{"id":71,"date":"2016-09-18T12:50:06","date_gmt":"2016-09-18T10:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/?p=71"},"modified":"2017-01-09T11:23:25","modified_gmt":"2017-01-09T10:23:25","slug":"teil-13-eindruecke-aus-nairobi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/2016\/09\/18\/teil-13-eindruecke-aus-nairobi\/","title":{"rendered":"Teil 1\/3: Eindr\u00fccke aus Nairobi"},"content":{"rendered":"<p>Kaum zu glauben! Jetzt bin ich schon 7 Tage in Kenia und es ist schon so viel passiert, dass ich erst jetzt dazu komme, mal wieder meinen Blog zu pflegen. Der \u00dcbersicht zuliebe habe ich den Eintrag in drei Teile geteilt, n\u00e4mlich &#8222;Eindr\u00fccke aus Nairobi&#8220;, &#8222;Gute Zeiten, schlechte Zeiten&#8220; und &#8222;Auf geht&#8217;s nach Meru!&#8220;.<\/p>\n<p>Nun also zun\u00e4chst ein paar Dinge, die mir in Nairobi aufgefallen sind.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst w\u00e4re da der Kontrast zwischen neu und alt, den ich immer wieder bemerkt habe. Es gibt moderne Hochh\u00e4user (vor allem im Zentrum), aber auch kleinere Schops und sehr einfache H\u00e4user. In Nairobi sind mir auffallend viele Leute in Anzug oder sonstigen Business Dress begegnet, ansonsten werden Jeans oder Stoffhosen getragen und nur sehr wenige haben &#8222;traditionelle Kleidung&#8220; an.<\/p>\n<p>Das Obst ist hier sehr g\u00fcnstig und super lecker! F\u00fcr umgerechnet 25 Cent bekommt man hier z.B. eine Avocado. Au\u00dferdem finde ich, dass das Obst hier viel &#8222;echter&#8220; aussieht als in Deutschland, wo oft leider nur perfekt gekr\u00fcmmte Bananen, gespritzte Melonen oder Tomaten mit Mindestgr\u00f6\u00dfe im Supermarkt landen. Heute werde ich das erste Mal in Meru auf den Markt gehen, da freue ich mich schon drauf.<\/p>\n<p>Im Stra\u00dfenverkehr wird hier einiges etwas lockerer gesehen als in Deutschland. Eine gr\u00fcne Ampel bedeutet hier lange nicht, dass man sicher \u00fcber die Stra\u00dfe laufen kann. Ob Ampel oder nicht, es ist gewisserma\u00dfen immer ein Vortasten und schnelles Reagieren gefragt. Aber selbst in meinen f\u00fcnf, sechs Tagen in Nairobi habe ich mich daran recht gut gew\u00f6hnt. Die Kenianer bewegen sich meist in bunt bemalten Bussen, Kleinbussen (den sogenannten &#8222;Matatus'&#8220;, dazu sp\u00e4ter mehr) oder auf Mofa-Taxis (&#8222;Boda Boda&#8220; genannt) fort. Ein Taxi oder das eigene Auto benutzen eher Wenige.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch, dass es hier bereits um 19 Uhr komplett dunkel ist. Gerade als Europ\u00e4er sollte man es vermeiden, im Dunkeln alleine rauszugehen. Selbst tags\u00fcber wurde ich auf der Stra\u00dfe \u00f6fter angesprochen, angebettelt oder einfach &#8222;Mzungu&#8220;, was auf Kiswahili soviel hei\u00dft wie &#8222;Europ\u00e4er&#8220;, genannt. Das ist wahrscheinlich nicht einmal b\u00f6se gemeint, aber geschieht vermutlich aus dem selben Grund, wie die Blicke, die ich hier dauernd auf mir sp\u00fcre: Ich sehe einfach anders aus und das kennen viele Kenianer, gerade hier in Meru, wo es kaum Europ\u00e4er gibt, nicht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Zeit in Nairobi habe ich au\u00dferdem einen kleinen Einblick in die Arbeit des Goethe-Instituts (und vor allem in die der PASCH-Initiative) bekommen. Zusammen mit anderen PASCH-Freiwilligen hatte ich einen Einf\u00fchrungstag in Nairobi bei meiner Ansprechperson Viktoria Widhammer und war nachher bei einem Workshop zum Thema &#8222;Studieren &#8211; in Deutschland?&#8220; dabei. Daran haben 19 Sch\u00fclerInnen aus Uganda, Tansania, Burundi und Kenia sowie die jeweiligen PASCH-LehrerInnen teilgenommen. Dort habe ich auch Emmah, die Deutschlehrerin hier in Meru und meine zweite Mama w\u00e4hrend meiner Zeit in Kenia, kennen gelernt. Sie ist echt super und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit ihr!<\/p>\n<p>F\u00fcr alle die es nicht wissen: PASCH bedeutet &#8222;Partnerschulen&#8220; bzw. &#8222;Schulen: Partner der Zukunft&#8220;. Wie ihr euch gerade vielleicht schon gedacht habt, handelt es sich dabei um ein Netzwerk verschiedener Schulen aus der ganzen Welt, an denen Deutsch unterrichtet wird.<\/p>\n<p>Soviel erstmal zu meinen ersten Eindr\u00fccken aus Nairobi. Ich werde bestimmt noch \u00f6fter dort sein, um die anderen Freiwilligen zu besuchen, oder aber, wenn meine Schule Ferien hat und ich im Goethe-Institut mitarbeiten werde. Falls ihr schon Fragen habt, schreibt diese gerne in die Kommentare. Ich freue mich! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe, eure Lara<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum zu glauben! Jetzt bin ich schon 7 Tage in Kenia und es ist schon so viel passiert, dass ich erst jetzt dazu komme, mal wieder meinen Blog zu pflegen. 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