{"id":182,"date":"2016-10-14T21:05:17","date_gmt":"2016-10-14T19:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/?p=182"},"modified":"2016-12-14T07:37:12","modified_gmt":"2016-12-14T06:37:12","slug":"mentalitaet-unterschiede-im-denken-und-fuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/2016\/10\/14\/mentalitaet-unterschiede-im-denken-und-fuehlen\/","title":{"rendered":"Mentalit\u00e4t \u2013 Unterschiede im Denken und F\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8222;Europ\u00e4er haben die Uhr, Afrikaner haben die Zeit.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein gutes Zitat, um sich mit einem allgegenw\u00e4rtigen Thema zu besch\u00e4ftigen: mit der Mentalit\u00e4t. &#8222;Mentalit\u00e4t ist eine Geistes- und Gem\u00fctsart; eine besondere Art des Denkens und F\u00fchlens.&#8220; So steht es im Duden, doch was bedeutet das f\u00fcr mich?<\/p>\n<p>Ich bin nun gut einen Monat in Kenia und war immer wieder in Momenten, wo mir Unterschiede im Denken und Handeln der Kenianer im Vergleich zu dem, was ich aus Deutschland gew\u00f6hnt bin, aufgefallen sind.<\/p>\n<p>Eine Szene in Deutschland. Herr Meier steht am Busbahnhof. Er schaut auf den Fahrplan. Um 14:38 Uhr wird er den\u00a0Bus betreten, um dann\u00a0genau 17 Minuten sp\u00e4ter (und drei Haltestellen weiter)\u00a0in der Berliner Stra\u00dfe\u00a0wieder auszusteigen. So kann er p\u00fcnktlich um 15:00 Uhr bei seinem Meeting sein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen in Kenia. Es ist Mittagszeit. Kelvin Murithi\u00a0sitzt im Matatu. Er\u00a0ist der erste Fahrgast. Entspannt schaut er\u00a0aus dem Fenster und beobachtet die Menschen auf der Stra\u00dfe, denn er\u00a0wei\u00df, dass es erst los geht, wenn alle Pl\u00e4tze besetzt sind. Ansonsten w\u00fcrde sich die Fahrt f\u00fcr den Fahrer nicht lohnen. Nach einer ganzen Weile geht es dann los. Er\u00a0hat sein\u00a0Mittagessen zu Hause vergessen, deshalb bittet er\u00a0den Fahrer, an einem kleinen Marktstand kurz anzuhalten. Es trifft sich gut, da der Fahrer auch noch eine kleine Besorgung zu t\u00e4tigen hat. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kommt er\u00a0in Nairobi an und f\u00e4hrt mit dem Boda Boda zu seinem\u00a0Bruder.<\/p>\n<p>Solche &#8211; oder so \u00e4hnliche Situationen begegnen mir hier in Kenia immer wieder. Sei es das Matatu, ein versp\u00e4tetes Taxi oder auch einfach der Verkaufer an der Supermarktkasse. \u00dcberall treffe ich hier auf eine ganz andere Zeitvorstellung als in Deutschland, dem Land der Zeitpl\u00e4ne und der P\u00fcnktlichkeit. Viele Kenianer strahlen eine bemerkenswerte Ruhe und Gelassenheit aus, an der sich vielleicht einige Deutsche ein Beispiel nehmen k\u04e7nnten. Am Stra\u00dfenrand sehe ich oft Menschen, die vor ihren H\u00e4usern sitzen und ihre Umgebung beobachten oder sich unterhalten. Sie nehmen sich Zeit, w\u00e4hrend die Deutschen auf die Uhr schauen.<\/p>\n<p>Diese Gelassenheit sp\u00fcre ich auch immer wieder bei Dingen, die f\u00fcr uns in Deutschland selbstverst\u00e4ndlich sind. Ich w\u00fcrde gerne mal die Reaktionen der Deutschen erleben, wenn es mal eine Woche kein Wasser gibt oder man eine Weile ohne Strom und Internet auskommen muss. Irgendwie unvorstellbar. Im Krankenhaus, auf der Arbeit, aber auch Zuhause. Das ist doch nicht m\u04e7glich, ein \u201cSuper-GAU\u201d. Hier wird es weitaus lockerer genommen. Ich habe seit knapp einer Woche kein Wasser mehr. Und ja, es ist nervig! Aber machbar. Die ersten Tage des Monats hatte die Schule kein Internet. Okay, dann muss man halt warten. Der Ton des Films funktioniert nicht. Gut, dann schauen wir uns halt nur die Bilder an. Manchmal muss man ein bisschen improvisieren, aber diese Einstellung der Kenianer gef\u00e4llt mir sehr gut. Sie sind den Umst\u00e4nden \u00fcberlegen und lassen sich, auch wenn etwas mal nicht sofort klappt, nicht aus der Ruhe bringen.<\/p>\n<p>Anders ist es im Stra\u00dfenverkehr. Dort kann es den meisten nicht schnell genug gehen. Als ich letzten Samstag mit sieben Kenianern im Taxi sa\u00df und wir in einen Stau kamen, konnte ich mir ein L\u00e4cheln nicht verkneifen, als der Fahrer pl\u04e7tzlich ausscherte und links \u00fcber den Fu\u00dfweg an den stehenden Fahrzeugen vorbeifuhr. Eine Sch\u00fclerin nannte dies in einem Aufsatz liebevoll &#8222;sich seinen eigenen Weg schaffen&#8220;. \u00a0W\u00e4hrend man in Deutschland auch um 3 Uhr nachts mutterseelenallein vor einer roten Ampel wartet, sollte man hier dagegen &#8211; auch bei Gr\u00fcn &#8211; eher vorsichtig sein. Andere L\u00e4nder, andere Sitten.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt ist die Kontaktfreudigkeit. Am letzten Wochenende machte ich mich auf den Weg in die Stadt, um das Meru National Museum zu besuchen. Kaum war ich durch das Tor gegangen, l\u00e4chelte mich eine Kenianerin an und fragte mich, ob sie mich bei meinem Rundgang durch das Museum begleiten kann. Da sagte ich nat\u00fcrlich nicht nein. Es stellte sich heraus, dass sie sich sehr gut auskannte (ob sie beim Museum arbeitete, hab nicht so wirklich herausgefunden). Jedenfalls hat sie mir eine ganze Menge \u00fcber die Region fr\u00fcher und heute und \u00fcber das Volk der Kimeru erz\u00e4hlt. Anschlie\u00dfend haben wir noch traditionelle H\u00fctten und einige Schlangen, Affen, Schildkr\u04e7ten und ein Krokodil beobachtet. Eine tolle Begegnung und es sollte nicht die Einzige bleiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-530 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1033-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-531 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1037-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-533 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1029-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-534 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1045-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als ich wenig sp\u00e4ter nochmal alleine durchs Museum ging, fragte mich ein junger Mann, der in Begleitung seiner kleinen Nichte dort war, ob ich ein Foto von den beiden machen kann. Wir kamen ins Gespr\u00e4ch und die kleine Nichte wollte mir die Tiere zeigen. So folgte ich ihr und kratzte alle meine Worte zusammen, um mich mit ihr auf Kiswahili zu verst\u00e4ndigen. Wenig sp\u00e4ter erz\u00e4hlte mir Benedict (der junge Mann), dass er als P\u00e4dagoge mit Schwerpunkt auf Gesundheit und Teambuilding arbeitet und dass er nun zu einem Treffen mit dem Health Club der Meru University geht und ich ihn gerne begleiten kann. So sa\u00df ich kurze Zeit sp\u00e4ter, mit der kleinen Nichte auf dem Scho\u00df, im Taxi zum Ebony Garden, wo das Treffen stattfinden sollte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-535 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/GOPR1049-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es war eine gro\u00dfe Wiese, wo wir etwa vierzig Studenten trafen. Wir a\u00dfen gemeinsam, spielten Volleyball, Fu\u00dfball, absolvierten einige &#8222;Challenges&#8220; von Sackh\u00fcpfen, Staffellauf bis hin zum Wettessen und hatten echt eine Menge Spa\u00df. Ich unterhielt mich mit den Studenten \u00fcber alles m\u04e7gliche und machte unz\u00e4hlige Selfies mit ihnen. Die f\u00fcnf Stunden vergingen wie im Flug und am Abend war ich echt beeindruckend, wie einfach es hier doch ist, Kontakte zu kn\u00fcpfen und Kenianer kennen zu lernen, gerade in einer eher kleineren Stadt wie Meru. W\u00e4re mir so etwas in Deutschland auch passiert? Ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-536 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0001-750x422.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-537 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008-768x575.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0008-750x562.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-538 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0011-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0011-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0011.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-539 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0016-750x422.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0020.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-540 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0020-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0020-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/files\/2016\/10\/IMG-20161009-WA0020.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich wei\u00df nicht, ob man sie zur Mentalit\u00e4t z\u00e4hlen kann, aber sie\u00a0hat sicherlich einen Einfluss darauf: die Religion. Die meisten Menschen, die ich hier bisher getroffen habe, sind sehr gl\u00e4ubig. So gut wie jeden Tag werde ich in irgendeiner Weise mit Religion konfrontiert, sei es beim Rosenkranz-Beten, durch den Gesang der Sch\u00fclerinnen, am Sonntag in der Messe und vor Beginn einer Veranstaltung.\u00a0F\u00fcr viele\u00a0Kenianer ist ihr Glaube eine Quelle der Kraft. Hier sind die Kirchen brechend voll und sogar auf den Teekannen ist ein Vers aus der Bibel aufgedruckt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich treffen diese Eigenschaften nicht immer auf alle zu und sie lassen sich gewiss auch nicht verallgemeinern, aber doch sind es Eigenschaften und Verhaltensweisen, die eine Gruppe von Menschen in irgendeiner Form pr\u00e4gen. Auf jeden Fall bleibt die Mentalit\u00e4t f\u00fcr mich ein sehr interessantes und aktuelles Thema!!!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe, eure Lara \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Europ\u00e4er haben die Uhr, Afrikaner haben die Zeit.&#8220; Ein gutes Zitat, um sich mit einem allgegenw\u00e4rtigen Thema zu besch\u00e4ftigen: mit der Mentalit\u00e4t. &#8222;Mentalit\u00e4t ist eine Geistes- und Gem\u00fctsart; eine besondere Art des Denkens und F\u00fchlens.&#8220; So steht es im Duden, &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/2016\/10\/14\/mentalitaet-unterschiede-im-denken-und-fuehlen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1947,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-182","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1947"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":541,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182\/revisions\/541"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/abenteuerafrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}