{"id":350,"date":"2015-07-10T14:38:54","date_gmt":"2015-07-10T12:38:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/?p=350"},"modified":"2015-07-10T14:51:40","modified_gmt":"2015-07-10T12:51:40","slug":"on-top-of-the-world-oder-6-tage-kapstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/2015\/07\/10\/on-top-of-the-world-oder-6-tage-kapstadt\/","title":{"rendered":"On top of the world oder: 6 Tage Kapstadt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Wenn ich unterwegs bin, neue L\u00e4nder und St\u00e4dte bereise, dann entwickele ich unbewusst eine eigenartige Routine: Das automatische Abscannen nach Bekanntem. Ich schaue aus dem Fenster und sehe die ersten Landschaften und Geb\u00e4ude und mir schie\u00dft es durch den Kopf : \u201eDas sieht hier doch so aus wie in (beliebige Stadt einf\u00fcgen).\u201c Nur ein irrsinniger Kurzschluss meines Hirns, dass damit den \u00a0Versuch unternimmt, Neues in Altbekanntes einzureihen. Dadurch f\u00e4llt es mir vielleicht leichter, Unbekanntes und Fremdes besser zu verstehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Als ich vorige Woche mit Susa schlappe 22 Stunden mit dem Bus von Windhoek nach Kapstadt fuhr, schossen mir ebendiese Gedanken durch den Kopf. Als ich noch recht zerknittert von einer eher schlaflosen Nacht die kolonialen Prachth\u00e4user mit ihren gepflegten Vorg\u00e4rten erblicke, muss ich mich zun\u00e4chst daran erinnern, dass ich mich noch immer auf dem afrikanischen Kontinent befinde. Und NICHT in einer europ\u00e4ischen oder amerikanischen Vorstadt. Die Stra\u00dfen sind hier breiter, die Autos neuer, die Geb\u00e4ude strahlen in Meister Proper- Wei\u00df. Ich habe in meiner Zeit in Windhoek sogar vergessen, dass Autobahnen normalerweise von Leitplanken begrenzt werden. <em>Little Europe<\/em> am s\u00fcdlichsten Zipfel Afrikas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der erste S\u00fcdafrikaner (eigentlich ist er Jamaicaner, lebt aber seit langer Zeit in Capetown), mit dem ich mich unterhalte ist unser Taxifahrer. Keuchend hievt er unsere f\u00fcr 6 Tage viel zu schweren Backpacks in seinen Kofferraum und berichtet von den\u00a0hotspots der Stadt. Auch h\u00e4lt er es scheinbar f\u00fcr eine sehr interessante Information f\u00fcr uns german girls, dass er sich mit seinen Freunden mit \u201eNigger\u201c begr\u00fc\u00dft (allein das Abtippen dieses Unwortes erscheint falsch). \u00a0Susa und ich sind h\u00f6chst verunsichert und verwirrt, den Taxifahrer scheint es zu am\u00fcsieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Die n\u00e4chsten 5 Tage gestalten sich entspannt, ereignisreich und stehen in einem ausgeglichenen Verh\u00e4ltnis zwischen kulturellen Freizeitaktivit\u00e4ten\u00a0und kulinarischen K\u00f6stlichkeiten. Das Partyleben wird auch hier nicht zu kurz kommen. Wir kommen in den Genuss der etlichen M\u00f6glichkeiten und Angeboten einer Gro\u00dfstadt und genie\u00dfen jedes dieser Highlights\u00a0vielleicht noch intensiver, da wir\u00a0Windhoek mit seiner recht spartanischen Kulturlandschaft praktisch auf Entzug leben. F\u00fcr mich als \u00a0Fomo (f\u00fcr alle Unwissenden: Fomo steht f\u00fcr \u201eFear of missing out\u201c und trifft den Nerv meiner Generation wohl ganz gut) ist das \u00dcberangebot in jeder Metropole jedes mal eine schiere Herausforderung: ja nichts verpassen wollen. Das vegetarische Essen beim \u00c4thiopier auf der Long Street, DER Party- und Shoppingmeile mit vielen Hipster-Boutiquen, kleinen schnieken Buchl\u00e4den und fair trade- coffee shops schmeckt viel zu k\u00f6stlich. Ich h\u00e4tte die doppelte Menge des s\u00e4uerlich schmeckenden Injerabrots und den farbenfrohen Gem\u00fcseportionen verschlingen k\u00f6nnen. Der namibisch-kulinarische Evergreen Pap (Maismehlpampe) mit Kapana (gegrillte Rindst\u00fccke) befriedigt auf Dauer meine Geschmacksknospen nur mittelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8689.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-351\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8689.jpg\" alt=\"IMG_8689\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8689.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8689-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8689-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Unsere Unterkunft ist das Ashanti Backpackers Hostel. Es liegt am Fu\u00dfe der ber\u00fchmten Tafelberge und nur einen Katzensprung von der ber\u00fcchtigten Long Street entfernt. Das Inventar des Hostels ist hipster-\u00f6ko-modern. Die Dielen des Altbaus knarren, als wir von der langen Busfahrt schwitzend die Treppen hochstampfen. Ich mag diese Hostels. \u00a0Und man kann mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, in diesen kleinen internationalen Kosmen interessante Backpackers aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Eines Abends unterhalten wir uns beim dinner in der Hostelk\u00fcche mit einem \u00fcberambitionierten Taiwanese namens Cho-Cho (ich habe nicht die geringste Ahnung, ob sein Name tats\u00e4chlich so geschrieben wird), der anderthalb Jahren mit seinem Drahtesel von Taiwan nach Kapstadt gefahren ist. Das muss man erst mal sickern lassen. 18 Monate mit dem Fahrrad. Alleine. Um die halbe Welt. Dabei hat er 26 L\u00e4nder durchquert. Google Maps sagt mir, dass es &#8222;keine Fahrradroute&#8220; f\u00fcr diesen Weg gibt, als ich die Entfernung zwischen den beiden L\u00e4ndern nachschauen m\u00f6chte. Ich frage Cho-Cho, was seine Motivation war. <em>\u201eI wanted to do something crazy before I get married!\u201c<\/em>. Soso. Na, wenn das mal nicht hypercrazy ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Kapstadt gef\u00e4llt mir von Anfang an ziemlich gut. Ich bewundere die fetten wei\u00dfen Mansions, die sich an der K\u00fcste entlang schlengeln. Muskul\u00f6se Sportfanatiker st\u00e4hlern ihre Adonisk\u00f6rper am Strand. Die weitl\u00e4ufigen, wei\u00dfen und zugegebenerma\u00dfen recht ansehnlichen Werbeprospekt- Str\u00e4nde erinnern mich an kalifornische Beaches. \u00a0Alles in dieser Stadt ist ein St\u00fcck cleaner, anonymer, westlicher. Und trotzdem ist Kapstadt eine afrikanische Hauptstadt, weshalb ich mich dennoch (oder gerade deswegen?) ein wenig fremd f\u00fchle. Das, was ich bis jetzt von dem afrikanischen Kontinent kennen lernen durfte, widerspricht meinem ersten Eindruck in dieser Stadt. Auf der einen Seite genie\u00dfe ich die Freiheit und Anonymit\u00e4t, die Kapstadt bereith\u00e4lt. \u00a0Als wei\u00dfes blondes M\u00e4del klinkst du dich mit deinem Aussehen nahtlos ins Stadtbild ein. Wir tauchen ab in den internationalen Strom der Gro\u00dfstadt, passen uns seinem Tempo an. Mir f\u00e4llt nach einigen Tagen auf, dass sich mein Schritttempo der Schnelllebigkeit dieser Stadt anpasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf der anderen Seite empfinde ich die ultrahippen Bars mit stylishen, gut aussehenden Vollbartmenschen (und nat\u00fcrlich elektronischen Musik), veganen Organic Food Markets und generell die gesamte Bandbreite der kulturellen Angebote\u00a0als eine Wiederholung von \u00a0Metropolen, in denen ich unterwegs war. Die diversen Facetten zwischen den einzelnen Gro\u00dfst\u00e4dten kann ich nat\u00fcrlich nicht leugnen. Istanbul ist nicht gleich New York. W\u00e4re ja auch verdammt lahm. Aber die Gemeinsamkeiten nehme ich bei jeder weiteren Gro\u00dfstadt bewusster wahr.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\">Was mich an Kapstadt dann doch \u00fcberrascht und traurig stimmt: die Koexistenz von\u00a0den reichen und \u00e4rmsten Einwohnern. In Namibia ist das Zusammenprallen dieser beiden sozialen Schichten schon gewaltig. In Kapstadt wird diese soziale Schieflage noch um L\u00e4ngen \u00fcberstiegen: an einem Tag beobachte ich Kinder (barfuss, sie k\u00f6nnen h\u00f6chstens 8 oder 9 gewesen sein), wie sie die Wartezeit einer roten Ampel nutzen, um die Fahrer eines verdunkelten Porsches um Geld zu fragen. Ihre Bitten werden ignoriert. Auch Susa und ich werden h\u00e4ufig von Kindern angebettelt. In diesen Situationen bin ich restlos \u00fcberfordert. Ignorieren und Wegschauen ist f\u00fcr mich keine Option, sehe aber auch die Gefahr des Drogenmissbrauchs dieser kids, den ich mit meiner Spende eventuell unterst\u00fctze. Eines Abends, als wir pappsatt von indischem Essen\u00a0Richtung Hostel schlendern fragt mich ein kleiner Junge, ob ich ihm etwas zu essen kaufe. Er erz\u00e4hlt uns von seiner Familie, mit der er f\u00fcr 50 Rand (knapp 4 Euro) im Monat in einem Obdachlosenheim wohnt. Ich kaufe ihm eine Packung Kellog\u00b4s an der n\u00e4chsten Tankstelle. Als der Junge mit der \u00fcberdimensional gro\u00dfen Cornflakespackung gl\u00fccklich davonflitzt, f\u00fchle ich mich leer und hilflos.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Mein ultimatives Highlight in Kapstadt sind die riesigen Tafelberge und der Anblick des tiefblauen Atlantiks. Beides bettet sich mitten in die Stadt ein. An einem Tag besteigen wir\u00a0hochmotiviert den Table Mountain. Eine schwei\u00dftreibende Angelegenheit. Ich hatte die naive Vorstellung, dass es sich um einen gem\u00fctlichen Trampelpfad bis zur Spitze des Berges handeln w\u00fcrde. Recht schnell stellt sich heraus, dass ich die gesamte Muskelkraft meiner Beine einsetzen muss, um die 600 H\u00f6henmeter bis zum Gipfel bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Die komfortable Seilbahn w\u00e4re die entspannte Alternative gewesen. Nach 2 Stunden erreichen wir die Spitze und werden mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. Ich bekomme G\u00e4nsehaut, so einzigartig ist diese Aussicht. Vor\u00fcberziehende Wolken vernebeln teilweise Sicht auf die Stadt. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=w5tWYmIOWGk\">\u00a0\u201eOn Top of the World\u201c<\/a> von den Imagine Dragons schallt in meinem Kopf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>\u2018Cause I\u2019m on top of the world, \u2018ay<\/em><br \/>\n<em>I\u2019m on top of the world, \u2018ay<\/em><br \/>\n<em>Waiting on this for a while now<\/em><br \/>\n<em>Paying my dues to the dirt<\/em><br \/>\n<em>I\u2019ve been waiting to smile, \u2018ay<\/em><br \/>\n<em>Been holding it in for a while, \u2018ay<\/em><br \/>\n<em>Take you with me if I can<\/em><br \/>\n<em>Been dreaming of this since a child<\/em><br \/>\n<em>I\u2019m on top of the world.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1983.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-352\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1983.jpg\" alt=\"IMG_1983\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1983.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1983-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1983-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die 6 Tage in dieser gro\u00dfen, aufregenden und sch\u00f6nen Stadt gehen viel zu schnell vor\u00fcber. Liegt wahrscheinlich an den vielen spannenden Freizeitaktivit\u00e4ten, die wir in Kapstadt unternehmen. Dazu z\u00e4hlen ein Wine Tasting (ein <em>must-do<\/em> f\u00fcr alle Weinliebhaber wie mich \ud83d\ude09 ) und einer Fahrradtour an den Kap der Guten Hoffnung, die wohl zur windigsten und deswegen auch anstrengendsten Radtour in meinem Leben z\u00e4hlt. Wer glaubt, dass in Kapstadt keine exotischen Tiere leben, dem sei gesagt: wir haben Strau\u00dfe, Pinguine und \u00a0Bamboons gesehen \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/photo1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-360\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/photo1.jpg\" alt=\"Mit dem Radl zum Kap der guten Hoffnung.\" width=\"765\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/photo1.jpg 765w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/photo1-300x402.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/photo1-750x1004.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 765px) 100vw, 765px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerne h\u00e4tte ich noch das Gef\u00e4ngnis auf Robben Island besucht, wo Nelson Mandela jahrzehntelang eingesperrt war. Oder noch mehr leckeres indisches Naanbrot im Eastern Food Bazar verschlungen. Den Marimbaspieler an der Waterfront zugeh\u00f6rt oder einfach nur still das bunte Treiben dieser Gro\u00dfstadt beobachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als wir\u00a0im Bus Richtung Namibia\u00a0sitzen, steigt \u00fcberraschenderweise Freude in mir auf. Vorfreude auf diese seltsame Stadt Windhoek, jene Stadt, die mir anfangs so fremd war und mittlerweile meine neue Heimat geworden ist. Eine Stadt, die ich jetzt als sch\u00f6n bezeichne. Wo mich allt\u00e4gliche Begegnungen mit Menschen und Freunden immer noch \u00fcberfordern und zum Staunen bringen. Wo vieles so vibrierend anders ist als in Europa oder dem westlichen Teil der Welt. W\u00e4hrenddessen versuche ich (vergebens), den nagenden Gedanken meiner baldigen Abreise zu verdr\u00e4ngen. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich regelm\u00e4\u00dfiger bloggen. Die letzten 7 Wochen sind gez\u00e4hlt!<\/p>\n<div id=\"attachment_361\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1690.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-361\" class=\"size-full wp-image-361\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1690.jpg\" alt=\"Bunte H\u00e4user im Viertel Bo-Kaap. \" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1690.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1690-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1690-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-361\" class=\"wp-caption-text\">Bunte H\u00e4user im Viertel Bo-Kaap.<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1682.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-362\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1682.jpg\" alt=\"... und noch mehr sch\u00f6ne bunte H\u00e4user\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1682.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1682-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1682-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_363\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1949.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-image-363 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1949.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" 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loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-365\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1725-300x450.jpg\" alt=\"IMG_1725\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1725-300x450.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1725.jpg 683w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_367\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1902.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-367\" class=\"size-full wp-image-367\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1902.jpg\" alt=\"Viel Gr\u00fcn im botanischen Garten.\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_1902.jpg 1024w, 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href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-369\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2013.jpg\" alt=\"IMG_2013\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2013.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2013-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2013-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8796.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-370\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8796.jpg\" alt=\"IMG_8796\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8796.jpg 1024w, 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src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2008.jpg\" alt=\"IMG_2008\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2008.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2008-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2008-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2026.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-373\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2026.jpg\" alt=\"IMG_2026\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2026.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2026-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_2026-750x500.jpg 750w\" 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href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8838.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-375\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8838.jpg\" alt=\"IMG_8838\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8838.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8838-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8838-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8846.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-377\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8846.jpg\" alt=\"IMG_8846\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/files\/2015\/07\/IMG_8846.jpg 1024w, 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Ich schaue aus dem Fenster und sehe die ersten Landschaften und Geb\u00e4ude und mir schie\u00dft es durch den Kopf &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/2015\/07\/10\/on-top-of-the-world-oder-6-tage-kapstadt\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1546,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-350","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1546"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/africtions\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}