{"id":77,"date":"2016-09-18T13:15:38","date_gmt":"2016-09-18T11:15:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/?p=77"},"modified":"2016-09-18T14:46:55","modified_gmt":"2016-09-18T12:46:55","slug":"teil-33-auf-gehts-nach-meru","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/2016\/09\/18\/teil-33-auf-gehts-nach-meru\/","title":{"rendered":"Teil 3\/3: Auf geht&#8217;s nach Meru!"},"content":{"rendered":"<p>Zu allem \u00dcberfluss bin ich dann am Donnerstagabend auch noch krank geworden, hatte 39 Grad Fieber und mir war sehr \u00fcbel. Somit verbrachte ich den Freitag gr\u00f6\u00dftenteils im Bett, versuchte viel zu schlafen und mich schnell zu erholen. Ich hatte wahrscheinlich &#8222;nur&#8220; irgendetwas falsches gegessen oder getrunken, denn am Samstag ging es mir schon wieder deutlich besser. Und das bedeutete: Ich konnte gemeinsam mit den Sch\u00fclerinnen und Emmah mit dem Matatu nach Meru fahren! Vom Hotelpersonal lie\u00df ich mir zur Sicherheit noch eine T\u00fcte mit auf den Weg geben, da ich vom ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Fahrstil einiger Matatufahrer geh\u00f6rt hatte. Diese blieb aber zum Gl\u00fcck unbenutzt. \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Wir fuhren vom Hotel mit zwei Taxen zur Matatu-Haltestelle, wo eine Menge dieser Kleinbusse (meist mit neun bis zw\u00f6lf Pl\u00e4tzen) standen. Viele sind sehr bunt und f\u00fcr mich als &#8222;Mzungu&#8220; war es schwierig zu erkennen, welches Matatu wohin f\u00e4hrt. Aber zum Gl\u00fcck hatte ich ja Emmah und die Sch\u00fclerinnen dabei und schon bald sa\u00df ich &#8211; mehr oder weniger ans Fenster gequetscht und mit meinem Rucksack zwischen den Beinen &#8211; im Matatu nach Meru. In diesem Moment erreichte meine Vorfreude auf Meru ihren H\u00f6hepunkt und ich war gerne bereit, die f\u00fcnfst\u00fcndige Fahrt auf mich zu nehmen, um endlich &#8222;anzukommen&#8220;. Denn auf das ewige &#8222;Aus-dem-Koffer-leben&#8220; hatte ich gar keine Lust mehr.<\/p>\n<p>Auf dem Weg erz\u00e4hlte mir Emmah immer mal wieder etwas \u00fcber die D\u00f6rfer und St\u00e4dte am Wegesrand, ich sah Kinder in einem Fluss spielen, mehrere Feuer am Stra\u00dfenrand, Esel, K\u00fche, Ziegen, verschiedene M\u00e4rkte und eine wundersch\u00f6ne, recht h\u00fcgelige Landschaft. Als uns ein Boda Boda Fahrer mit einem Sofa hinten auf dem Motorrad entgegenkam, konnte ich mir ein L\u00e4cheln nicht verkneifen. Die Stra\u00dfe war auf dem gesamten Weg von Nairobi bis Meru sehr gut ausgebaut und es war eher die Fahrweise des Matatu-Fahrers als die Beschaffenheit der Stra\u00dfe, die f\u00fcr das Adrenalin sorgte. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>\u00dcberw\u00e4ltigt von Eindr\u00fccken schlief ich dann aber dennoch ein. Kurze Zeit sp\u00e4ter kamen wir dann in Meru an und nahmen alle zusammen ein Taxi zur Kaaga Girls High School. Das war ziemlich eng, aber auch echt lustig!<\/p>\n<p>Dann waren wir da. Das Schulgel\u00e4nde, zumindest der Teil, den ich bisher gesehen habe, gef\u00e4llt mir sehr gut. Ich wurde am Gate sehr herzlich Willkommen gehei\u00dfen &#8222;Karibu Kenya, karibu Meru, karibu Kaaga Girls&#8216;!&#8220; und habe auch schon einige Lehrer kennen gelernt. Danach gab es etwas zu essen im B\u00fcro der Schulleiterin, die aber nicht da war. Anschlie\u00dfend zeigte Emmah mir noch den Deutschraum, wo alle Deutschstunden stattfinden und ich mich somit auch \u00f6fters aufhalten werde. Der Raum ist ganz sch\u00f6n eingerichtet und es gibt sogar ein paar Computer. Inwiefern das Internet funktioniert, wei\u00df ich noch nicht. Mal sehen.<\/p>\n<p>Nach dieser kleinen Einf\u00fchrung war ich dann aber auch sehr froh, wieder in meiner kleinen Wohnung zu sein und mich von dem anstrengenden Tag erholen zu k\u00f6nnen. Meine Wohnung besteht aus einem kleinen Zimmer mit zwei Betten (wovon ich eins zum Schlafen und eins als Sofa benutze), einem Bad und einer kleinen K\u00fcche mit einer Gaskochplatte. Sobald ich kann, werde ich auch ein paar Fotos hochladen. Die W\u00e4nde sind noch sehr karg, aber ich tue mein Bestes, um ein bisschen Leben in mein Zimmer zu bekommen. Und wer mich kennt, der wei\u00df, dass ich nicht gerade die Ordentlichste bin und mir dieses gewiss nicht schwer fallen wird! \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Nach meiner ersten Nacht in Meru f\u00fchle ich mich hier schon sehr wohl und freue mich auf das n\u00e4chste halbe Jahr (und auf den Markt-Besuch gleich)!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p>eure Lara<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu allem \u00dcberfluss bin ich dann am Donnerstagabend auch noch krank geworden, hatte 39 Grad Fieber und mir war sehr \u00fcbel. 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