{"id":738,"date":"2017-01-17T20:04:53","date_gmt":"2017-01-17T19:04:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/?p=738"},"modified":"2017-01-18T04:35:44","modified_gmt":"2017-01-18T03:35:44","slug":"geh-doch-dahin-wo-der-pfeffer-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/2017\/01\/17\/geh-doch-dahin-wo-der-pfeffer-waechst\/","title":{"rendered":"\u201eGeh doch dahin, wo der Pfeffer w\u00e4chst!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Wohnung ist leer, der K\u00fchlschrank ebenfalls. Wieder ein Abschied und damit der Beginn von etwas Neuem. Um elf Uhr, nach einem ausgiebigen Nudelauflauf Fr\u00fchst\u00fcck, machte ich mich gest\u00e4rkt auf den Weg zum Jomo Kenyatta Airport. Nat\u00fcrlich viel zu fr\u00fch, da mein Flug nach Daressalam schlie\u00dflich erst um 15:25 Uhr gehen sollte. Aber wie auch immer, jedenfalls traf ich dort schon auf Jana, die aus Kampala angereist war und es blieb noch ein wenig Zeit f\u00fcr ein kleines Nickerchen. Die Flugzeit reichte gerade mal f\u00fcr einen kleinen Snack und einen fl\u00fcchtigen Blick auf den Kilimanjaro und um 16:40 Uhr konnte ich schlie\u00dflich auf die ersten H\u00e4user von Daressalam hinunterblicken. Nicht mal 10 Minuten sp\u00e4ter hatte ich wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Am Flughafen trafen wir dann auf Lena (aus Ruanda) und warteten gemeinsam auf unser Visum. Dessen Vergabe erinnerte mich irgendwie ein wenig an das Austeilen von Klassenarbeiten, da ein Mitarbeiter des Airports alle paar Minuten mit einem Packen von Reisep\u00e4ssen in der Wartehalle erschien und die Namen der Reisenden &#8211; mal mehr, mal weniger verst\u00e4ndlich &#8211; aufrief. Doch auch diese H\u00fcrde war bald geschafft, sodass wir uns den Weg zum Ausgang bahnten, wo Timo (aus \u00c4thiopien) bereits auf uns wartete.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter hielt unser Taxi dann vor dem Safari Inn Hotel, dass, wie wir schnell feststellten, vor allem bei Backpackern sehr beliebt ist. \u00dcberrascht wurden wir nicht nur von den g\u00fcnstigen Preisen, sondern auch von der &#8222;Gratis-Sauna&#8220; in unserem Zimmer. (Allerdings fiel uns erst 12 Tage sp\u00e4ter, als wir das gleiche Zimmer erneut bekamen, auf, dass etwas mit dem Ventilator nicht stimmte.. :D)<\/p>\n<p>Nach einer angenehm kalten Dusche setzten wir uns schlie\u00dflich in die &#8222;Lobby&#8220; und warteten auf Jainaba (aus Malawi), die leider ein bisschen Pech mit ihren Fl\u00fcgen und dem Gep\u00e4ck hatte und auf Ole (ein Weltw\u00e4rts Freiwilliger aus Ruanda). Dieser war den ganzen Weg von Kigali mit dem Bus angereist, aber nicht alleine, sondern in Begleitung von &#8222;Kaiser Wilhelm&#8220;. Wir trauten unseren Augen kaum, als er uns seine kleine Ziege zeigte, die er auf einem Markt im Norden Tansanias gekauft hatte! \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen betraten wir &#8211; nach einem kleinem Einkauf &#8211; die F\u00e4hre nach Stonetown, wo wir auch Tobias, einen Mitbewohner von Jana, trafen. Ich hatte im Voraus nicht die besten Geschichten \u00fcber die \u00dcberfahrt geh\u00f6rt und war demnach umso erleichterter, als wir uns in dem modernen Abteil niederlie\u00dfen und auch nach unserer Ankunft in Stonetown noch alle unsere Wertsachen hatten. In der Mittagshitze war es eine echte Qual mit dem ganzen Gep\u00e4ck durch die Stadt zu &#8222;irren&#8220;, sodass wir froh waren, als wir endlich im Daladala sa\u00dfen (quasi das tansanische Matatu, allerdings eher in Form eines LKWs mit Sitzb\u00e4nken auf der Ladefl\u00e4che). Die Fahrt dauerte fast zwei Stunden und wir waren so geschafft, dass nach und nach jeder mal wegnickte.<\/p>\n<p><strong>Jambiani &#8211; ein kleines &#8222;schweizer&#8220; Paradies<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-703 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0079-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und dann war es soweit. Nachdem wir aufgrund einer doppeldeutigen Wegbeschreibung das ein oder andere Mal an unserer ersten Unterkunft am Jambiani Beach vorbeigelaufen waren, fanden wir sie schlie\u00dflich doch und wurden sehr freundlich von einem Schweizer begr\u00fc\u00dft, der das Haus erst vor kurzem renoviert hatte und uns durch seine lustige Art in den n\u00e4chsten Tagen noch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln bringen sollte. (Vor allem mit seiner kleinen Katze Linda, die er aufgenommen hat.. Das &#8222;Linda, was machst du schon wieder f\u00fcr Sachen?&#8220; im schweizer Akzent werde ich echt vermissen :D) Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls bezogen Jana, Jainaba und ich nur kurz das sch\u00f6n eingerichtete Zimmer, ehe wir uns auf den Weg zum Strand machten, der quasi unmittelbar vor der Haust\u00fcr begann! Der Strand war wirklich traumhaft sch\u00f6n (wie im Reisekatalog!) und das Meer t\u00fcrkis und warm wie eine Badewanne. So lie\u00df es sich leben! Der einzige Nachteil war, dass dieser Strandabschnitt sehr stark von Ebbe und Flut kontrolliert wurde und man zu bestimmten Zeiten schon mal eine ganze Strecke rauslaufen musste, um in einigerma\u00dfen tiefes Wasser zu kommen. Was f\u00fcr Luxusprobleme! \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-716 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0104-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-712 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0094-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-710 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0089-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0081.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-708 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0081-300x450.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0081-300x450.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0081.jpg 683w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-711 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0090-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Anschlie\u00dfend gingen wir in das kleine (sehr traditionelle) Dorf, das direkt hinter unser Unterkunft begann, um dort ein paar Fr\u00fcchte f\u00fcr das Abendessen zu kaufen. Es war sehr sch\u00f6n, dass die Region &#8211; im Gegensatz zum Norden Sansibars &#8211; \u00fcberhaupt nicht so touristisch \u00fcberlaufen ist und man auch etwas vom Leben der Einheimischen auf Sansibar mitbekommen kann. Schnell fanden wir einen Dorfladen, der auch eine Menge Fr\u00fcchte im Angebot hatte. Auf dem R\u00fcckweg traf ich dann das erste Mal Manina, ein vierj\u00e4hriges M\u00e4dchen aus dem Dorf, die mir ein paar Worte Kiswahili beibrachte. Am Strand verabschiedete ich mich schlie\u00dflich von ihr, aber es sollte nicht unser letztes Aufeinandertreffen bleiben. Den Abend verbrachten wir entspannt in der Unterkunft, kochten zusammen und bekamen sp\u00e4ter auch noch Besuch von Lena, Timo und Ole, die sich eine andere Unterkunft teilten, sowie von den zwei Schwedinnen Astrid (Jana&#8217;s Mitbewohnerin in Kampala) und ihrer Freundin Sanna, die gemeinsam mit uns Weihnachten feiern wollten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-729 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0030-750x422.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-722 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0009-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-709 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0083-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und dann war auch schon der 24. Dezember! So wirklich glauben konnten wir es glaube ich alle nicht. Den Morgen verbrachte ich dann (wie auch sonst?!) im Meer und ging danach noch einmal alleine ins Dorf, um mir den kleinen Kleider- und Stoffladen noch einmal genauer anzusehen. Kaum war ich an den ersten H\u00e4usern vorbeigegangen, war auch schon Manina wieder an meiner Seite und lie\u00df es sich nicht nehmen, mich bei der Auswahl der Stoffe zu beraten (mehr oder weniger mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen und ein paar Brocken Kiswahili, da sie keine andere Sprache sprach). Anschlie\u00dfend zeigte sie mir noch kurz, wo sie wohnt, und begleitete mich dann zur\u00fcck bis zum Strand.<\/p>\n<p>Gegen drei Uhr trafen wir uns dann mit den anderen bei uns zum gemeinsamen Kochen des Weihnachtsessens. Schon viele Wochen vorher stand der Plan, was es geben sollte und so machten sich die unterschiedlichen &#8222;Kochteams&#8220; an die Arbeit. Auch die Kinder am Strand merkten, dass dort etwas vorbereitet wurde und schauten uns neugierig zu. Nach einer &#8222;Kinderdisco&#8220;, mit der wir die inzwischen fast 15 Kinder &#8211; tanzend &#8211; wieder zur\u00fcck zum Strand und anschlie\u00dfend nach Hause schickten, war es endlich so weit. Ein gro\u00dfer Holztisch wurde nach drau\u00dfen auf den Strand gestellt und in gem\u00fctlicher Kerzenatmosph\u00e4re wurde der erste Gang serviert: eine Kartoffel-Karotten-Suppe, gefolgt von einem erfrischendem Couscous-Salat. Das Hauptgericht war ein Gem\u00fcsecurry mit Reis und anschlie\u00dfend kamen noch Bananenmuffins und Brat\u00e4pfel mit Eis auf den Tisch! Ein unglaublich leckeres und \u00fcppiges Essen, dass zumindest ein bisschen das traditionelle und immer wieder gute Weihnachtsessen bei Oma vertreten konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-725 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0016-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-727 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0017-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0017-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0017.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161224-WA0017-750x1000.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-726 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018-768x511.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018-750x499.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161229-WA0018.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach dem Essen wurde schlie\u00dflich noch gewichtelt, was mal wieder sehr lustig und sch\u00f6n war! Auf die Weihnachtsmusik w\u00e4hrenddessen haben wir allerdings bewusst verzichtet, man muss es ja nicht gleich \u00fcbertreiben mit Weihnachtsstimmung! \ud83d\ude00 Stattdessen legten wir uns an den Strand und beobachten den wundersch\u00f6nen klaren Sternenhimmel, als uns auf einmal die bunten Lichter im S\u00fcden auffielen: eine Weihnachtsparty! Spontan machten wir uns auf den &#8211; nicht immer ganz einfachen \u00a0&#8211; Weg am Strand entlang und erreichten dann ein kleines Hotel, wo die Party stattfand. Dort wurde Weihnachten dann noch einmal ganz anders &#8222;gefeiert&#8220;!<\/p>\n<p>Dementsprechend schliefen wir am 25. Dezember erst einmal ein bisschen aus und verbrachten den Tag eher ruhiger am Strand, lasen ein wenig und gingen am Meer entlang spazieren. Am Nachmittag kam Lena zum wohl &#8222;traditionellen Resteessen&#8220; vorbei, wobei wir alle ziemlich \u00fcberrascht waren, dass gar nicht mal so viel \u00fcbergeblieben war. Beim Abendessen brachten uns die Schwedinnen dann noch bei, was &#8222;turtle poo&#8220; in Geb\u00e4rdensprache bedeutet. Gut zu wissen, wer wei\u00df, wann man das noch einmal braucht! \ud83d\ude00 Am Abend wurde dann vor unserer Unterkunft noch ein Lagerfeuer gemacht, was trotz 2-Lied-Dauerschleife echt ganz gem\u00fctlich war!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161225-WA0012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-723 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161225-WA0012-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161225-WA0012-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161225-WA0012.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161225-WA0012-750x1000.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 26. Dezember war dann schon wieder packen angesagt. Die n\u00e4chsten drei N\u00e4chte wollten wir in Bwejuu, einem Strand etwas weiter n\u00f6rdlich, verbringen.<\/p>\n<p><strong>Bwejuu &#8211; Reggae, Beach und Pool<\/strong><\/p>\n<p>Gegen Nachmittag trudelten nach und nach alle (Jana, Jainaba, Timo, Lena, Ole, Tobias, Astrid, Sanna und ein weiterer Schwede namens Oskar) in &#8222;Mustafas Place&#8220; ein. Begr\u00fc\u00dft wurden wir von Reggaemusik, einem kreativen Weihnachtsbaum aus Kronkorken und einigen Bildern von Bob Marley. Die wirkliche \u00dcberraschung war allerdings ein sch\u00f6ner Pool, der nat\u00fcrlich auch direkt ausgestestet wurde! Anschlie\u00dfend lief ich ein bisschen den Strand hoch und runter, um mal ein bischen die &#8222;Essenslage&#8220; an diesem noch weniger touristischem Strand auszuchecken. Nur wenige Minuten von &#8222;Mustafas Place&#8220; gab es ein ganz nettes Restaurant, das wir am Abend auch direkt austesten wollten. Nichtsahnend setzen wir uns also zu zehnt in das kleine Lokal. Wie konnten wir auch wissen, dass die kleine K\u00fcche nur \u00fcber zwei Kochplatten verf\u00fcgt und zudem noch zwei Familien (angeblich) vor uns bestellt hatten. Nach 2,5 Stunden wurde schlie\u00dflich das erste Essen serviert. Besser sp\u00e4t als nie! Und es war auch wirklich lecker! An die &#8222;Pole Pole&#8220; (Langsam) &#8211; Mentalit\u00e4t, die auf Sansibar wohl besonders verbreitet ist, werde ich mich wohl gew\u00f6hnen m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-717 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0124-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-718 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0125-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-719 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0126-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161226-WA0000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-724 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161226-WA0000-300x499.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"499\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161226-WA0000-300x499.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20161226-WA0000.jpg 616w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der n\u00e4chste Tag begann f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der Gruppe eher entspannt, w\u00e4hrend Jana und Jainaba zum Tauchen rausfuhren und Astrid und Sanna die beiden mit Schnorchelausr\u00fcstung begleiteten. Wir lie\u00dfen es uns stattdessen erst im Pool und anschlie\u00dfend auf der Terasse (beim Versuch, Doppelkopf zu spielen) gut gehen. Sp\u00e4ter stie\u00df dann auch noch Lennart (ein Mitbewohner von Ole) dazu, der kurz vor Weihnachten den Kilimanjaro bestiegen hatte. Seine Erz\u00e4hlungen waren schon echt beeindruckend! Sp\u00e4ter nutzten wir die Zeit, um uns mit leckeren Pommes zu st\u00e4rken und noch ein wenig Frisbee zu spielen. Am Abend gingen wir dann gemeinsam zu einer kleinen Bude am Strand, wo mir ein paar Locals am Vortag ein gutes Angebot f\u00fcrs Abendessen gemacht hatten. Da es in dem Sinne kein wirkliches Restaurant war, h\u00e4tten wir uns eigentlich anmelden sollen. Dennoch wurden wir freundlich empfangen und w\u00e4hrend wir uns noch ein wenig an den Strand setzten und den Sonnenuntergang genossen, wurde \u00fcber dem Feuer f\u00fcr alle Gem\u00fcse und Reis gekocht. Au\u00dferdem besorgten die freundlichen Locals f\u00fcr uns alle noch ein bisschen Bier. Im Kerzenschein lie\u00dfen wir es uns schlie\u00dflich schmecken. Es war super lecker, auch wenn wir die Besitzer der Bude doch ordentlich \u00fcberrascht hatten. Wir bedankten uns herzlich und gingen zur\u00fcck zu Mustafas Place, wo wir den Abend gem\u00fctlich mit Juice auf der Terasse und am Pool verbrachten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-702 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-300x300.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-768x768.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039-750x750.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/img-20170103-wa0039.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am n\u00e4chsten Tag ging&#8217;s dann f\u00fcr Lena, Timo, Ole und mich zur Blauen Lagune zum Schnorcheln. Begleitet von traditioneller Musik (die der kenianischen \u00fcbrigens sehr \u00e4hnlich ist) wurden wir zum Strand gefahren, wo wir in ein Dhow-Boot stiegen und &#8211; durch Muskelkraft angetrieben &#8211; zum Riff rausfuhren. Nach kleinen anf\u00e4nglichen Problemen (mein Schnorchel war abgebrochen) war es umso sch\u00f6ner. Das Riff war echt gro\u00df und es gab eine Menge bunter Fische und Korallen zu sehen! Nach etwa einer Stunde trafen wir uns alle wieder am Boot und kehrten &#8211; diesmal segelnd &#8211; wieder zum Strand zur\u00fcck. Anschlie\u00dfend g\u00f6nnten wir uns einen gegrillten Tintenfisch und fuhren dann im Daladala wieder zur\u00fcck nach Bwejuu. Leider hatten Ole und ich keine Schuhe dabei, was ich bei diesen Temperaturen wirklich keinem empfehlen kann. Da bekommt das Spiel &#8222;Der Boden ist brennende Lava&#8220; auf einmal eine ganz andere Bedeutung! Aua!<\/p>\n<p>&#8222;Zuhause&#8220; wurde dann erst einmal ein wenig im Pool und\/oder Meer entspannt. Danach hie\u00df es &#8222;Partytime&#8220;! In Paje sollte eine gro\u00dfe Party stattfinden. Also liefen wir gemeinsam am Strand bis dorthin, wo wir auch auf zwei nette Australier trafen, die Lennart auf seiner Kili-Tour kennen gelernt hatte. Wir a\u00dfen am Strand zu Abend (der beste Fischburger, den ich je gegessen hab!) und gingen dann zur Party. Barfu\u00df im Sand zu tanzen hat schon etwas ganz Besonderes (auch wenn es auf Dauer etwas anstrengend ist)! \ud83d\ude09 Alles in allem war es ein wirklich sch\u00f6ner Abend!<\/p>\n<p>Wie die Zeit rennt! Schon wieder hie\u00df es Sachen packen! Sind wir nicht gerade erst gestern angekommen?! Doch anstatt direkt nach Zanzibar Town zu fahren, schaute ich mir mit Tobias und Timo noch den Jozani Forrest an, der etwa auf der H\u00e4lfte der Strecke lag. Im Eintrittspreis war bereits ein &#8211; mal mehr, mal weniger &#8211; motivierter Guide enthalten, der uns dennoch einige interessante Dinge \u00fcber den Regenwald und seine Pflanzen und Tiere erz\u00e4hlen konnte. Besondere Highlights waren die &#8211; etwas anderen &#8211; Apfelb\u00e4ume, ganze Affenfamilien und ein Mangrovenwald mit vielen kleinen Krabben. Am Ende waren wir uns einig, dass sich der Zwischenstopp auf jeden Fall gelohnt hat!<\/p>\n<p><strong>Stonetown &#8211; von engen Gassen, Streetfood, alten T\u00fcren und unz\u00e4hligen Katzen<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer Kokosnuss und einem B\u00fcndel Mini-Bananen als Mittagssnack fuhren wir schlie\u00dflich nach Zanzibar Town, in die Hauptstadt Sansibars, dessen historisches Zentrum &#8222;Stonetown&#8220; \u00fcbrigens seit 2000 zum UNESO-Weltkulturerbe geh\u00f6rt. Dort begann f\u00fcr Timo und mich die kr\u00e4ftezehrende Suche nach einer Unterkunft, die durch die inzwischen wieder prall scheinende Sonne (im Regenwald hatte es dem Namen zur Ehre geregnet :D) nicht gerade einfacher gemacht wurde. Nach einer ganzen Weile und mehreren Zwischenstopps fanden wir schlie\u00dflich die preiswerte &#8222;Manch Logde Vuga&#8220;, wo zum Gl\u00fcck noch zwei Betten in einem Vierer-Dorm frei waren. Diese Unterkunft kann ich \u00fcbrigens allen, die vorhaben, Sansibar zu besuchen, echt empfehlen. So kurz vor Silvester, in der Hauptsaison, noch spontan eine g\u00fcnstige Bleibe finden zu wollen, war hingegen nicht so die beste Idee.. Aber was soll&#8217;s, es hat ja geklappt!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-730 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044-300x300.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044-768x768.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044-750x750.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0044.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-721 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0132-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einer erfrischenden kalten Dusche, trafen wir Jana, Jainaba, Tobias und Lisa aus Ruanda, die inzwischen auch noch zu uns gesto\u00dfen ist, in der Stadt wieder und gingen gemeinsam zum &#8222;Lookmaan&#8220;, einem Restaurant im Kantinen-Stil, wo man sehr g\u00fcnstig und gut essen und dazu noch eine Menge leckere S\u00e4fte trinken konnte. Dementsprechend sollte es nicht unser letzter Besuch dort bleiben. Als wir uns einige Zeit sp\u00e4ter wieder auf den Weg zur\u00fcck zum Hostel machen wollten, fiel uns auf, dass es ja eigentlich ganz gut gewesen w\u00e4re, sich dessen Namen zu merken. Noch dazu wurde uns jetzt erstmal wirklich bewusst, wie verzweigt Stonetown ist. In den kleinen Gassen, die rechts und links von stets \u00e4hnlichen hohen H\u00e4usern begrenzt werden, ist es fast unm\u00f6glich, die Orientierung zu behalten. So begann eine kleine &#8211; von tausenden Katzenaugen begleitete &#8211; Odysee, die uns schlussendlich aber doch zum Ziel f\u00fchrte. Wie hei\u00dft es doch so sch\u00f6n: &#8222;Umwege erh\u00f6hen die Ortskenntnis!&#8220; Auf unserem Weg kamen wir \u00fcbrigens nicht nur an unz\u00e4hligen Katzen vorbei, sondern sahen auch eine Menge alter, handgeschnitzter Holzt\u00fcren, die fr\u00fcher sehr typisch f\u00fcr die Region waren. Dar\u00fcber hinaus erstaunte mich die Tatsache, dass manche H\u00e4user hier doch tats\u00e4chlich auch Hausnummern besitzen &#8211; ein Ph\u00e4nomen, das mir in Kenia noch nirgends begegnet ist!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-720 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0130-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 30. Dezember stand morgens eine kleine Stadttour an. Wir trafen Lena und Lennart wieder und schlenderten zun\u00e4chst als gro\u00dfe Gruppe ein bisschen durch die Gassen und st\u00f6berten durch die unz\u00e4hligen Souvenirl\u00e4den. Mit der Zeit verloren wir uns aber ein bisschen aus den Augen und gingen in Kleingruppen weiter. Lena und ich sahen uns schlie\u00dflich noch die Slave Chambers an. Die Sklaverei war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in Ostafrika sehr verbreitet. Viele Sklaven wurden aus verschiedenen ostafrikanischen L\u00e4ndern nach Sansibar gebracht und dort auf dem Sklavenmarkt zum Beispiel nach Asien verkauft. Vorher waren sie jedoch etwa drei Tage in den sogenannten &#8222;Slave Chambers&#8220; eingesperrt. Diese Kammern kann man in Stonetown mit einem Guide besichtigen. Es war echt erschreckend, die R\u00e4ume f\u00fcr etwa f\u00fcnfzig Sklaven zu sehen, in denen wir schon zu viert kaum Luft bekamen, obwohl nachtr\u00e4glich noch ein weiteres Fenster hinzugef\u00fcgt wurde. Kein Wunder, dass viele Sklaven dort erstickten oder Krankheiten erlagen (als Toilette diente lediglich ein Loch im Boden). Au\u00dferdem besichtigten wir ein Denkmal und eine Cathedrale, die von dem Bischof <b>Edward Steere, <\/b><b>einem &#8222;Freund der Sklaven&#8220;<\/b><b>, an dem Ort errichtet worden war, wo die Peits<\/b><b>che <\/b><b>die <\/b><b>starken von den schwachen Sklaven getrennt hatte. Bischof Edward St<\/b><b>eere kauft<\/b><b>e viele Sklaven und schenkte ih<\/b><b>nen <\/b><b>die Freiheit zur<\/b><b>\u00fcck. <\/b><b>Dann ver<\/b><b>abschiedeten wir uns von unserem Guide und sahen uns noch eine Ausstellung zu diesem Thema an.<\/b><\/p>\n<p>Nachdem wir die anderen im Lookmaan wiedergetroffen hatten, machten wir uns gest\u00e4rkt auf den Weg zur Prison Island. Die \u00dcberfahrt mit dem Boot dauerte etwa zwanzig Minuten und hatte irgendwie etwas Magisches. Als die &#8222;Remember&#8220; das Ufer der kleinen Insel erreichte, er\u00f6ffnete sich uns der Blick auf einen wundersch\u00f6nen Strand. Doch bevor wir uns dort entspannten, wollten wir uns noch die Riesenschildkr\u00f6ten ansehen, die 1919 dort angesiedelt wurden. Inzwischen sind es bestimmt hundert Tiere, einige fast 200 Jahre alt. Vor allem die ganz jungen Schildkr\u00f6ten waren wirklich s\u00fc\u00df! Als wir genug gesehen hatten, k\u00fchlten wir uns im Wasser ein wenig ab und legten uns dann an den Strand. So l\u00e4sst es sich leben! Anschlie\u00dfend ging es auf der &#8222;Remember&#8220; wieder zur\u00fcck zur Hauptinsel, wo wir in einem indischen Restaurant zu Abend a\u00dfen. Quasi als &#8222;Nachtisch&#8220; besuchten wir danach den bekannten &#8222;Foodmarket&#8220;, wo ich mir einen Zuckerrohrsaft und die traditionelle &#8222;Zanzibar Pizza&#8220; mit Nutella und Bananen g\u00f6nnte. Wahrscheinlich ein unterbewusster Versuch, den inneren Wunsch nach einem Weihnachtsmarkt-Crepe irgendwie zu kompensieren. Ein voller Erfolg! Auf die Kalorien von &#8222;Pizza&#8220; und Saft m\u00f6chte ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen! \ud83d\ude00<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-732 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0010-750x422.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-733 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0003-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0003-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170104-WA0003.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-728 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/IMG-20170103-WA0006-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-707 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/GOPR1183-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>An Silvester ging es f\u00fcr uns dann dahin, wo der Pfeffer w\u00e4chst, oder besser gesagt: zu einer Gew\u00fcrzplantage. Schlie\u00dflich ist Sansibar sehr bekannt f\u00fcr seine Vielfalt an Gew\u00fcrzen. Um kurz nach neun holte uns ein Taxi in Stonetown ab und brachte uns zu einer Plantage im Inneren der Insel. Dort wurden wir freundlich empfangen und bekamen jeder eine Bl\u00e4tter-T\u00fcte in die Hand gedr\u00fcckt. Im Laufe des Rundgangs f\u00fcllte sich diese mit immer mehr Gew\u00fcrzen, die wir erschmecken, erriechen und\/oder ertasten konnten. Au\u00dferdem erfuhren wir, wof\u00fcr die unterschiedlichen Gew\u00fcrze &#8211; Zimt, Koriander, Pfeffer, Vanille, Zitronengras, Nelken, Muskatnuss, Ingwer, Chili, um nur einmal ein paar zu nennen &#8211; gebraucht werden. Oft k\u00f6nnen auch verschiedene Teile der Pflanzen unterschiedliche Funktionen erf\u00fcllen und alles ist f\u00fcr irgendetwas gut oder eben nicht gut. So erfuhren wir z.B. von einer Pflanze, dessen Wurzeln junge Frauen zur illegalen Abtreibung benutzen. Neben den Gew\u00fcrzen waren auch eine Menge Fr\u00fcchte auf der Plantage zu finden, wie beispielsweise Guaven, Kokosn\u00fcsse, Pampelmusen oder Jackfruits. Im Anschluss wurden uns Kronen aus gewebten Bananenbl\u00e4ttern geschenkt (vielleicht ein bisschen touristisch, aber ganz witzig) und es gab eine kleine Kostprobe der frischen Fr\u00fcchte. Auf einem Tisch lagen au\u00dferdem noch zahlreiche Gew\u00fcrze zum Verkauf aus. Ein sehr interessanter Ausflug!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-705 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0143-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-704 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0142-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-706 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2017\/01\/DSC_0145-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenig sp\u00e4ter wurden wir wieder vom Taxi abgeholt und zu einer Bucht im Norden gebracht, wo wir den Nachmittag verbrachten. Fazit: Ganz nett, aber nicht mit den Str\u00e4nden in Jambiani und Bwejuu zu vergleichen! Und dann hie\u00df es: Ein letztes Mal zu Abend essen im Jahr 2016. Dieses Jahr mal ein etwas anderes Silvesteressen. Wer braucht schon Raclette oder Haxe, wenn es auch ein frischer Mango-Lemon-Lassie und ein leckerer Burger tut? Gut gest\u00e4rkt (und mehr oder weniger aus dem Restaurant vertrieben, da hier &#8211; auch an Silvester &#8211; viele Restaurants schon um 22 Uhr dicht machen) schlenderten wir also am Meer entlang erneut zum Food Market, wo ich diesmal allerdings auf die &#8222;Zanzibar Pizza&#8220; verzichtete; der Burger war wirklich s\u00e4ttigend gewesen!<\/p>\n<p>Und dann ging es weiter zum &#8222;Floating Restaurant&#8220;, einer Bar, die auf Holzstelzen bis ins Meer reingebaut ist. Dort wollten wir gemeinsam den Jahreswechsel feiern. Wir bestellten uns einen Cocktail und warteten auf den Countdown, der allerdings 2-3 Minuten zu fr\u00fch gestartet wurde. Ich schob es auf eine falsch gestellte Uhr, war aber umso \u00fcberraschter, als mir meine Schwester, die Silvester in Malindi (an der kenianischen K\u00fcste) gefeiert hatte, zwei Tage sp\u00e4ter auch von einem verfr\u00fchten Countdown berichtete. Wie auch immer. Jedenfalls starteten wir kurze Zeit sp\u00e4ter &#8211; gemeinsam mit ein paar Franzosen am Nachbartisch, die auch gemerkt hatten, dass da etwas nicht stimmte &#8211; unseren eigenen Countdown ins neue Jahr 2017!<\/p>\n<p><strong>An dieser Stelle w\u00fcnsche ich euch allen ein frohes, gesegnetes und erfolgreiches neues Jahr und ganz viel Gl\u00fcck und Gesundheit f\u00fcr 2017!<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr uns startete das neue Jahr dann auf der Tanzfl\u00e4che mit Blick auf&#8217;s Meer. Auch wenn die Musik nicht so ganz unserem Geschmack entsprach, war es eine unglaublich sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re. Sp\u00e4ter verlie\u00dfen wir das &#8222;Floating Restaurant&#8220; und liefen am Strand entlang, wo uns eine Strandbar mit Lagerfeuer ins Auge fiel. Auch hier verbrachten wir noch einige Zeit, bevor wir uns dann auf den Weg nach Hause machten und schnell einschliefen. Dieser Abend hat mir gezeigt: Auch ein Silvester ohne Feuerwerk und in einer etwas anderen Umgebung hat eindeutig etwas zu bieten!<\/p>\n<p>Erst als wir am Neujahrsmorgen gemeinsam beim Fr\u00fchst\u00fcck im Coffee House sa\u00dfen und ich meinen Crepe mit Zwiebeln und R\u00fchrei genoss, wurde mir langsam bewusst, dass die Zeit auf Sansibar nun schon wieder fast vorbei ist. Schon kurz darauf nahmen wir unser Gep\u00e4ck und machten uns auf den Weg zur F\u00e4hre.<\/p>\n<p>In Daressalam angekommen, bezogen wir wieder das Safari Inn Hotel, ruhten uns etwas aus und machten dann noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt. Kurz vor Ende der \u00d6ffnungszeit konnten wir so auch noch einen Blick ins Nationalmuseum werfen. Im Vergleich zu dem in Nairobi war die Ausstellung allerdings echt entt\u00e4uschend. Es gab sehr sch\u00f6ne R\u00e4umlichkeiten, die meiner Meinung nach allerdings viel zu wenig genutzt werden. Auch eine richtige Struktur war nicht wirklich vorhanden. Einen ganzen Tag kann man hier (im Gegensatz zu dem in Nairobi) nicht verbringen. Trotz allem habe ich noch ein paar interessante Dinge \u00fcber die Geschichte Tansanias gelernt, sodass es doch keine verschwendete Zeit war. Hier gibt&#8217;s Potential nach oben!<\/p>\n<p>Nach einem guten Abendessen im Chef&#8217;s Pride in Daressalam, verbrachten wir einen entspannten letzten Abend in der gr\u00f6\u00dften Stadt Tansanias (die \u00fcbrigens nicht die Hauptstadt ist) und gingen fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<p>Und am n\u00e4chsten Morgen sa\u00df ich auch schon im Flieger zur\u00fcck nach Kenia, wo ich von einem &#8211; wie ich finde &#8211; angenehmen, nicht ganz so schw\u00fclen Klima empfangen wurde. Zur\u00fcck in meiner ostafrikanischen Heimat! Ich blicke auf einen wundersch\u00f6nen Urlaub zur\u00fcck und m\u00f6chte mich bei allen bedanken, die diese Zeit f\u00fcr mich zu etwas ganz Besonderem gemacht haben! Ein ganz lieber Dank geht nat\u00fcrlich auch an Jana f\u00fcr die tollen Fotos!<\/p>\n<p>Fr\u00f6hliche &#8222;Nicht-mehr-ganz&#8220;-Neujahrsgr\u00fc\u00dfe aus dem sonnigen Kenia!<\/p>\n<p>Eure Lara \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wohnung ist leer, der K\u00fchlschrank ebenfalls. Wieder ein Abschied und damit der Beginn von etwas Neuem. Um elf Uhr, nach einem ausgiebigen Nudelauflauf Fr\u00fchst\u00fcck, machte ich mich gest\u00e4rkt auf den Weg zum Jomo Kenyatta Airport. 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