{"id":78,"date":"2015-03-31T09:43:51","date_gmt":"2015-03-31T07:43:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/?p=78"},"modified":"2015-04-08T11:51:31","modified_gmt":"2015-04-08T09:51:31","slug":"ort-an-dem-wir-nicht-leben-moechten-oder-ein-abend-in-hope-village","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/2015\/03\/31\/ort-an-dem-wir-nicht-leben-moechten-oder-ein-abend-in-hope-village\/","title":{"rendered":"\u201eOrt, an dem wir nicht leben m\u00f6chten\u201c oder: ein Abend in Hope Village"},"content":{"rendered":"<p>Windhoek ist schon eine sehr seltsame Stadt. Es ist schwierig, sie einem Au\u00dfenstehenden zu beschreiben (ist ja prinzipiell immer eher problematisch bei Reiseberichten, aber bereits bestehende Bilder von St\u00e4dten und Orten im Kopf erleichtern den Prozess des Berichterstattens. Wie viele unter euch k\u00f6nnen mit der Stadt Windhoek etwas anfangen?) Anfangs h\u00e4tte ich sie wirklich nur mit den Attributen \u201ch\u00e4sslich\u201c, \u201cunordentlich\u201c und einfach nur \u201cchaotisch\u201c beschreiben k\u00f6nnen. Je mehr Zeit ich aber in dieser 322.500 Einwohner-Stadt verbringe, umso mehr beginne ich gl\u00fccklicherweise, meine neue Umgebung mit anderen Augen wahrzunehmen. Ja, es stimmt, Windhoek besticht <span style=\"text-decoration: line-through\">nicht<\/span> kaum durch beeindruckende, alte oder f\u00fcr seine Geschichte relevanten Geb\u00e4ude. Keine h\u00fcbsche Stadtmauer, keine uriger Platz, nichts versch\u00f6nert seine grauen Fassaden. Moderne, verglaste H\u00e4userfronten reihen sich an Relikte aus kolonialer Vergangenheit. Letztere\u00a0wirken so surreal, dass man sie eher als Teil eines Filmset oder Freizeitparks begreifen k\u00f6nnte.<\/p>\n<div id=\"attachment_79\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/windhoek-christuskirche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-79\" class=\"size-medium wp-image-79\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/windhoek-christuskirche-300x200.jpg\" alt=\"https:\/\/www.schulfahrt.de\/bilder\/71000\/windhoek-christuskirche.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/windhoek-christuskirche-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/windhoek-christuskirche.jpg 380w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-79\" class=\"wp-caption-text\">https:\/\/www.schulfahrt.de\/bilder\/71000\/windhoek-christuskirche.jpg<\/p><\/div>\n<p>Vielleicht erschreckt einen gerade als Europ\u00e4erin dieses so ungewohnte und so \u00fcberhaupt nicht zusammenpassende und un\u00e4sthetische Stadtbild. Wenn ich mich an meine bisherigen St\u00e4dtereisen, innerhalb Deutschlands oder au\u00dferhalb davon erinnere, dann sind r\u00fcckblickend meine positiven Erinnerungen fast ausschlie\u00dflich an die imposanten alten oder beeindruckenden, &#8222;sch\u00f6nen&#8220; Geb\u00e4ude oder Monumente gekoppelt. Nachdem ich also den ersten Kulturschock, der durch die g\u00e4hnende Leere an einem hei\u00dfen Sonntagnachmittag an meiner Ankunft nochmal verzehnfacht wurde, verdaut habe, er\u00f6ffnet sich mir inzwischen eine sehr viel interessantere Perspektive. Eine, die nicht von einer besonders \u00e4sthetisch-faszinierenden Umgebung abh\u00e4ngig ist. Windhoek ist eine Stadt der krassen Gegens\u00e4tze und Widerspr\u00fcche, des Chaos und Durcheinanders. W\u00e4hrend ich in meiner Mittagspause von einem Mann nach Geld gefragt werde, damit er seiner Tochter wieder Windeln kaufen kann, sonnen sich die Reichen der Stadt auf dem Rooftop des Hilton Hotels und genie\u00dfen bei einem Cocktail im Pool die verbl\u00fcffende Aussicht \u00fcber die Weiten Namibias.<\/p>\n<p>Chaotisch wirkt aber nicht nur die Architektur in dieser Stadt. Auch seine Einwohner k\u00f6nnten unterschiedlicher wohl kaum sein sein. W\u00e4hrend viele junge Namibier den westlichen Modestil adaptieren und in europ\u00e4ischen Metropolen nicht weiter auffallen w\u00fcrden, kleidet sich die \u00e4ltere Generation in ihren traditionellen bunten Gew\u00e4ndern. Englische Sprache vermischt sich mit Afrikaans, Oshivambo, Nama-Damara, holl\u00e4ndisch und deutsch. Obwohl Namibia zu den am<a href=\"http:\/\/https:\/\/kulturweit.blog\/aplacetobe\/\"> d\u00fcnnsten besiedelten L\u00e4nder der Erde geh\u00f6rt<\/a>, bekomme ich in der Rush Hour Schwei\u00dfausbr\u00fcche, da ich f\u00fcr meine 3 Euro-Gurke geschlagene 25 Minuten an der Supermarktkasse anstehen muss (ich glaube, fast alle Erwerbstaetigen des Landes haben die selben Arbeits- und Pausenzeiten!). Und der Plastikverbrauch bzw. der Umgang mit Ressourcen in dieser Stadt, wohlgemerkt in einem sogenannten \u201cEntwicklungsland\u201c, w\u00fcrde jedem halbwegs \u00f6kologisch-nachhaltig denkenden Mensch die Tr\u00e4nen in die Auge steigen lassen (die Blicke der Supermarktangestellten wenn wir ihnen mehrmals versichern, dass wir f\u00fcr unsere Eink\u00e4ufe keine 20 Plastikt\u00fcten ben\u00f6tigen, sind auch unbezahlbar. <em>\u201cTake the plastic bag you stupid white <span style=\"text-decoration: line-through\">men <\/span>woman, it\u00b4s for free\u201c!).<\/em> Ganz zu Schweigen vom hektischen Gehupe nach Feierabend, wenn Taxis und fette Vans die Hauptschlagader der Stadt, die Independance Avenue verstopfen und Windhoek eine Stunde lang in New Yorker Verkehrschaosverh\u00e4ltnisse verwandeln. So \u201ctypisch afrikanisch\u201c (Achtung, Single Story und Stereotypisierung!) scheint Windhoek also im ersten Moment erstmal nicht zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Da wir Kulturweitler aber auf der st\u00e4ndigen Suche der \u201cIch bin ja so krass weit weg von Zuhause\u201c-Erfahrung sind, haben wir uns an diesem zweiten Wochenende f\u00fcr einen kleinen Ausflug fernab des beinah westlichen Windhoeks entschieden. Am Freitagnachmittag setzten Bertha, Dana, Markus und ich uns mit einer guten Portion Spannung, Vorfreude aber irgendwie auch Respekt ins Taxi Richtung Greenwell, einem Vorort von Windhoek. Als wir mit dem Taxifahrer unseres Vertrauens, Peter, die circa 30-min\u00fctige Fahrt zum Waisenhaus angetreten sind, ver\u00e4nderte sich unsere Umwelt mit jedem gefahrenen Kilometer. Die Stra\u00dfen wurden l\u00f6chriger und die Stra\u00dfenschilder verschwanden. Silberne Wellblechh\u00fctten tauchten vor den Taxischeiben auf. Barbershops, Kioske, Bars, Carwashs und Copyshops reihten sich aneinander. Am Stra\u00dfenrand verkauften Frauen und Kinder nicht identifizierbares Fleisch, Obst, Gem\u00fcse und andere Gegenst\u00e4nde f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf. Rhythmische Musik brummte aus den shebeens und untermalte\u00a0das Szenario. Das Ganze erinnerte mich irgendwie an ein buntes Campingleben, da sich alles drau\u00dfen abspielte. Kinder liefen barfu\u00df durch die Stra\u00dfen und spielten Ball w\u00e4hrend sich Erwachsene vor ihren H\u00fctten unterhielten und fleischiges Essen zubereiteten. Diese fremde Welt, in der\u00a0Armut an der Tagesordnung ist,\u00a0hat mich ehrlich gesagt etwas eingesch\u00fcchtert. Die vielen Blicke (und L\u00e4cheln und Rufe!) haben meine Unsicherheit noch ein wenig mehr verst\u00e4rkt. Und obwohl wir mit locals unterwegs waren, kam ich mir zeitweise wie ein verlorener Alien vor, der durch einen mars\u00e4hnlichen Mikrokosmus wandert und diesen m\u00f6glicherweise auch ein wenig st\u00f6rt (?). Irgendwie schwankte meine Stimmung wie ein Pendel abwechselnd zwischen Neugierde\/Freude und Respekt\/\u00dcberforderung hin und her.<\/p>\n<div id=\"attachment_88\" style=\"width: 950px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/02-namibia-windhoek-prostitution-bobst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88\" class=\"wp-image-88 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/02-namibia-windhoek-prostitution-bobst.jpg\" alt=\"Blick auf eine Wellblechsiedlung in Katutura. Der Ort entstand ab 1959 als Vorstadt von &quot;Windhoek, hierher wurde die schwarze Bev\u00f6lkerung zwangsumgesiedelt. Nach der herrschenden Apartheidspolitik sollte Windhoek eine &quot;wei\u00dfe&quot; Stadt werden. \u00dcbersetzt bedeutet Katutura: &quot;Der Ort, an dem wir nicht leben wollen&quot;.&quot;  |  \u00a9 Christian Bobst http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2014-11\/namibia-prostitution-windhoek-priester-fs\/seite-2\" width=\"940\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/02-namibia-windhoek-prostitution-bobst.jpg 940w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/02-namibia-windhoek-prostitution-bobst-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/02-namibia-windhoek-prostitution-bobst-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-88\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Blick auf eine Wellblechsiedlung in Katutura. Der Ort entstand ab 1959 als Vorstadt von Windhoek, hierher wurde die schwarze Bev\u00f6lkerung zwangsumgesiedelt. Nach der herrschenden Apartheidspolitik sollte Windhoek eine &#8222;wei\u00dfe&#8220; Stadt werden. \u00dcbersetzt bedeutet Katutura: &#8222;Der Ort, an dem wir nicht leben wollen&#8220;.&#8220; | \u00a9 Christian Bobst http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2014-11\/namibia-prostitution-windhoek-priester-fs\/seite-2<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wurden von Adelia, einer der Leiterin des Waisenheims* an einer vereinbarten Stelle abgeholt. Was sich dann in den n\u00e4chsten Stunden abgespielte waren wohl so ziemlich die intensivsten, sch\u00f6nsten und r\u00fchrensten Momente meiner kurzen namibischen Zeit. Die Kids (zwischen 3 Monaten und 17 Jahren alt) beobachteten uns zun\u00e4chst noch etwas zur\u00fcckhaltend als wir (nat\u00fcrlich auch etwas eingesch\u00fcchtert) die Einrichtung betraten. Als aber die ersten kleinen H\u00e4nde nach uns griffen, war das Eis sekundenschnell gebrochen. Gef\u00fchlt 20 Kids st\u00fcrzten auf uns etwas \u00fcberforderte Aliens ein, wollten gleichzeitig auf unseren Scho\u00df, unsere Haare frisieren und sowieso alles anfassen und ausprobieren, was mit uns in ihre kleine Welt gelangt war. Ich war trotz der traurigen Umst\u00e4nde ziemlich begeistert, wie aufgedreht, interessiert aber auch schon richtig gewitzt und klug diese kleinen s\u00fc\u00dfen Jungs und M\u00e4dels waren. Die Idee, meine Jonglierb\u00e4lle mit ins Heim zu bringen, erwies sich als ein absoluter Volltreffer. Die Kinder freuten sich so derma\u00dfen \u00fcber die bunten B\u00e4lle, das teilweise Streitigkeiten zwischen ihnen dar\u00fcber ausbrach. (Ich bin sehr dankbar dar\u00fcber, dass die B\u00e4lle diesen Ausflug \u00fcberlebt haben \ud83d\ude09 ) Der H\u00f6hepunkt unseres Besuchs war f\u00fcr mich dann der Moment, als ich f\u00fcr einige Minuten Gift, ein drei Monate altes Baby in den Armen hielt. In das Gesicht dieses kleinen Jungen zu schauen, der von seiner Mutter in einem Bus hinterlassen wurde, hat mich zutiefst ber\u00fchrt und traurig gemacht. Gl\u00fccklicherweise wurden meine tr\u00fcben Gedanken bald vom Schreien der Kids unterbrochen (\u201e<em>Where are you from? How old are you? Will you come back? Sophia, can you lift me up pleeeease??\u201c).<\/em> Nach gef\u00fchlten drei Stunden (wahrscheinlich waren es gerade mal anderthalb) im Hope Village machten Dana, Markus, Bertha und ich uns mit unseren vom Fangenspielen, Hochheben und Huckepack-Tragen durchn\u00e4ssten T-Shirts wieder auf den Heimweg in das im Gegensatz zu Greenwell so sicher und beh\u00fctet-\u00fcberschaulich wirkende Windhoek. Wir haben uns fest vorgenommen, \u00f6fter in das Heim zu fahren um dann den ausgelasteten Leiterinnen und Leitern mit Aufgaben im Haushalt oder der Kinderversorgung unter die Arme zu greifen. Abgesehen von dieser sch\u00f6nen Aufgabe finde ich die Vororte Windhoeks (ich m\u00f6chte eigentlich ungerne von Slums sprechen wegen seiner negativen Konnotation) mit seinen ungew\u00f6hnlichen Menschen und belebten bunten Stra\u00dfen sehr viel sympathischer und aufregender als die seltsame Hauptstadt.<\/p>\n<p>Da ich in dem Heim und in Katutura selbst keine Bilder gemacht habe (ich wollte das Image des wei\u00dfen europ\u00e4ischen 0815-Touris nicht noch durch die Anwesenheit einer penetranten Kamera verst\u00e4rken) zeige ich euch einfach ein paar sch\u00f6ne Aufnahmen vom letzten Sonntag, als wir (Dana, Jason, Markus und ich) in Windhoeks Umgebung wandern\u00a0waren.<\/p>\n<p>Viel Liebe,<\/p>\n<p>Eure Sophia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* In dem Heim \u201eHope Village\u201c befinden sich vier H\u00e4user, die aufgeteilt nach Geschlecht und Alter ungef\u00e4hr 60 Kinder versorgen, die keine Eltern mehr haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/11105984_10205960001901277_371018924_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-80\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/11105984_10205960001901277_371018924_o.jpg\" alt=\"11105984_10205960001901277_371018924_o\" width=\"1024\" height=\"623\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/11105984_10205960001901277_371018924_o.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/11105984_10205960001901277_371018924_o-300x183.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/11105984_10205960001901277_371018924_o-750x456.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-81\" 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\/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog71.jpg\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog10.jpg\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog81.jpg\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog71.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-82 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog71-150x150.jpg\" alt=\"Blog7\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog71-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog71-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/> <\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/03\/Blog81.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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