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Nun bin ich schon eine Woche von dem Nachbereitungsseminar Zuhause, das bedeutet nicht nur, dass jetzt ein neuer Lebensabschnitt mit meinem Studium für mich angefangen hat, sondern auch, dass ich jetzt kulturweit-Alumna bin. Deshalb wird dies auch mein letzter Blogeintrag, allerdings wollte ich noch kurz vom Seminar und dem Ankommen berichten.

Da ich schon eine Woche vor dem Seminar nach Hause geflogen bin, hatte ich genug Zeit viele meiner Freunde*innen und natürlich meine engen Verwandten zu treffen, allerdings waren manche auch noch im Urlaub, weil Sommerferien waren. Aber im Grunde genommen, war das genug Zeit, um die „wichtigsten“ Leute zu sehen und ein wenig anzukommen, den Koffer auszupacken und direkt wieder nach einer neuen Wohnung für das Studium zu suchen. Weil ich in der Woche immer viel vorhatte, um viel von meiner To-Do Liste zu schaffen, war ich erst nicht so begeistert davon, direkt wieder nach Berlin zu fahren, weil ich Zuhause auch noch so viel zu erledigen hatte. Vor allem eine Wohnung zu suchen kostete viele Nerven und wäre von Zuhause einfacher, aber das Seminar ist nunmal Pflicht.

Deshalb machte ich mich also mit drei Mitfreiwilligen von kulturweit, die schon vorher zu mir gekommen sind, damit die Anreise nach Berlin nicht zu lang ist, mit dem Zug auf in unsere Hauptstadt. Dort angekommen fuhren wir mit dem Bus zur EJB und eigentlich lief es so wie beim Vorbereitungsseminar ab. Wir bekamen neue Homezones, die nur nach Dauer des FSJ, aber nicht nach Länderregion aufgeteilt war, sodass man Erfahrungen aus der ganzen Welt austauschen konnte. Unsere Hauptthemen waren Reflexion, das Wiederankommen in Deutschland, die globale Verantwortung, die Rückmeldung an die Partner*innen und die Möglichkeiten als Alumni, sowie der Ausblick nach vorne. Ich erkannte viele Gesichter vom Vorbereitungsseminar wieder, aber weniger die Name, die dann wieder neu zu lernen waren, was bei knapp 290 Leuten eine echte Herausforderung darstellt.

Nach den fünf Tagen Seminar ging es mit dem Gedanken, dass kulturweit endgültig vorbei ist, und einer großen Müdigkeit nach Hause. Dort gab es jedoch nicht so viel Zeit zum Ankommen, sondern direkt zwei Tage später fing mein Vorkurs in Mathe für mein Studium an und sofort war wieder viel zu tun, der Tag voll und die Wohnungssuche ging weiter.

Insgesamt ist also noch viel zu tun für mich, wobei ich auch versuche wieder zum Training zu gehen und alte Termine aufzusuchen und gleichzeitig viel Mathe wiederhole und immer noch eine Wohnung suche und viele besichtige, aber bis jetzt ohne Erfolg. Ich befinde mich also zwischen Zuhause und meinem „neuen“ unbekannten Zuhause, und genauso zwischen meinen Freunden*innen in meiner Heimatstadt und dem Studium in der neuen Stadt. Deshalb ist meine Woche auch schon wieder so voll geplant. Und der Gedanke, wo ich demnächst wohnen werde, ist allgegenwärtig, sowie die Ungewissheit, was mein „neues“ noch unbekannte Zuhause für die nächsten Jahre wird.

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