu unserem Gl\u00fcck Fr\u00fchling. Wir begannen die Tour mit unserem kompetenten und allseits informierten Insideguide zu Fu\u00df in die Altstadt. Wenn jemand mich fragen w\u00fcrde, was das erste Wort w\u00e4re, das mir im Zusammenhang mit Sarajevo einf\u00e4llt, w\u00e4re es vermutlich L\u00f6cher.\u00a0 In Budapest sieht man am Rande des ehemaligen Ghettos an einzelnen Fassaden noch Einschussl\u00f6cher aus dem Zweiten Weltkrieg. In Sarajevo sieht man einzelne Fassaden <i>ohne<\/i> Einschussl\u00f6cher aus dem Bosnienkrieg. Au\u00dferdem, sehr einpr\u00e4gend, die L\u00f6cher von Granateneinschl\u00e4gen auf dem Gehweg, ganz zu schweigen von den Rosen von Sarajevo. Aber dann, zwischen Verfallenem und gegen\u00fcber der H\u00fctte am Fluss: ein weiteres riesiges Einkaufszentrum in Bau, mit den einschl\u00e4gigen westlichen Marken. Fragt sich nur, wer sich dort etwas kaufen k\u00f6nnen soll. Genug halbherzige Kritik, im \u00f6sterreichisch-ungarischem Teil der Altstadt besuchten wir eine wundersch\u00f6ne alten Synagoge, deren Vorraum hingegen ein bisschen aussah, wie man sich Deutschland in Ende der 50er vorstellt. Danach kamen wir dann zu dem Ort, auf den ich kleiner Geschichtecrack so lang gewartet hatte: Die Br\u00fccke auf der Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie 1914 erschossen wurden, was irgendwie dann letztendlich zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs f\u00fchrte. An dieser Stelle sollten noch die detaillierten, eigentlich nicht so lustigen, aber trotzdem sehr coolen Hintergrundinfos unseres Guides \u00fcber das Attentat pr\u00e4miert und gew\u00fcrdigt werden. Gut gemacht mein junger Padawan! J Zugegeben, viel interessanter und beeindruckender, war allerdings die t\u00fcrkische Altstadt, in der wir auf hoffnungsloser Mission zwischen dem Touriramsch nach <i>sch\u00f6nen<\/i> Postkarten suchten, ein Plan, der kl\u00e4glich scheiterte. Stattdessen wanderten wir mit Burek auf einen H\u00fcgel \u00fcber der Stadt, schossen die obligatorischen, aber nichtsdestotrotz sehr reizvollen Panoramabilder (ohne Smog!), wurden noch in einem kurzen Intermezzo von einem Rudel Stra\u00dfenhunde aufmerksam gemacht, in wessen Nachbarschaft wir uns da verirrt hatten (wieder ein netter Anlass f\u00fcr \u201e Wie Balkan bist du inzwischen?\u201c) und beschlossen so, abends doch noch etwas l\u00e4nger an diesem faszinierendem Ort zu bleiben. So konnten wir am n\u00e4chsten Tag noch etwas mehr Moscheen,\u00a0 den Markt und die Stadt erkunden und uns etwas verloren im ehemaligen Olympiagel\u00e4nde umsehen. Von den Protesten oder der \u201eAnarchie, die nach Einbruch der Dunkelheit in Sarajevo\u201c ausbricht, merkten wir auch am nunmehr dritten Abend nicht wirklich etwas, als wir mit Juliane in einer extrem coolen Bar (irgendwas mit einem Goldfisch?) waren. Tags\u00fcber waren wir kurz durch eine Polizeisperre gekommen und hatten von weitem einen Auflauf Demonstranten gesehen, uns aber deshalb schnell einen anderen Weg nach Hause gesucht.<\/p>\n<p>Nach einer sehr kurzen Nacht mussten wir von unseren lieben Gastgebern Abschied nehmen, um den einzigen Bus in Richtung Serbien zu besteigen. Wie immer bot die Fahrt eine wundervolle Aussicht auf tolle Natur, von Ort zu Ort zuckelnd \u00fcberquerten wir den ein oder anderen Bergpass mit erstklassiger Aussicht und teilweise schneebedeckter Umgebung, aber insgesamt war der Drang zu schlafen dann doch etwas gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Als ich meine Augen \u00a0das erste Mal wieder \u00f6ffnete (bis auf die Pause an der seltsamen Rastst\u00e4tte mit dem Schaf \u00fcber offenem Feuer), waren wir schon in Belgrad. Gro\u00dfe, graue Jugohauptstadt \u00a0mit ihrem Stadtheiligen Tito. Das klang jetzt viel zu negativ, eigentlich war alles halb so schlimm und doppelt so gut. Nur waren wir am Anfang wieder etwas verwirrt, einige von dem Wechselkurs, alle von dem kyrillischem und unser Hostel war, man muss es so sagen, eine wirklich dreckige Absteige. Immerhin war das Bier billig. Nach einer ersten Eroberung der Festung bei Sonnenuntergang nutzten wir dieses billige Bier aus und gingen dem Tipp aller Menschen \u00a0ins BIGZ. Das fr\u00fchere aufgegebene Geb\u00e4ude der jugoslawischen Presseagentur, in dem jetzt versteckte Clubs, Bars und Bandr\u00e4ume sind. Es genauer zu beschreiben, macht kaum Sinn. Wie es dort drinnen aussieht und zugeht, glaubt einem sowieso niemand, der nicht selbst dort war. Die wundervolle Terrasse der Jazz Bar im obersten Stock hatte zwar eine prima Aussicht, aber mit unserer anschlie\u00dfende private Jamsession in ganzen 3 Bandr\u00e4umen kann nicht mal die mithalten. Genug gesagt. Eine verr\u00fcckte Nacht.<\/p>\n<p>Trotz verr\u00fcckter Nacht schafften wir es am n\u00e4chsten Morgen trotzdem p\u00fcnktlich zu unserer Free Guided Tour. Nur den Sliwowitz, den es (ganz nach serbischer Gewohnheit?) um 11 Uhr zum gratis probieren dazu gab, lie\u00dfen wir aus. Stattdessen gingen wir mit neuen Bekannten von der Tour serbisch essen und, obwohl es auch dieses mal wieder keine Sarma f\u00fcr mich gab, hing wenigstens ein \u00fcberlebensgro\u00dfes Tito \u00d6lgem\u00e4lde in jedem Raum des Restaurants. Ach Tito. Mein zweitliebster Diktator. Tito l\u00e4sst einen auch gut einen Bogen zu unserem letzten Stopp schlagen. Nach einem weiteren Abend in Belgrad ging es wieder in Richtung Ungarn, doch genau wie auf meiner ersten gro\u00dfen Rundreise, so f\u00fchrte auch dieses mal jeder Weg nach Subotica (Szabadka!?), zur lieben Lisa.<\/p>\n<p>Dort stie\u00dfen wir auch auf einige andere bekannte Gesichter, einige der anderen Ungarn, Nils aus Kroatien und nat\u00fcrlich auch Johanna. Doch nicht Eurocreme oder \u00a0Lisas Kochk\u00fcnste alleine \u00a0hatten diese gro\u00dfe Dichte an kulturweit Freiwilligen hervorgerufen. Sondern die Abschiedsparty der beiden Suboticam\u00e4dels. Schon komisch, als klar wurde, dass nicht nur die Reise sondern zumindest f\u00fcr Lisa, Johanna und mich die ganze kulturweit Zeit zu Ende ging. Trotzdem wurde nochmal gut zusammen gegessen, \u00a0gefeiert und \u00a0bis der Club zu machte zu Balkanbeats getanzt. Entsprechend \u00a0organisiert sah die Abreise dann am n\u00e4chsten Morgen aus. Mascha N. und ich mussten uns auf den Weg zur\u00fcck nach Budapest machen und die andere Mascha zur\u00fccklassen. Was aber ja hoffentlich \u00a0kein Abschied f\u00fcr immer bleibt. \u00a0Auch zur\u00fccklassen musste ich den Riesentitobildband aus Lisas Wohnzimmerregal, den h\u00e4tte ich vermutlich nicht \u00fcber die Grenze gebracht und noch viel weniger in mein Handgep\u00e4ck beim R\u00fcckflug, dessen Tag auch immer n\u00e4her r\u00fcckte.<\/p>\n<p>Danke an meine Mitreisenden und alle anderen, die sich so nett um uns drei verlorene Seelen gek\u00fcmmert haben. Alle folgenden Bilder sond von Mascha N. Meine Kamera war ja immernoch nicht einsatzf\u00e4hig.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-261 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/dsc08145\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"100\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/files\/2014\/03\/DSC08145-100x100.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" 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Auf dem Weg, vor allem in der N\u00e4he von Zagreb, waren noch einige \u00fcberflutete Felder und durch den extremen &hellip; <span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/2014\/03\/30\/ex-jugotrip-ii-kroatischer-regen-bosnischer-fruehling-ganz-viel-tito\/\">Mehr lesen &raquo;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1256,"featured_media":255,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[563,577,138],"tags":[82606,437,82605,82610,82608,82607,82618],"class_list":["post-261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erlebnis","category-menschen","category-reise","tag-bosnien","tag-bus","tag-franz-ferdinand","tag-i-like-tags","tag-jugoslawien","tag-maschas1","tag-reise"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1256"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/media\/255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/alienaimwunderland\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}