{"id":433,"date":"2015-08-18T17:22:35","date_gmt":"2015-08-18T15:22:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/?p=433"},"modified":"2015-08-18T17:25:04","modified_gmt":"2015-08-18T15:25:04","slug":"24-stunden-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/2015\/08\/18\/24-stunden-freiheit\/","title":{"rendered":"24 Stunden Freiheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Was es bedeutet, ohne Elektrizit\u00e4t und Wasser zu leben, habe ich vergangenes Wochenende am eigenen Leib miterlebt. Auch was es hei\u00dft, morgens um 7 Uhr mit dem kr\u00e4henden Hahn aufzustehen um diesen dann auch gleich im Anschluss verspeisen zu <del>m\u00fcssen<\/del> d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bevor ich in den Flieger nach Deutschland steige hie\u00df es f\u00fcr mich ein letztes mal: einmal namibische Wildnis bitte. Los gings am Freitag mit einem Shuttle, der in Katutura abfuhr. Mit von der Partie sind meine allerliebste Bertha sowie ihre Schwester, ihre beiden Kinder (Baby Markus und Antonio) und noch zwei andere\u00a0verwandte Kiddies.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Minibus ist es hei\u00df und stickig, es sollen laut Schild nur 15 Leute hier Platz finden, ich z\u00e4hle aber \u00fcber 20 Passagiere. Ich werde angestarrt, bin die einzige Wei\u00dfe im Bus. Ich verstehe das System hinter diesen Shuttle noch nicht so ganz. Anscheinend warten die Fahrer so lange, bis es sich rentiert, loszufahren. Es gibt keinen Fahrplan und irgendwie scheint auch niemand so recht zu wissen, wie unsere Reiseroute genau aussieht. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden von 10 Minuten fragt mich der Fahrer nach Geld. Zuerst f\u00fcr den Sitzplatz, dann f\u00fcr meinen Rucksack, sp\u00e4ter will er nochmal 50 namibische Dollar haben. Ich bin ein wenig \u00fcberfordert, r\u00fccke das Geld stumm raus. Ein Verk\u00e4ufer bittet mich am Stra\u00dfenrand, ihn mitzunehmen. Auch er wolle aus Windhoek raus, auch er wolle ein Abenteuer erleben. <em>Sorry dude, I am broke<\/em><i>. \u2013 <\/i>Und das ist nicht mal eine Ausrede.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Shuttle rollt nach einer Stunde des z\u00e4hen Wartens endlich los Richtung Rundu, knapp 800 km entfernt von Windhoek. Dort wollen wir bei Verwandten von Bertha in dem village namens <i>Sanbyu <\/i>bleiben. Ich erwarte den Kulturschock meines Lebens. Unser Gep\u00e4ck wird lieblos auf den Anh\u00e4nger geschmissen, zum Gl\u00fcck befestigt durch ein altes Netz. Sonst h\u00e4tte ich mich wahrscheinlich schon vor Beginn der Reise von meinem Hab und Gut verabschieden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf meinem Scho\u00df sitzen zwei kids, ich klebe f\u00f6rmlich\u00a0an der verdreckten Fensterscheibe unseres Shuttles. Macht nichts, ich genie\u00dfe ein letztes Mal die Aussicht auf Namibias unendliche Weiten. Ich habe diesen Anblick gef\u00fchlt 50 Mal gesehen, trotzdem komme ich immer wieder ins Tr\u00e4umen.\u00a0 Der Himmel schien noch nie so intensiv blau, die Berge nie so wundersch\u00f6n wie heute. Bald schon werde ich all dies eintauschen m\u00fcssen gegen saftig gr\u00fcne Wiesen, viel Verkehr und gro\u00dfe Menschenmassen. <em>Namibia, du wirst mir fehlen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Acht Stunden und viele ungesunde Zwischenmahlzeiten sp\u00e4ter erreichen wir Rundu. Das Kleinst\u00e4dtchen hat \u00a060.000 Einwohner und liegt unweit der angolischen Grenze. Da es schon nach 22 Uhr ist, entscheiden wir uns, heute bei dem Cousin von Bertha zu \u00fcbernachten. Sanbyu ist nochmal eine knappe Stunde entfernt und um diese Uhrzeit w\u00fcrden wir keinen Shuttle mehr finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Haus von Cousin JAY-Z liegt in einer dorf\u00e4hnlichen Gegend. Es ist f\u00fcr namibische Verh\u00e4ltnisse ziemlich luxuri\u00f6s ausgestattet. Im Wohnzimmer begr\u00fc\u00dfen uns mehrere Freunde, sie schauen sich angolanische Musikvideos an. Die \u00dcberbleibsel der portugiesischen Vergangenheit Angolas\u00a0sind klar sp\u00fcr bzw. h\u00f6rbar.\u00a0 Ich bin unglaublich dankbar, als wir gegen Mitternacht endlich im Zimmer friedlich einschlafen k\u00f6nnen. Die Fahrt war lange und hei\u00df und eng. Wie hei\u00dft es doch?\u00a0<em>In Africa we share. <\/em>Ich quetsche mich mit Bertha und den restlichen Kiddies\u00a0auf zwei Matratzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Am n\u00e4chsten Tag wollen wir eigentlich schon in der Fr\u00fch ins village fahren. Irgendein Friseurbesuch und ein gro\u00dfer Einkauf kommen dem Plan jedoch in die Quere. Dass Pl\u00e4ne hier \u00f6fter mal scheitern, daran habe ich mich l\u00e4ngst gew\u00f6hnt. Es bedeutet\u00a0jedoch nicht, dass ich mich nicht noch ein wenig dar\u00fcber \u00e4rgere, dass einer meiner letzten Urlaubstage hier teilweise vergeudet wird.\u00a0 Endlich ist das Auto von Jay-Z bis oben voll gepackt, mit genug Essen, Wasser und Windeln f\u00fcr Baby Markus. Berthas Schwester Angela warnt mich lachend: <em>It\u00b4s the villlage Sophia. There is absolutely nothing!\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach einer Stunde Autofahrt erreichen wir endlich unser Ziel. Kaum steigen wir aus, kommen uns auch schon eine handvoll lachender Kinder und eine \u00e4ltere Dame in traditionellem Gewand und Kopftuch entgegen. Bevor ich mich \u00fcberhaupt vorstellen kann, wird mir mein Rucksack schon aus der Hand gerissen. Strahlende Gesichter \u00fcberall, leider verstehe ich von der Sprache (die ebenfalls sanbyu hei\u00dft) nichts. Zum Gl\u00fcck gibt\u2019s ja noch die international einheitliche K\u00f6rpersprache. Umarmen kommt in Namibia eh immer gut an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Los geht\u2019s, wir stapfen immer weiter in die trockene Steppenlandschaft. Es ist gr\u00e4sslich hei\u00df hier, die Sonne bruzzelt erbarmungslos auf meine Haut nieder. Mein Rucksack wird von Analia auf dem Kopf getragen. Wir passieren erste Lehmh\u00fctten, Esel und K\u00fche. Kinder spielen im Schatten der B\u00e4ume. Zugegebenerma\u00dfen bin ich jetzt schon etwas \u00fcberfordert mit der ganzen Situation: ich verstehe die Sprache der Menschen hier nicht, errege zudem durch mein Aussehen extrem viel Aufmerksamkeit. Die Kinder sind zum Teil eingesch\u00fcchtert von mir, ich frage mich, ob und wann sie jemals einen wei\u00dfen Menschen gesehen haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9306.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-434\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9306.jpg\" alt=\"IMG_9306\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9306.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9306-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als wir die zwei einsamen H\u00fctten der Familie erreichen, wird mir zur Begr\u00fc\u00dfung eine orangenartige Frucht in die Hand gedr\u00fcckt. Die \u00c4lteste im Dorf hei\u00dft Runguro und sie hat sie extra f\u00fcr mich gesucht uns bereits ge\u00f6ffnet. Die olivengro\u00dfen orangenen St\u00fcckchen der Frucht lutscht man um sie anschlie\u00dfend auf den Boden zu spucken. Sie schmecken erstaunlich s\u00fc\u00df und erfrischend. Runguro freut sich offensichtlich \u00fcber meinen Besuch.\u00a0 Immer und immer wieder tanzt sie f\u00fcr mich (was ich beeindruckend finde f\u00fcr ihr Alter) und h\u00e4ltmeine H\u00e4nde, sie redet auf mich ein und blickt mich herausfordernd und mit strahlenden Augen an. Bertha und Angela \u00fcbersetzen f\u00fcr mich: Sie dankt Gott, dass ich den langen Weg in ihr village gefunden habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir lagern unser Gep\u00e4ck in einer der Lehmh\u00fctten ab, nur zwei Matratzen befinden sich in den 8 Quadratmetern. Anschlie\u00dfend nehmen mich die Kinder bei den H\u00e4nden, einige von ihnen Sprechen ein paar Brocken Englisch.<em> \u201cLets go\u00a0 fishing to the river!!\u201c<\/em> Im Fluss fangen wir sogar ein paar kleine Fischchen mit einem alten Fischernetz, ich bin ein bisschen stolz. Die Jungs und M\u00e4dels haben ihren Spa\u00df mit mir, anscheinend stelle ich mich ein bisschen tollpatschig an bei meinem ersten Fischfangversuchen. Wir lachen alle zusammen und trotz meiner augenscheinlichen Andersartigkeit f\u00fchle ich mich herzlich aufgenommen und akzeptiert hier.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Abend wird es schnell stockdunkel. Zwei Kerzen erleuchten unsere Lehmh\u00fctte, ansonsten wird im Schein des Feuers gekocht. Es gibt Chicken und Pap mit Kohl. Mittlerweile eine Delikatesse f\u00fcr mich. Wir sitzen mit Kindern aus den benachbarten villages gemeinsam am Feuer und w\u00e4rmen uns auf. Ranguri\u00a0bringt alle zum Lachen, da sie ununterbrochen fragt, wo den unsere (also Berthas und mein) Ehem\u00e4nner seien.\u00a0 Diese sollten schleunigst kommen, um Geld f\u00fcr die n\u00e4chste Kuh zu bringen. Au\u00dferdem werde ich gefragt, ob ich nicht zwei Ziegen kaufen m\u00f6chte. Eine w\u00fcrde nur 200 namibische Dollar kosten. Ich z\u00f6gere kurz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist ein wundersch\u00f6ner Abend trotz Verst\u00e4ndigungs- und Verst\u00e4ndnisl\u00fccken. Ich lerne, welche Rolle Religion, Ehe und das Feuer (als ich gedankenlos meinen Fu\u00df auf einem St\u00fcck Holz ablege, wird mir schleunigst davon abgeraten. Das Feuer habe zu viel Energie und w\u00fcrde auf meinen K\u00f6rper \u00fcbergehen) in der Kultur der Kavango spielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ersch\u00f6pft schlafen Bertha und ich in der H\u00fctte ein, die Nacht z\u00e4hlt nicht zu den komfortabelsten (kalt und hart!) aber vielleicht zu den aufregendsten meines Lebens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am n\u00e4chsten Tag ist der Zauber dieser wunderbaren Parallelwelt leider schon wieder vorbei. Wir m\u00fcssen wieder in die harte, schnelllebige Konsumwelt zur\u00fcckkehren. Zum Abschied spuckt mir die Ranguro\u00a0auf die H\u00e4nde und betr\u00e4ufelt mich mit einer \u00f6lartigen Substanz. Sie soll mich vor den b\u00f6sen Geistern besch\u00fctzen. Wie Bertha und ich wieder nach Windhoek gelangen, ist noch nicht so genau geplant. Wieder einmal stellt sich heraus, dass alles schon irgendwie klappen wird (wir winken einen Pick-up Truck am Stra\u00dfenrand an und werden auf der Ladefl\u00e4che bis nach Rundu mitgenommen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">10 Busstunden sp\u00e4ter (der Bus kam aus Zimbabwe und war schon 3 Tage unterwegs. Es roch ziemlich stark nach Schwei\u00df und M\u00fcll.) liege ich dankbar und\u00a0nachdenklich in meinem weichen Bett. Dankbar \u00fcber diesen unvergesslichen Ausflug in eine Welt, wo Reichtum nicht an Geld sondern an Land und Vieh gemessen wird. In ein St\u00fcckchen Erde, wo die Einwohner im friedlichen Einklang mit Tier und Natur leben. Wo Familientradition und Aberglaube den Alltag bestimmen (man darf beispielsweise niemals mit dem Kopf in Flussrichtung schlafen. Aus Respekt vor dem Fluss).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Vielleicht war dies <strong>mein intensivstes und einpr\u00e4gsamstes Reiseerlebnis in Namibia<\/strong>. Ich habe mich wahrscheinlich (sowohl physisch als auch mental) noch nie so weit weg gef\u00fchlt von meinem bekannten sozialen Umfeld. Umso erstaunter bin ich im Nachhinein dar\u00fcber, dass ich mich so schnell wohl gef\u00fchlt habe. Nach ein paar Tagen in Sanbyu w\u00e4re es vielleicht normal geworden, sich im Fluss zu waschen und ohne Elektrizit\u00e4t auszukommen. Die friedlichen und strahlenden Gesichter der Kinder haben sich f\u00fcr lange Zeit in mein Ged\u00e4chtnis eingebrannt. Viele von ihnen werden ihre villages vielleicht\u00a0nie verlassen. Immer und immer wieder frage ich mich, wie das so ist. Aufzuwachsen in einer Welt ohne Smartphone, Facebook, Laptop, TV, Zeitung, Radio. Ohne Auto, K\u00fchlschrank und Dusche. Ich kann es mir nicht vorstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dankbar bin ich an diesem Sonntagabend nicht nur f\u00fcr diesen Perspektivenwechsel sondern auch f\u00fcr eine ausgiebige Dusche und ein St\u00fcck Seife.\u00a0 Diesen Luxus m\u00f6chte ich bei aller Liebe zur Natur nicht missen.<\/p>\n<div id=\"attachment_435\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9319.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-435\" class=\"wp-image-435 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9319.jpg\" alt=\"IMG_9319\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9319.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9319-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-435\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Weg zum Fluss.<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9390.jpg\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9419.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-437\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9419.jpg\" alt=\"IMG_9419\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9419.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9419-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9354.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-438\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9354.jpg\" alt=\"IMG_9354\" width=\"1024\" height=\"768\" 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href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9410.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-446\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9410.jpg\" alt=\"IMG_9410\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9410.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9410-300x400.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-447\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9334.jpg\" alt=\"IMG_9334\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9334.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/08\/IMG_9334-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 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